Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG im Überblick
Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG ist ein auf Feinwerktechnik und Präzisionsmechanik spezialisierter Lohnfertiger aus Pinneberg bei Hamburg, Schleswig-Holstein. Das Unternehmen produziert Präzisionsteile und Baugruppen aus Metall und Kunststoff für die Medizintechnik, optische Industrie und weitere anspruchsvolle Anwendungsgebiete. Pinneberg als Standort im Hamburger Speckgürtel bietet Zugang zu einem breiten Netz von Industriekunden der Metropolregion Hamburg. Die langjährige Erfahrung und das Know-how des Unternehmens in der präzisen Fertigung machen es zu einem geschätzten Partner in der Industrie und fördern die kontinuierliche Entwicklung innovativer Produktlösungen.
Leistungen und Produkte
Groth Feinwerktechnik bietet CNC-Drehen, CNC-Fräsen, Schleifen und Montage von Präzisionsteilen an, die in chirurgischen Instrumenten, diagnostischen Geräten und optischen Apparaten verbaut werden. Das Unternehmen fertigt Einzelteile und Kleinserien nach Kundenvorgaben und erfüllt die Qualitätsanforderungen regulierter Industriebereiche. Die Fertigung erfolgt nach internationalen Standards wie ISO 13485, die für Medizinprodukte erforderlich sind. Kunden erhalten optional Qualitätsprüfberichte und Erstmusterprüfberichte (EMPB). Besonders hervorzuheben ist die Verwendung modernster Maschinenpark, der präzise und zuverlässige Produktion ermöglicht. Zudem wird besonderer Wert auf eine flexible Lieferung gelegt, um den individuellen Anforderungen der Kunden gerecht zu werden.
- CNC-Drehen: Herstellung von präzisen Drehteilen nach spezifischen Vorgaben.
- CNC-Fräsen: Komplexe geometrische Formen für anspruchsvolle Anwendungen.
- Schleifen: Hochpräzise Oberflächenbearbeitung für höchste Ansprüche.
- Montage: Zusammenbau von Baugruppen nach Kundenwunsch.
Regulatorische Einordnung
Als Hersteller von Komponenten für medizinische Geräte unterliegt die Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG strengen regulatorischen Anforderungen. Die Prozesse sind nach der Medizinprodukteverordnung (MDR) konform gestaltet, was die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte gewährleistet. Das Unternehmen verfolgt eine kontinuierliche Verbesserung der Qualität in der Produktion und ist aktiv in die Entwicklung von Standards und Richtlinien innerhalb der Branche eingebunden. Durch regelmäßige Schulungen und Audits wird sichergestellt, dass alle Mitarbeiter über aktuelle Vorschriften und Standards informiert sind und diese in ihrer täglichen Arbeit umsetzen.
Standort Pinneberg / Hamburg
Pinneberg liegt westlich von Hamburg und ist über die A23 und Hamburger S-Bahn gut erreichbar. Die Metropolregion Hamburg bietet als Standort Zugang zu einem breiten Kundenstamm in der Industrie und zu spezialisierten Fachkräften aus dem Umfeld der Hamburger Hochschulen. Die Nähe zum Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) als einem wichtigen Medizintechnikmarkt fördert den Austausch mit medizinischen Einrichtungen und Forschungsinstituten. Eine Vielzahl von Partnerunternehmen und Zulieferern in der Region verstärkt das Innovationspotenzial und die Wettbewerbsfähigkeit der Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG.
Zusätzlich ist die Region Hamburg ein bedeutendes Zentrum für Medizintechnik und Gesundheitstechnologien, da hier zahlreiche Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups ansässig sind, die sich auf die Entwicklung neuer Technologien und Behandlungen fokussieren. Diese enge Vernetzung trägt dazu bei, dass Groth Feinwerktechnik den ständig wachsenden Anforderungen und Entwicklungen Marktgerecht begegnen kann.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Hamburg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG
Was macht Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG?
Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Pinneberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG ansässig?
Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Pinneberg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG tätig?
Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?
Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.