Solnovis GmbH Adresse & Kontakt
Solnovis GmbH: Profil
Die Solnovis GmbH aus Forchheim in Bayern ist in der Medizintechnik tätig, mit Schwerpunkt auf Dentaltechnik und zahnmedizinischen Hilfsmitteln. Das Unternehmen beliefert Zahnärzte und Dentallabore in Deutschland mit Produkten für die Patientenversorgung sowie für den Arbeitsschutz von Fachkräften in der zahnmedizinischen Praxis.
Leistungen und Produkte
Das Produktsortiment von Solnovis umfasst spezialisierte Artikel für den Einsatz in zahnmedizinischen Praxen. Zu den Hauptbereichen zählen:
- Prophylaxe Produkte: Dazu gehören Prophylaxepulver und Polierpaste für die professionelle Zahnreinigung.
- Fluoridierungsmittel: Diese Produkte tragen zur Kariesprophylaxe und zum Schutz der Zahngesundheit bei.
- Schutzartikel: Solnovis liefert Verbrauchsmaterialien wie Handschuhe und Gesichtsmasken für den Schutz der Fachkräfte während der Behandlung.
- Zubehör für Dentallabore: Das Unternehmen bietet Zubehörteile für die Arbeit in Laboren an.
Die Produktstrategie von Solnovis zielt auf Effizienz und Qualität der zahnmedizinischen Behandlungen durch den Einsatz etablierter Produkte.
Regulatorische Einordnung
Solnovis unterliegt den regulatorischen Anforderungen, die in der Europäischen Union für Medizintechnik gelten. Die Produkte müssen den Vorgaben der Medizinprodukterichtlinie (MDR) zu Sicherheit und Leistung entsprechen. Zudem werden die Produkte von externen Stellen zertifiziert. Solnovis richtet sich nach den relevanten Normen, um die gesetzlichen Anforderungen für den deutschen Markt und darüber hinaus zu erfüllen.
Regionale Bedeutung
Der Standort Forchheim in Bayern liegt in einer Region mit ausgeprägtem Besatz an Medizintechnik und Gesundheitswesen. Die Nähe zu Erlangen, dem Sitz von Siemens Healthineers und dem Universitätsklinikum Erlangen, begünstigt den fachlichen Austausch. Die Anbindung an Forschungseinrichtungen und Hochschulen erleichtert Solnovis den Zugang zu technischem Know-how. Zudem trägt die Präsenz zahlreicher Dentaltechnikunternehmen in der Region zu einem ausgeprägten Branchennetzwerk bei.
Besonderheiten und Innovationsansatz
Solnovis arbeitet kontinuierlich an Produktweiterentwicklungen und investiert in Forschung und Entwicklung, um Produkte für aktuelle und künftige Anforderungen der Zahnmedizin zu schaffen. Dazu zählen auch digitale Lösungen für die Patientenversorgung. Durch Kooperationen mit Fachleuten aus Zahnmedizin und Materialwissenschaft sollen die Entwicklungen praxisnah bleiben und den Bedürfnissen der Anwender entsprechen.
Solnovis GmbH versteht sich als Zulieferer für Zahnärzte und Dentallabore und richtet sein Angebot an den Anforderungen der Branche aus.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu Solnovis GmbH
Was macht Solnovis GmbH?
Solnovis GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Forchheim. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Solnovis GmbH ansässig?
Solnovis GmbH hat seinen Sitz in Forchheim. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Solnovis GmbH tätig?
Solnovis GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.