Geschwentner moulds & parts GmbH & Co.KG

Medizintechnik · Tuttlingen

Geschwentner moulds & parts GmbH & Co.KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Geschwentner moulds & parts GmbH & Co.KG Adresse & Kontakt

Öffnungszeiten

DIN EN ISO 9001:2015

DIN EN ISO 14001:2015

Adresse

Unterm Kreuz 1
78586 Tuttlingen

```html

Geschwentner moulds & parts GmbH & Co.KG im Überblick

Geschwentner moulds & parts GmbH & Co.KG mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg, ist ein renommierter Hersteller von Spritzgusswerkzeugen und Kunststoffteilen spezialisiert auf die Medizintechnik. Durch den Herstellungsprozess von Spritzgussformen und -komponenten aus medizinischen Kunststoffen ist das Unternehmen in der Lage, eine Vielzahl von medizintechnischen Produkten zu gestalten, deren Entwicklung und Herstellung im Tuttlinger Cluster eng miteinander verknüpft sind. Die Kombination aus präzise gestaltetem Werkzeugbau und qualitativer Teileproduktion ermöglicht die umfassende Abdeckung des Entstehungsprozesses von innovativen Kunststoff-Medizinprodukten. Darüber hinaus legt das Unternehmen großen Wert auf die Qualitätssicherung seiner Produkte, die den strengen regulatorischen Anforderungen der Medizintechnik entsprechen.

Leistungen und Produkte

Die Geschwentner moulds & parts GmbH & Co.KG bietet maßgeschneiderte Lösungen im Bereich der Spritzgusswerkzeugherstellung und der Produktion von Kunststoffteilen gemäß der internationalen Norm ISO 13485, die spezielle Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik stellt. Das Produktportfolio ist vielfältig und umfasst:

  • Einmalprodukte: Hochwertige Einwegartikel für die medizinische Anwendung, die strengen Gesundheitsvorgaben entsprechen.
  • Gehäuseteile: Präzise gefertigte Gehäuseteile, die eine Schutzfunktion für empfindliche medizinische Geräte übernehmen.
  • Funktionsbauteile: Hochfunktionale Komponenten, die speziell für den Einsatz in medizinischen Geräten und Instrumenten entwickelt werden.
  • Innovative Lösungen: Entwicklungsprojekte, die auf aktuelle Trends und Bedürfnisse im Gesundheitswesen reagieren.

Die Kundenbasis umfasst sowohl lokale Medizintechnikhersteller im Tuttlinger Cluster als auch Unternehmen aus anderen Regionen Deutschlands und dem europäischen Ausland, was die Relevanz und den Ruf des Unternehmens als zuverlässigen Partner in der Medizintechnik unterstreicht.

Regulatorische Einordnung

Die Herstellung von Medizinprodukten unterliegt strengen gesetzlichen Auflagen und Normen, die die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte gewährleisten sollen. Geschwentner moulds & parts GmbH & Co.KG ist gemäß ISO 13485 zertifiziert und dadurch in der Lage, sich an die regulatorischen Anforderungen der EU-Richtlinien für Medizinprodukte zu halten. Die Einhaltung dieser Standards zeigt das Engagement des Unternehmens für Qualität und Sicherheit in der Medizintechnik. Darüber hinaus arbeitet Geschwentner kontinuierlich daran, die aktuelle Gesetzgebung und Normen in der Branche im Auge zu behalten und aktuelle Entwicklungen in der regulatorischen Landschaft zu integrieren, um die Compliance zu gewährleisten.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen gilt als das Zentrum der Medizintechnik in Deutschland und sogar weltweit. Geschwentner moulds & parts GmbH & Co.KG profitiert von der geografischen Lage und der engen Vernetzung mit über 400 anderen Medizintechnikunternehmen in der Region. Diese Konzentration von Fachbetrieben schafft eine dynamische Entwicklungsumgebung, in der Innovation gefördert und Ressourcen effizient geteilt werden. Zusätzlich ermöglicht die regionale Präsenz eine enge Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen zur Förderung technischer Innovationen und der Entwicklung neuer Produkte.

Die besondere Bedeutung des Unternehmens im Tuttlinger Cluster ist nicht nur durch das Angebot von spezialisierten Produkten und Dienstleistungen gekennzeichnet, sondern auch durch die aktive Teilnahme an Branchenmessen und Veranstaltungen. Durch den Austausch mit anderen Akteuren der Medizintechnikbranche kann Geschwentner seine Expertise stetig erweitern und seine Position am Markt festigen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu Geschwentner moulds & parts GmbH & Co.KG

Was macht Geschwentner moulds & parts GmbH & Co.KG?

Geschwentner moulds & parts GmbH & Co.KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Geschwentner moulds & parts GmbH & Co.KG ansässig?

Geschwentner moulds & parts GmbH & Co.KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Geschwentner moulds & parts GmbH & Co.KG tätig?

Geschwentner moulds & parts GmbH & Co.KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik