Eppler & Co GmbH Adresse & Kontakt
Eppler & Co GmbH: Profil
Die Eppler & Co GmbH mit Sitz in Reutlingen in Baden-Württemberg entwickelt und fertigt Medizintechnikprodukte sowie Präzisionskomponenten. Gegründet im Jahr 1985, begann das Unternehmen als Zulieferer für die Medizintechnik und beliefert heute Medizintechnikhersteller und Kliniken. Eppler & Co liefert Komponenten und technische Lösungen mit Anforderungen an Qualität, Funktionalität und Zuverlässigkeit.
Leistungen und Produkte
Das Angebot von Eppler & Co richtet sich auf die Bedürfnisse der Medizintechnikbranche aus. Dazu gehören Bearbeitungstechniken und die Fertigung von Komponenten für chirurgische Instrumente, Implantate sowie diagnostische Geräte. Das Unternehmen produziert Serienkomponenten ebenso wie individuelle Lösungen und arbeitet mit Forschungseinrichtungen und Universitäten an der Produktentwicklung zusammen. Eppler & Co erfüllt die Qualitätsstandards der ISO 13485, die das Qualitätsmanagement für die Medizintechnik definiert. Daneben unterstützt das Unternehmen bei der Entwicklung und Prototypenfertigung medizintechnischer Bauteile und Systeme und begleitet Kunden von der Idee bis zur Serienreife. Eingesetzt werden Fertigungstechnologien wie die CNC-Bearbeitung und die additive Fertigung.
Standort Reutlingen / Baden-Württemberg
Reutlingen liegt in der Nähe von Tübingen und Stuttgart in der Region Neckar-Alb. Die Region weist eine hohe Dichte an Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf, was sie zu einem geeigneten Standort für Medizintechnikunternehmen wie Eppler & Co macht. Die Hochschule und das Universitätsklinikum Tübingen tragen zur Ausbildung von Fachkräften und zum Austausch zwischen Theorie und Praxis bei. Die Nähe zum Stuttgarter Wirtschaftsraum eröffnet Eppler & Co Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Kundenakquise, da Stuttgart zu den wichtigen Industriestandorten in Deutschland zählt.
Ein weiterer Vorteil des Standorts ist die Verkehrsanbindung, über die Eppler & Co nationale und internationale Kunden bedient. Die Nähe zu Messen und Konferenzen der Medizintechnik, etwa der MEDICA in Düsseldorf, unterstützt die Marktbearbeitung und das Networking in der Branche.
Bedeutung für die Region
Die Eppler & Co GmbH hat einen Anteil an der wirtschaftlichen und sozialen Struktur der Region Reutlingen. Als Arbeitgeber bietet das Unternehmen Fachkräften ein Arbeitsumfeld im Bereich Medizintechnik. Daneben beteiligt sich Eppler & Co an lokalen Projekten und Kooperationen mit Bildungseinrichtungen, um Nachwuchs im Bereich Medizintechnik zu fördern. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung tragen zur Unternehmensentwicklung bei und wirken auf die wirtschaftliche Entwicklung in der Region.
Durch die Zusammenarbeit mit der Forschung und den Einsatz neuer Technologien trägt Eppler & Co zur Weiterentwicklung der Medizintechnik bei. Die Entwicklungen des Unternehmens unterstützen die medizinische Versorgung und den Zugang von Patienten zu Behandlungsmethoden und Produkten, was sich auf die Gesundheitsversorgung in der Region auswirkt.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller
Häufige Fragen zu Eppler & Co GmbH
Was macht Eppler & Co GmbH?
Eppler & Co GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Reutlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Eppler & Co GmbH ansässig?
Eppler & Co GmbH hat seinen Sitz in Reutlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Eppler & Co GmbH tätig?
Eppler & Co GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.