DREHERtec GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

DREHERtec GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

DREHERtec GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Wolf-Hirth-Straße 2
78588 Tuttlingen

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DREHERtec GmbH im Überblick

Die DREHERtec GmbH ist ein auf Präzisionsdrehteilefertigung für die Medizintechnik spezialisierter CNC-Lohnfertiger aus Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung hochpräziser Drehteile aus hochwertigen Materialien wie Edelstahl, Titan und Aluminium fokussiert, die für chirurgische Instrumente, Implantate und medizintechnische Geräte unverzichtbar sind. Durch die Zugehörigkeit zum renommierten Tuttlinger Chirurgieinstrumenten-Cluster profitiert DREHERtec nicht nur von einer stabilen regionalen Nachfrage, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle in der weltweiten Medizintechnikstrategie.

Leistungen und Produkte

DREHERtec GmbH bietet eine breite Palette an Produkten, wobei der Fokus auf der Produktion von CNC-gedrehten Präzisionsteilen nach spezifischen Kundenvorgaben für Medizintechnikhersteller liegt. Zu den Kernleistungen gehören:

  • Drehbearbeitung: Die Fertigung erfolgt unter Berücksichtigung engster Toleranzen, was für medizintechnische Anwendungen nach ISO 13485 unerlässlich ist.
  • Fräsbearbeitung: Neben der Drehmacherei bietet DREHERtec auch Frästeile an, die für komplexe, geometrisch anspruchsvolle Produkte notwendig sind.
  • Oberflächenbehandlung: Extravagante Oberflächenqualitäten sind in der Medizintechnik von Bedeutung, weshalb das Unternehmen auch entsprechende Oberflächenveredelungen vornimmt.

Ein zusätzliches Alleinstellungsmerkmal von DREHERtec ist die Fähigkeit, sowohl Kleinserien als auch Großserien effizient zu produzieren. Die Innovationskraft des Unternehmens zeigt sich in der stetigen Anpassung an die neuesten technologischen Standards sowie an sich ändernde Marktbedürfnisse.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Die Medizintechnik unterliegt strengen regulatorischen Anforderungen. DREHERtec gewährleistet die Einhaltung höchster Qualitätsstandards, die nicht nur über ISO 13485 hinausgehen. Die Gewährleistung von Produktqualität und -sicherheit wird durch ständige interne Qualitätskontrollen sowie externe Audits zertifiziert. Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, alle erforderlichen Dokumentationen und Nachweise für die Aufrechterhaltung der Qualität zu erstellen. DREHERtec ist auch bestrebt, innovative Lösungen anzubieten, um den sich ständig weiterentwickelnden regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen ist als das globale Herz der chirurgischen Instrumentenfertigung bekannt. Hier profitiert DREHERtec als Drehteilespezialist von der einzigartigen Clusterinfrastruktur, die eine wertvolle Unterstützung bei der Herstellung innovativer Produkte bietet. Der Standort ermöglicht es DREHERtec, enge Partnerschaften mit anderen Unternehmen und Institutionen im Bereich der Medizintechnik zu pflegen. Die Region ist bekannt für ihre hohe Dichte an Medizintechnikern, Ingenieuren und Forschergruppen, die zusammenarbeiten, um technologische Fortschritte zu erzielen und die Produktentwicklung voranzutreiben.

Darüber hinaus ist Tuttlingen für seine gut ausgebaute logistische Anbindung bekannt, die es DREHERtec ermöglicht, schnell und effizient auf die Bedürfnisse seiner Kunden zu reagieren. Diese geografischen und wirtschaftlichen Vorteile machen den Standort zu einem optimalen Umfeld für die Produktion und Entwicklung medizintechnischer Produkte.

Besonderheiten der DREHERtec GmbH

DREHERtec GmbH zeichnet sich durch einen hohen Grad an Flexibilität und Kundennähe aus. Das Unternehmen legt großen Wert auf individuelle Kundenberatung, um maßgeschneiderte Lösungen zu bieten. Dies umfasst die Entwicklung von Prototypen sowie die Unterstützung bei der gesamten Produktentwicklung – von der ersten Idee bis hin zur Serienproduktion. DREHERtec nutzt moderne Maschinenparks und Technologien, um die Effizienz und Präzision in der Fertigung sicherzustellen.

Ein weiterer Anwendungsbereich ist die Anpassung an die neuesten Trends in der Medizintechnik, wie z.B. der Anwendung von biokompatiblen Materialien oder der Entwicklung von Produkten für minimalinvasive Eingriffe. Diese kontinuierliche Innovation und Anpassungsfähigkeit sichern die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens im globalen Markt.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Tuttlingen | Lohnhersteller Übersicht

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Häufige Fragen zu DREHERtec GmbH

Was macht DREHERtec GmbH?

DREHERtec GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist DREHERtec GmbH ansässig?

DREHERtec GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist DREHERtec GmbH tätig?

DREHERtec GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik