Albert Narr GmbH Adresse & Kontakt
Über die Albert Narr GmbH
Die Albert Narr GmbH mit Sitz in Tuttlingen in Baden-Württemberg stellt medizinische Verbrauchsartikel und Einmalprodukte im Tuttlinger Cluster her. Produziert werden sterile Einmalartikel und Verbrauchsmaterialien für den klinischen Einsatz. Als Teil des Tuttlinger Medizintechnikclusters kombiniert das Unternehmen seine Fertigung mit etablierten Qualitätsstandards. Die Unternehmensgeschichte reicht mehrere Jahrzehnte zurück, das Unternehmen ist im Markt verankert.
Leistungen und Produkte
Albert Narr fertigt und vertreibt medizinische Einmalprodukte für chirurgische und diagnostische Anwendungen. Zu den Hauptproduktbereichen gehören unter anderem:
- Chirurgische Einmalprodukte: Operative Instrumente, Sterilverpackungen und OP-Bedarf.
- Diagnostische Hilfsmittel: Produkte wie Testkits und Verbrauchsmaterialien für diagnostische Verfahren.
- Intensivpflegebedarf: Sterile Einwegartikel für den Einsatz in der Intensiv- und Notfallmedizin.
Das Produktspektrum richtet sich an Krankenhäuser, Arztpraxen und den medizintechnischen Fachhandel. Alle Produkte erfüllen die Anforderungen der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und tragen eine CE-Kennzeichnung. Die Produktion ist zudem nach ISO-13485 konform, was die durchgängige Qualitätssicherung der Produkte abdeckt. Die laufende Überwachung der Produktionsprozesse zielt auf Wirksamkeit und Sicherheit der Produkte im klinischen Umfeld ab.
Regulatorische Einordnung
Die regulatorische Einordnung der Produkte von Albert Narr bestimmt deren Marktfähigkeit und Sicherheit. Alle medizinischen Produkte unterliegen den Anforderungen der EU-Verordnung für Medizinprodukte (MDR). Diese Regelungen sehen vor, dass die Produkte Tests durchlaufen, um Sicherheit und Wirksamkeit nachzuweisen. Das Unternehmen richtet sich nach den internationalen Normen, um die Sicherheitsstandards für Patienten und medizinisches Personal einzuhalten.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen gilt als Zentrum der Medizintechnikfertigung und beherbergt über 400 Unternehmen der Branche. Die Albert Narr GmbH ist als Tuttlinger Unternehmen in das regionale Netzwerk aus Herstellern, Zulieferern und Dienstleistern eingebunden. Diese Einbindung kommt sowohl dem Unternehmen als auch der Medizintechnik in der Region zugute. Über Austausch und Kooperation mit anderen Unternehmen lassen sich neue Lösungen schneller entwickeln und auf den Markt bringen.
Hinzu kommt die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Fachhochschulen, die die Entwicklungsarbeit in der Region unterstützt. Über den Zugang zu qualifizierten Fachkräften und aktuelle Technologien profitiert die Albert Narr GmbH vom Umfeld des Tuttlinger Clusters.
Besonderheiten und Schwerpunkte
Albert Narr setzt in der Produktentwicklung auf eigene Ansätze. Die Weiterentwicklung bestehender Produkte sowie die Entwicklung neuer Technologien gehören zur Unternehmensstrategie. Ein Schwerpunkt liegt auf Effizienz und Nachhaltigkeit der Produkte. Das Unternehmen investiert in umweltfreundliche Produktionsprozesse und Materialien, die von Kunden zunehmend nachgefragt werden.
Außerdem arbeitet Albert Narr mit medizinischen Fachkräften zusammen, um die Produktpalette an die Bedürfnisse im klinischen Alltag anzupassen. Das wirkt sich auf die Produkte und deren Einsatz im medizinischen Bereich aus.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Lohnhersteller
```Häufige Fragen zu Albert Narr GmbH
Was macht Albert Narr GmbH?
Albert Narr GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Albert Narr GmbH ansässig?
Albert Narr GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Albert Narr GmbH tätig?
Albert Narr GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.