Christoph Miethke GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Christoph Miethke GmbH & Co. KG: Profil
Die Christoph Miethke GmbH & Co. KG mit Sitz in Potsdam, Brandenburg, ist ein auf Hydrozephalus-Therapiesysteme spezialisiertes Medizintechnikunternehmen. Es entwickelt und fertigt druckregulierbare Shuntsysteme und Hydrolyse-Ventile zur Behandlung des Hydrozephalus (Wasserkopf). Miethke zählt zu den wenigen auf Hydrozephalus spezialisierten Unternehmen und exportiert seine Produkte international. Das Unternehmen wurde 1995 gegründet.
Leistungen und Produkte
Kernprodukt von Miethke ist das gravitationsassistierte Shuntventil "proGAV". Das System ermöglicht eine druckabhängige Regulierung des Liquorflusses und ist für Patienten ausgelegt, die zwischen Liegen und Stehen wechseln. Neben dem proGAV bietet Miethke weitere Produkte an, darunter:
- Shuntventile: Verschiedene Modelle, die an die Bedürfnisse der Patienten angepasst werden können.
- Katheter: Katheter zur Ableitung des Liquor cerebrospinalis.
- Zubehör: Instrumente und Hilfsmittel für die neurochirurgische Hydrozephalustherapie.
Alle Produkte sind CE-zertifiziert und erfüllen die Richtlinien der europäischen Medizinprodukteverordnung. Forschung und Entwicklung dienen der laufenden Weiterentwicklung der Produkte entsprechend den aktuellen medizinischen Standards.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
Die Christoph Miethke GmbH & Co. KG arbeitet in einem stark regulierten Umfeld, da alle Produkte die Anforderungen der Europäischen Union für Medizinprodukte erfüllen müssen. Dazu gehören klinische Tests und Überwachungsverfahren, die Sicherheit und Wirksamkeit für die Patienten belegen. Das Qualitätsmanagementsystem ist nach ISO 13485 zertifiziert.
Standort Potsdam / Brandenburg
Potsdam liegt direkt an Berlin und profitiert von der Nähe zur Charité Neurochirurgie sowie weiteren neurochirurgischen Zentren in der Hauptstadtregion. Diese Lage erleichtert Partnerschaften sowie den Austausch von Wissen und Erfahrungen innerhalb der Branche. Miethke kooperiert mit neurochirurgischen Kliniken im Großraum Berlin-Brandenburg für klinische Studien und die Weiterentwicklung seiner Shuntsysteme. Diese Zusammenarbeit fließt in die Weiterentwicklung der Therapieansätze und neuer Produkte ein.
Regionale Bedeutung und soziale Verantwortung
Als Medizintechnikunternehmen nimmt die Christoph Miethke GmbH & Co. KG auch Verantwortung gegenüber ihrer Region wahr. Das Unternehmen beteiligt sich an lokalen medizinischen Netzwerken und unterstützt Initiativen zur Versorgung von Patienten mit Hydrozephalus. Zudem fördert Miethke die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften in der Neurochirurgie und beteiligt sich an der Aufklärung über Hydrozephalus und dessen Therapieoptionen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Berlin | Medizintechnik Potsdam
```Häufige Fragen zu Christoph Miethke GmbH & Co. KG
Was macht Christoph Miethke GmbH & Co. KG?
Christoph Miethke GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Potsdam. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Christoph Miethke GmbH & Co. KG ansässig?
Christoph Miethke GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Potsdam. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Christoph Miethke GmbH & Co. KG tätig?
Christoph Miethke GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.