KTJ Kunststofftechnik Junker GmbH: Profil
Die KTJ Kunststofftechnik Junker GmbH ist ein auf Kunststoffspritzguss für die Medizintechnik spezialisierter Lohnfertiger aus dem Zollernalbkreis, Baden-Württemberg. Schwerpunkt sind Kunststoffkomponenten für chirurgische Einmalinstrumente, medizintechnische Gehäuse und Gerätekomponenten. Der Zollernalbkreis, eingebettet in die Schwäbische Alb, grenzt an die Tuttlinger Medizintechnikregion, einen der bedeutenden Standorte für Medizintechnik.
Leistungen und Produkte
KTJ Kunststofftechnik Junker produziert Spritzgussteile aus medizintechnisch zugelassenen Kunststoffen wie PP (Polypropylen), PE (Polyethylen), ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol), PC (Polycarbonat) und PEEK (Polyetheretherketon) für OEM-Kunden in der Medizintechnik. Gefertigt werden Einmalartikel, Gehäuseteile und technische Kunststoffkomponenten nach den Vorgaben der ISO 13485. Diese Norm regelt die Anforderungen an Sicherheit und Qualität in der Medizinprodukteherstellung.
Das Produktportfolio umfasst:
- Chirurgische Einmalinstrumente: Diese Produkte sind für die einmalige Verwendung konzipiert und werden danach entsorgt.
- Medizintechnische Gehäuse: Diese werden für Geräte und Instrumente eingesetzt, um die inneren Komponenten vor Staub und mechanischen Einwirkungen zu schützen.
- Technische Kunststoffkomponenten: Hierzu zählen diverse kleine Teile, die zur Funktion und Sicherheit medizintechnischer Geräte beitragen.
Die Fertigung erfolgt mit Spritzgussanlagen für technische Kunststoffteile. Schulungen der Mitarbeiter sollen die Einhaltung der jeweils geltenden Branchenanforderungen sicherstellen.
Regulatorische Einordnung
Die KTJ Kunststofftechnik Junker GmbH arbeitet nach den Vorgaben der Medizinprodukteverordnung (MDR), die seit Mai 2021 in Kraft ist. Diese Verordnung regelt die Anforderungen an Medizinprodukte. KTJ hat die erforderlichen Zertifizierungen und Prüfprozesse umgesetzt, um die Anforderungen der MDR zu erfüllen. Dazu zählen Risikomanagement, Nachverfolgbarkeit und klinische Bewertungen, die für die Zulassung von Medizinprodukten erforderlich sind.
Standort Zollernalbkreis / Baden-Württemberg
Der Zollernalbkreis liegt in der Schwäbischen Alb und ist Teil der erweiterten Tuttlinger Medizintechnikregion. Diese Region weist eine hohe Dichte an Medizintechnikunternehmen auf. Die Nähe zum Chirurgieinstrumenten-Cluster in Tuttlingen verschafft KTJ Kunststofftechnik Junker ein Netzwerk aus Medizintechnikherstellern als potenzielle OEM-Kunden und damit Zugang zu Austausch innerhalb der Branche.
Zudem ist der Zollernalbkreis in die regionale Medizintechnikversorgungskette eingebunden. Mit zahlreichen Zulieferern und Dienstleistern in der Nähe kann KTJ Kunststofftechnik auf die Anforderungen der Kunden reagieren und Aufträge umsetzen. Dies wirkt sich auf die Lieferfähigkeit und die Marktstellung des Unternehmens aus.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Tuttlingen | Lohnhersteller Übersicht
Häufige Fragen zu KTJ Kunststofftechnik Junker GmbH
Was macht KTJ Kunststofftechnik Junker GmbH?
KTJ Kunststofftechnik Junker GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Zollernalbkreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist KTJ Kunststofftechnik Junker GmbH ansässig?
KTJ Kunststofftechnik Junker GmbH hat seinen Sitz in Zollernalbkreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist KTJ Kunststofftechnik Junker GmbH tätig?
KTJ Kunststofftechnik Junker GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
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