Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Pinneberg

Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Pinneberg, Hamburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Dannenkamp 5-7
22869 Pinneberg

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Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG im Profil

Die Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG fertigt als Lohnfertiger Präzisionsteile und Baugruppen aus Metall und Kunststoff in Pinneberg bei Hamburg, Schleswig-Holstein. Die Teile kommen in der Medizintechnik, der optischen Industrie und weiteren technisch anspruchsvollen Anwendungsgebieten zum Einsatz. Der Standort im westlichen Hamburger Umland bietet Zugang zu Industriekunden der Metropolregion Hamburg. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung in der Feinwerktechnik und Präzisionsmechanik.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum umfasst CNC-Drehen, CNC-Fräsen, Schleifen und Montage von Präzisionsteilen, die in chirurgischen Instrumenten, diagnostischen Geräten und optischen Apparaten verbaut werden. Gefertigt werden Einzelteile und Kleinserien nach Kundenvorgaben unter den Qualitätsanforderungen regulierter Industriebereiche. Die Fertigung erfolgt nach internationalen Standards wie ISO 13485, die für Medizinprodukte erforderlich sind. Auf Wunsch erhalten Kunden Qualitätsprüfberichte und Erstmusterprüfberichte (EMPB). Die Produktion erfolgt auf einem entsprechend ausgestatteten Maschinenpark, Lieferungen werden nach Kundenanforderung abgestimmt.

  • CNC-Drehen: Herstellung von Drehteilen nach spezifischen Vorgaben.
  • CNC-Fräsen: Komplexe geometrische Formen für anspruchsvolle Anwendungen.
  • Schleifen: Oberflächenbearbeitung mit engen Toleranzen.
  • Montage: Zusammenbau von Baugruppen nach Kundenwunsch.

Regulatorische Einordnung

Als Hersteller von Komponenten für medizinische Geräte unterliegt die Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG strengen regulatorischen Anforderungen. Die Prozesse sind nach der Medizinprodukteverordnung (MDR) konform gestaltet, um Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte zu gewährleisten. Das Unternehmen arbeitet an einer kontinuierlichen Verbesserung der Produktionsqualität und orientiert sich an den Standards und Richtlinien der Branche. Durch regelmäßige Schulungen und Audits wird sichergestellt, dass die Mitarbeiter über aktuelle Vorschriften und Standards informiert sind und diese in der täglichen Arbeit umsetzen.

Standort Pinneberg / Hamburg

Pinneberg liegt westlich von Hamburg und ist über die A23 und die Hamburger S-Bahn erreichbar. Die Metropolregion Hamburg bietet Zugang zu einem breiten Kundenstamm in der Industrie sowie zu Fachkräften aus dem Umfeld der Hamburger Hochschulen. Die Nähe zum Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) als wichtigem Medizintechnikmarkt erleichtert den Austausch mit medizinischen Einrichtungen und Forschungsinstituten. In der Region sind zahlreiche Partnerunternehmen und Zulieferer ansässig.

Die Region Hamburg ist zudem ein Zentrum für Medizintechnik und Gesundheitstechnologien, in dem zahlreiche Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups an neuen Technologien und Behandlungen arbeiten. Diese Vernetzung hilft der Groth Feinwerktechnik, auf wachsende Anforderungen und Marktentwicklungen zu reagieren.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Hamburg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG

Was macht Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG?

Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Pinneberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG ansässig?

Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Pinneberg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG tätig?

Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik