Lundbeck GmbH

Medizintechnik · Hamburg

Lundbeck GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Hamburg, Hamburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Lundbeck GmbH Adresse & Kontakt

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Adresse

Ericusspitze 2
20457 Hamburg

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Wer ist die Lundbeck GmbH?

Die Lundbeck GmbH ist die deutsche Niederlassung des dänischen Pharmaunternehmens H. Lundbeck A/S, das 1915 gegründet wurde und sich auf die Forschung und Entwicklung von Therapien für neurologische und psychiatrische Erkrankungen ausgerichtet hat. Sitz der deutschen Tochtergesellschaft ist Hamburg. Von dort aus stellt das Unternehmen Arzneimittel für den deutschen Markt bereit. Der Fokus liegt auf komplexen Erkrankungen, für die spezifische Behandlungslösungen benötigt werden. Damit adressiert Lundbeck den Bedarf von Menschen mit psychischen oder neurologischen Erkrankungen.

Leistungen und Produkte

Das Portfolio von Lundbeck umfasst mehrere spezialisierte Arzneimittel. Dazu zählen Escitalopram (Cipralex), ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer zur Behandlung von Depressionen, sowie Vortioxetin (Brintellix) gegen die Symptome depressiver Störungen. Ein weiteres Produkt ist Cariprazin (Reagila), das zur Behandlung von Schizophrenie und bipolaren Störungen eingesetzt wird. Daneben ist Lundbeck in der Demenzversorgung aktiv und arbeitet mit neurologischen Zentren, Fachkliniken und niedergelassenen Psychiatern zusammen. Die Entwicklung der Therapien stützt sich auf laufende Forschung und richtet sich an den Bedürfnissen der Patienten aus.

  • Escitalopram (Cipralex): Zur Behandlung von Depressionen
  • Vortioxetin (Brintellix): Für depressive Störungen
  • Cariprazin (Reagila): Gegen Schizophrenie und bipolare Störungen

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von Lundbeck unterliegen den Anforderungen der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und nationaler Behörden wie dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Entwicklung neuer Medikamente erfolgt in mehreren Phasen, die sich an wissenschaftlichen Studien orientieren. Diese Rahmenbedingungen sollen sicherstellen, dass die Arzneimittel sicher und wirksam sind, bevor sie auf den Markt kommen. Lundbeck beteiligt sich zudem an der Überwachung der Produkte nach der Markteinführung, um Sicherheit und Wirksamkeit weiter zu überprüfen. Diese Maßnahmen tragen zum Vertrauen von Ärzten und Patienten in die Therapien bei.

Regionale Bedeutung

Hamburg ist ein wichtiger Standort der Pharma- und Biotechnologiebranche in Deutschland und bietet Lundbeck ein Umfeld für Forschung und Zusammenarbeit. Die Stadt zieht Fachleute aus der Gesundheitsbranche an und beherbergt zahlreiche Kliniken und Forschungsinstitute. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) steht als Partner für klinische Studien und Forschungsvorhaben zur Verfügung. Lundbeck nutzt diese Nähe für seine Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Die Vernetzung mit lokalen Forschungseinrichtungen und Fachkreisen unterstützt die Produktentwicklung, die medizinische Weiterbildung und die Patientenversorgung in der Region.

Besonderheiten von Lundbeck

Ein Schwerpunkt von Lundbeck liegt im Bereich der psychischen Gesundheit. Neben der Entwicklung von Therapien beteiligt sich das Unternehmen an Initiativen zur Aufklärung über neurologische und psychiatrische Erkrankungen. Lundbeck fördert den Wissenstransfer und Austausch innerhalb der Gesundheitsbranche und unterstützt Programme, die das Verständnis für diese Erkrankungen verbessern sollen. Das Unternehmen betrachtet die psychische Gesundheit als Teil des allgemeinen Wohlbefindens und setzt sich für stigmafreie Behandlungsansätze ein. Außerdem investiert Lundbeck in Forschung und Technologie, um Lösungen für Patienten zu entwickeln.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hamburg | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu Lundbeck GmbH

Was macht Lundbeck GmbH?

Überblick über Lundbeck GmbH Lundbeck GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft des weltweit tätigen Pharmaunternehmens H. Lundbeck A/S mit Sitz in Kopenhagen, Dänemark. Das Unter

Wo befindet sich Lundbeck GmbH?

Lundbeck GmbH hat seinen Sitz in Hamburg (Hamburg). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist Lundbeck GmbH tätig?

Lundbeck GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik