Viro Schmiedeteile GmbH Adresse & Kontakt
Viro Schmiedeteile GmbH
Die Viro Schmiedeteile GmbH im Schwarzwald-Baar-Kreis, Baden-Württemberg, stellt Schmiedeteile für die Medizintechnik her. In der Region rund um Tuttlingen, einem Zentrum der Medizintechnik in Deutschland, produziert das Unternehmen Schmiedeteile aus Titan und Edelstahl. Diese Materialien dienen als Vorprodukte für Implantate, chirurgische Instrumente und medizintechnische Bauteile.
Leistungen und Produkte
Viro Schmiedeteile fertigt Gesenkschmiedeteile. Zu den Einsatzstoffen zählen medizinische Werkstoffe wie Titan Grade 5, 316L-Edelstahl und Co-Cr-Legierungen. Diese Materialien eignen sich für die Herstellung von Implantaten und chirurgischen Instrumenten, da sie gute mechanische Eigenschaften und eine hohe Biokompatibilität aufweisen. Gegenüber spanend gefertigten Teilen haben Schmiedeteile den Vorteil einer gerichteten Faserstruktur, die Festigkeit und Haltbarkeit der Bauteile erhöht. Damit ist Viro Schmiedeteile in der Fertigung von Bauteilen für endoprothetische Versorgungen tätig.
Regulatorische Einordnung
Die Produktion medizintechnischer Bauteile unterliegt regulatorischen Anforderungen, die durch die EU-Richtlinien für Medizinprodukte und die Norm ISO 13485 geregelt sind. Viro Schmiedeteile erfüllt diese Anforderungen, um die Sicherheit und Wirksamkeit der produzierten Teile sicherzustellen. Damit sind die Produkte für den Einsatz im Menschen geeignet. Die kontinuierliche Verbesserung der Prozesse und regelmäßige Audits sind Bestandteile des Qualitätssicherungssystems, das den geltenden Vorschriften entspricht.
Standort Schwarzwald-Baar-Kreis / Baden-Württemberg
Der Standort liegt im Schwarzwald-Baar-Kreis, unmittelbar angrenzend an den Landkreis Tuttlingen, in dem zahlreiche Medizintechnikunternehmen ansässig sind. Diese Nachbarschaft erleichtert den Austausch und die gemeinsame Entwicklung von Produkten. Die Lage ermöglicht Viro Schmiedeteile kurze Lieferwege und Partnerschaften mit anderen Herstellern und Zulieferern. Über die A81 sind nationale und internationale Märkte angebunden.
Besonderheiten der Viro Schmiedeteile GmbH
Viro Schmiedeteile achtet auf eine ressourcenschonende und energieeffiziente Produktion. Investitionen in moderne Maschinen und Technologien sollen den ökologischen Fußabdruck verringern und zugleich die Produktqualität sichern. Das Unternehmen pflegt Beziehungen zu Forschungseinrichtungen und Hochschulen, um neue Materialien und Verfahren zu entwickeln. Regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen der Mitarbeiter dienen der Einhaltung der Qualitätsstandards.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Viro Schmiedeteile GmbH
Was macht Viro Schmiedeteile GmbH?
Viro Schmiedeteile GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Schwarzwald-Baar-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Viro Schmiedeteile GmbH ansässig?
Viro Schmiedeteile GmbH hat seinen Sitz in Schwarzwald-Baar-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Viro Schmiedeteile GmbH tätig?
Viro Schmiedeteile GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.