Dieter Jung Kennzeichnungstechnologie

Medizintechnik · Zollernalbkreis

Dieter Jung Kennzeichnungstechnologie ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Zollernalbkreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Dieter Jung Kennzeichnungstechnologie Adresse & Kontakt

Adresse

Heselweg 5
72469 Zollernalbkreis

Dieter Jung Kennzeichnungstechnologie

Dieter Jung Kennzeichnungstechnologie besteht seit der Gründung im Jahr 1995 im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg und liefert Kennzeichnungstechnologien für die Medizintechnik. Der Standort liegt in einer Region mit hoher Dichte an Medizintechnikunternehmen. Die EU-MDR schreibt für Medizinprodukte eine eindeutige UDI-Kennzeichnung vor und erhöht damit die Anforderungen an die eingesetzten Kennzeichnungstechnologien. Das Unternehmen bietet hierfür Lösungen für Normkonformität und Produktidentifikation.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Jung Kennzeichnungstechnologie umfasst Kennzeichnungssysteme, die auf die Bedürfnisse der Medizintechnik zugeschnitten sind. Zu den angebotenen Technologien zählen:

  • Laserkennzeichnung: Eine präzise Methode zur dauerhaften und chemikalienbeständigen Markierung von Materialien wie Kunststoffen und Metallen, die sich besonders für Anwendungen im Bereich der chirurgischen Instrumente eignet.
  • Ink-Jet-Drucksysteme: Diese Systeme ermöglichen eine flexible und schnelle Etikettierung, die ideal für variable Daten und Chargennummern ist, was in der Medizintechnik besonders wichtig ist.
  • Mechanische Kennzeichnungssysteme: Diese Systeme verwenden mechanische Verfahren zur langlebigen Kennzeichnung, die auch in rauen Industrieumgebungen zuverlässig funktioniert.
  • Etikettendruck Lösungen: Designs speziell für die Anforderungen in der Medizintechnik, gewährleisten die Lesbarkeit und Haltbarkeit der Etiketten unter realen Bedingungen.
  • Serialisierungslösungen: Diese Lösungen sorgen für die individuelle Rückverfolgbarkeit jedes Produkts, von der Herstellung bis zur Anwendung, was eine wichtige Voraussetzung zur Einhaltung regulatorischer Vorgaben ist.

Ein weiteres Segment der Dienstleistungen umfasst die Validierung und den technischen Service für Kennzeichnungssysteme. In Zusammenarbeit mit den Kunden wird abgestimmt, dass die Systeme funktionieren und den Anforderungen der Medizintechnik genügen. Fertigungsanlagen und Technologien werden regelmäßig an den aktuellen Stand der Technik angepasst.

Standort Zollernalbkreis / Baden-Württemberg

Der Zollernalbkreis ist ein Standort für die Medizintechnik, was auch mit der Nähe zum Tuttlinger Medizintechnikcluster zusammenhängt. In der Region sind Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Dienstleister eng vernetzt. Diese Zusammenarbeit zwischen den Akteuren der Branche unterstützt die Entwicklung von Lösungen, die den Anforderungen des Marktes entsprechen.

Dieter Jung Kennzeichnungstechnologie ist Teil der regionalen Wirtschaft, schafft Arbeitsplätze und arbeitet an technischen Weiterentwicklungen. Die Kompetenz in Kennzeichnungstechnologien unterstützt lokale Unternehmen.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Dieter Jung Kennzeichnungstechnologie

Was macht Dieter Jung Kennzeichnungstechnologie?

Dieter Jung Kennzeichnungstechnologie ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Zollernalbkreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Dieter Jung Kennzeichnungstechnologie ansässig?

Dieter Jung Kennzeichnungstechnologie hat seinen Sitz in Zollernalbkreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Dieter Jung Kennzeichnungstechnologie tätig?

Dieter Jung Kennzeichnungstechnologie ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik