Digital Life Sciences GmbH Adresse & Kontakt
Profil der Digital Life Sciences GmbH
Die Digital Life Sciences GmbH mit Sitz in Gescher in Nordrhein-Westfalen entwickelt digitale Lösungen für die Life-Sciences- und Medizintechnikbranche. Das Unternehmen unterstützt Medizintechnikhersteller bei der Digitalisierung ihrer Produkte, Prozesse und der Marktzulassung. Das interdisziplinäre Team verbindet Fachwissen aus Softwareentwicklung, Regulierung und Medizintechnik und entwickelt Lösungen, die technische und gesetzliche Anforderungen berücksichtigen.
Leistungen und Produkte
Digital Life Sciences bietet Software-Entwicklung für Medizinprodukte, Regulatory-Affairs-Beratung für Software as a Medical Device (SaMD) und digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA). Die Arbeit richtet sich an den regulatorischen Anforderungen der Branche aus.
- Software-Entwicklung: Das Unternehmen erstellt Softwarelösungen, die auf die Anforderungen von Medizinprodukteherstellern abgestimmt sind. Dazu zählen Desktop-Anwendungen ebenso wie mobile Applikationen für unterschiedliche Endgeräte.
- Regulatory-Affairs-Beratung: Digital Life Sciences arbeitet mit den Vorgaben der Medizinprodukteverordnung (MDR) 2017/745 sowie der FDA 21 CFR 820. Dies umfasst die Erstellung technischer Dokumentationen, Konformitätsbewertungen und die Unterstützung bei der Einreichung der erforderlichen Unterlagen bei den zuständigen Behörden.
- Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA): Im Zuge der Digitalisierung im Gesundheitswesen unterstützt Digital Life Sciences Unternehmen bei Planung, Umsetzung und Evaluierung von digitalen Gesundheitsanwendungen für Patienten und medizinische Fachkräfte.
Regulatorische Einordnung
Die Einordnung von Software als Medizinprodukt ist eine zentrale Aufgabe in der Medizintechnik. Digital Life Sciences begleitet Kunden durch den Zulassungsprozess und stützt sich dabei auf die einschlägigen gesetzlichen Rahmenbedingungen, damit die Produkte den Vorgaben der MDR sowie der FDA entsprechen. Dazu gehören auch die Vorbereitung und Durchführung von Klinischen Evaluierungen sowie die Unterstützung bei Marktüberwachungsprozessen.
Standort Gescher / Nordrhein-Westfalen
Gescher liegt im westlichen Münsterland in NRW, zwischen Münster und Borken. Das Westmünsterland ist ein industriegeprägter Mittelstandsstandort mit wachsender Digitaltechnologie-Infrastruktur und guter Erreichbarkeit des Münsteraner Universitäts-Ökosystems. In diesen Regionen sind viele Unternehmen aus der Medizintechnik und angrenzenden Branchen ansässig, was Digital Life Sciences ein Umfeld mit kurzen Wegen zu möglichen Partnern bietet.
Hinzu kommt die Nähe zu Forschungseinrichtungen und Universitäten, die den Austausch zur Produktentwicklung und -anpassung erleichtert. Über die Einbindung aktueller Forschungsergebnisse hält Digital Life Sciences seine Lösungen am Bedarf der Branche ausgerichtet.
Regionale Bedeutung und Besonderheiten
Mit seinem Standort im Münsterland ist Digital Life Sciences Teil der digitalen Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Institutionen in der Region unterstützt den fachlichen Austausch innerhalb der Medizintechnikbranche.
Daneben beteiligt sich Digital Life Sciences an der Ausbildung von Nachwuchskräften für die Medizintechnik. Das Unternehmen engagiert sich in der Ausbildung und entwickelt Programme zur Förderung von Nachwuchsfachkräften in der Software- und Medizintechnik. So werden Fachwissen und praktische Erfahrung in der Region weitergegeben.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik NRW | Labore
```Häufige Fragen zu Digital Life Sciences GmbH
Was macht Digital Life Sciences GmbH?
Überblick über Digital Life Sciences GmbH Die Digital Life Sciences GmbH ist ein Unternehmen, das sich auf die Bereitstellung von digitalen Lösungen für die Life-Science-Branche s
Wo befindet sich Digital Life Sciences GmbH?
Digital Life Sciences GmbH hat seinen Sitz in Gescher (Nordrhein-Westfalen). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist Digital Life Sciences GmbH tätig?
Digital Life Sciences GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.
Digital Life Sciences GmbH in sozialen Netzwerken
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.