Lundbeck GmbH Adresse & Kontakt
Website
Lundbeck GmbH im Überblick
Lundbeck GmbH ist die deutsche Niederlassung des dänischen Pharmaunternehmens H. Lundbeck A/S, das 1915 gegründet wurde und sich seitdem auf die Forschung und Entwicklung von Therapien für neurologische und psychiatrische Erkrankungen spezialisiert hat. Der Sitz der deutschen Tochtergesellschaft befindet sich in Hamburg, wo das Unternehmen eine zentrale Rolle in der Bereitstellung innovativer Arzneimittel für Patienten in Deutschland spielt. Der Fokus von Lundbeck liegt auf hochkomplexen Erkrankungen, für die spezifische und effektive Behandlungslösungen benötigt werden. Damit trägt Lundbeck zur Verbesserung der Lebensqualität von Millionen von Menschen bei, die unter psychischen oder neurologischen Erkrankungen leiden.
Leistungen und Produkte
Das Portfolio von Lundbeck umfasst eine Vielzahl von spezialisierten Arzneimitteln. Zu den bekanntesten Präparaten gehören Escitalopram (Cipralex), ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, der zur Behandlung von Depressionen eingesetzt wird, sowie Vortioxetin (Brintellix), das sich als wirksam gegen die Symptome depressiver Störungen erwiesen hat. Ein weiteres wichtiges Produkt ist Cariprazin (Reagila), welches zur Behandlung von Schizophrenie und bipolaren Störungen eingesetzt wird. Darüber hinaus ist Lundbeck auch in der Demenzversorgung aktiv und arbeitet eng mit neurologischen Zentren, Fachkliniken und niedergelassenen Psychiatern zusammen. Der Einsatz modernster Technologien und kontinuierlicher Forschung gewährleisten die Entwicklung innovativer Therapien, die auf die sich ständig ändernden Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten sind.
- Escitalopram (Cipralex): Zur Behandlung von Depressionen
- Vortioxetin (Brintellix): Für depressive Störungen
- Cariprazin (Reagila): Gegen Schizophrenie und bipolare Störungen
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von Lundbeck unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die vom Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und den nationalen Behörden wie dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) festgelegt werden. Die Entwicklung neuer Medikamente erfolgt in mehreren Phasen, die sich an wissenschaftlichen Studien orientieren. Diese regulatorischen Rahmenbedingungen stellen sicher, dass die Arzneimittel sowohl sicher als auch wirksam sind, bevor sie auf den Markt kommen. Lundbeck engagiert sich zusätzlich in der post-marketing Überwachung ihrer Produkte, um auch nach der Markteinführung die Sicherheit und Effektivität kontinuierlich zu überprüfen. Diese Maßnahmen sind von entscheidender Bedeutung, um das Vertrauen der Ärzte und Patienten in die angebotenen Therapien zu stärken.
Regionale Bedeutung
Hamburg, als einer der bedeutendsten Standorte der Pharma- und Biotechnologiebranche in Deutschland, bietet Lundbeck ein dynamisches Umfeld für Innovation und Zusammenarbeit. Die Stadt zieht zahlreiche Fachleute aus der Gesundheitsbranche an und ist Heimat zahlreicher Kliniken und Forschungsinstitute. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) steht hierbei als wichtiger Partner für klinische Studien und Forschungsvorhaben zur Verfügung. Lundbeck nutzt diese Synergien, um seine Forschungs- und Entwicklungsprojekte voranzutreiben und zu optimieren. Diese enge Vernetzung mit lokalen Forschungseinrichtungen und Fachkreisen unterstützt nicht nur die Produktentwicklung, sondern auch die medizinische Weiterbildung und die Verbesserung der Patientenversorgung in der Region.
Besonderheiten von Lundbeck
Ein wesentlicher Aspekt der Unternehmensphilosophie von Lundbeck ist das Engagement für psychische Gesundheit. Neben der Entwicklung von Therapien beteiligt sich Lundbeck an Initiativen zur Sensibilisierung und Aufklärung über neurologische und psychiatrische Erkrankungen. Das Unternehmen fördert aktives Wissenstransfer und Austausch innerhalb der Gesundheitsgemeinschaft und unterstützt verschiedene Programme, die darauf abzielen, das Verständnis für diese Herausforderungen zu verbessern. Lundbeck betrachtet die psychische Gesundheit als integralen Bestandteil des allgemeinen Wohlbefindens und setzt sich dafür ein, stigmafreie Behandlungsansätze zu fördern. Zudem investiert Lundbeck kontinuierlich in Forschung und Technologie, um innovative Lösungen zu entwickeln, die den Patienten zugutekommen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hamburg | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu Lundbeck GmbH
Was macht Lundbeck GmbH?
Überblick über Lundbeck GmbH Lundbeck GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft des weltweit tätigen Pharmaunternehmens H. Lundbeck A/S mit Sitz in Kopenhagen, Dänemark. Das Unter
Wo befindet sich Lundbeck GmbH?
Lundbeck GmbH hat seinen Sitz in Hamburg (Hamburg). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist Lundbeck GmbH tätig?
Lundbeck GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.
Weitere Medizintechnik in Hamburg
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.