Solidpro Informationssysteme GmbH

Medizintechnik · Alb-Donau-Kreis

Solidpro Informationssysteme GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Solidpro Informationssysteme GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Benzstr. 15
89129 Alb-Donau-Kreis

```html

Solidpro Informationssysteme GmbH im Überblick

Die Solidpro Informationssysteme GmbH aus dem Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg ist ein CAD/CAM-Softwarespezialist und Reseller von SolidWorks-basierten Designlösungen, die auch in der Medizintechnik-Produktentwicklung eingesetzt werden. Mit dem Fokus auf innovative Softwarelösungen unterstützt das Unternehmen Ingenieure bei der 3D-Konstruktion von Medizingeräten und Instrumenten. Solidpro hat sich in den letzten Jahren einen Namen als zuverlässiger Partner in der Medizintechnik erarbeitet und bietet den Unternehmen umfangreiche Unterstützung im gesamten Entwicklungsprozess.

Leistungen und Produkte

Solidpro bietet eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen, die speziell auf die Bedürfnisse der Medizintechnikbranche abgestimmt sind. Dazu zählen insbesondere:

  • CAD/CAM-Software: Die Softwarelösungen, insbesondere SolidWorks, ermöglichen eine präzise und effiziente 3D-Konstruktion. Darüber hinaus bieten die SOLIDWORKS Simulation-Tools umfangreiche Möglichkeiten zur Durchführung von Tests und Analysen der Designs.
  • PLM-Systeme: Die Product Lifecycle Management-Software erleichtert die Verwaltung von Produktdaten und sorgt für eine transparente Dokumentation aller Entwicklungsstufen, was in der Medizintechnik besonders wichtig ist, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen.
  • Schulungen: Solidpro bietet umfangreiche Schulungsprogramme an, die den Teams der Medizintechnikunternehmen helfen, die Software effizient zu nutzen und die neuesten Technologien in ihre Designs zu integrieren.

Die Software von Solidpro unterstützt die Entwicklung von Implantaten, chirurgischen Instrumenten und anderen Medizingeräten, die gemäß den strengen Anforderungen der ISO 13485 normgerecht entwickelt werden müssen. Die Einhaltung dieser Norm ist im Gesundheitssektor von entscheidender Bedeutung, da sie die Qualität und Sicherheit der Produkte gewährleistet.

Regulatorische Einordnung und Bedeutung

In der Medizintechnik ist die Einhaltung von Normen und Vorschriften entscheidend für den Marktzugang. Solidpro ist sich der hohen regulatorischen Anforderungen bewusst und hat Systeme implementiert, die den Anwendern helfen, die Compliance zu wahren. Die Softwarelösungen sind so konzipiert, dass sie die erforderlichen Dokumentationen für Audits und Zertifizierungen automatisch generieren und es den Unternehmen erleichtern, die Qualitätssicherung ernst zu nehmen.

Außerdem bietet Solidpro Unterstützung bei der Erstellung der notwendigen technischen Dokumentationen, die für die Zulassung von Medizinprodukten unerlässlich sind. Dies ist besonders wichtig in einem Umfeld, in dem Unternehmen ständig darauf angewiesen sind, innovative Produkte schnell und effizient zu entwickeln.

Standort Alb-Donau-Kreis / Baden-Württemberg

Der Alb-Donau-Kreis umgibt Ulm und liegt im Einzugsbereich des Universitätsklinikums Ulm sowie der Hochschule Ulm, die beide wichtige Akteure in der medizinischen Forschung und Entwicklung sind. Die Nähe zu Tuttlingen, einem Zentrum für Medizintechnik, sowie die Verbindungen zum Stuttgarter Wirtschaftsraum machen den Standort besonders attraktiv. Solidpro profitiert von dieser Lage, da zahlreiche Medizintechnikunternehmen in der Region ansässig sind, die nach innovativen Softwarelösungen suchen, um ihre Produktentwicklungszyklen zu optimieren.

Durch die enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen ist Solidpro nicht nur ein Softwareanbieter, sondern auch ein wichtiger Partner im Wissens- und Technologietransfer. Dies fördert den Austausch von Ideen und Innovationen, die die Medizintechnikbranche voranbringen.

Die Kombination aus technologischer Expertise und regionaler Vernetzung macht Solidpro zu einem unverzichtbaren Teil des innovativen Medizintechnik-Ökosystems in Baden-Württemberg.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

```

Häufige Fragen zu Solidpro Informationssysteme GmbH

Was macht Solidpro Informationssysteme GmbH?

Solidpro Informationssysteme GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Alb-Donau-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Solidpro Informationssysteme GmbH ansässig?

Solidpro Informationssysteme GmbH hat seinen Sitz in Alb-Donau-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Solidpro Informationssysteme GmbH tätig?

Solidpro Informationssysteme GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Solidpro Informationssysteme GmbH in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik