Albert Narr GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Albert Narr GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Albert Narr GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Austraße 18
78559 Tuttlingen

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Albert Narr GmbH im Überblick

Albert Narr GmbH aus Tuttlingen in Baden-Württemberg ist ein traditionsreicher Hersteller von medizinischen Verbrauchsartikeln und Einmalprodukten im Tuttlinger Cluster. Das Unternehmen produziert sterile Einmalartikel und Verbrauchsmaterialien für den klinischen Einsatz. Als Teil des Tuttlinger Medizintechnikclusters verbindet Albert Narr Fertigungstradition mit modernen Qualitätsstandards. Mit einer Unternehmensgeschichte, die mehrere Jahrzehnte zurückreicht, hat sich Albert Narr als verlässlicher Partner im Gesundheitswesen etabliert und zeigt dadurch eine starke Verankerung im Markt.

Leistungen und Produkte

Albert Narr fertigt und vertreibt medizinische Einmalprodukte für chirurgische und diagnostische Anwendungen. Zu den Hauptproduktbereichen gehören unter anderem:

  • Chirurgische Einmalprodukte: Operative Instrumente, Sterilverpackungen und OP-Bedarf.
  • Diagnostische Hilfsmittel: Produkte wie Testkits und Verbrauchsmaterialien für diagnostische Verfahren.
  • Intensivpflegebedarf: Sterile Einwegartikel für den Einsatz in der Intensiv- und Notfallmedizin.

Das Produktspektrum richtet sich an Krankenhäuser, Arztpraxen und den medizintechnischen Fachhandel. Alle Produkte erfüllen die hohen Anforderungen der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und sind mit einer CE-Kennzeichnung versehen. Darüber hinaus ist die Produktion nach ISO-13485 konform, was die durchgängige Qualitätssicherung der Produkte gewährleistet. Die ständige Überwachung der Produktionsprozesse sichert ebenfalls die hohe Wirksamkeit und Sicherheit der Produkte, die täglichen Herausforderungen im klinischen Umfeld standhalten müssen.

Regulatorische Einordnung

Die regulatorische Einordnung der Produkte von Albert Narr ist entscheidend für deren Marktfähigkeit und Sicherheit. Alle medizinischen Produkte unterliegen strengen Anforderungen gemäß der EU-Verordnung für Medizinprodukte (MDR). Diese Regelungen stellen sicher, dass die Produkte umfangreichen Tests unterzogen werden, um die Sicherheit und Wirksamkeit zu garantieren. Das Unternehmen engagiert sich aktiv dafür, die Anforderungen der internationalen Normen zu erfüllen und somit höchste Sicherheitsstandards für Patienten sowie medizinisches Personal zu gewährleisten.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen ist das globale Zentrum der Medizintechnikfertigung und beherbergt über 400 Unternehmen der Branche. Albert Narr GmbH ist als Tuttlinger Unternehmen in das einzigartige Netzwerk aus Herstellern, Zulieferern und Dienstleistern der Region eingebunden. Diese regionale Bedeutung ist nicht nur für Albert Narr von Vorteil, sondern auch für die gesamte Medizintechnik. Durch den Austausch und die Kooperation mit anderen Unternehmen können innovative Lösungen schneller entwickelt und auf den Markt gebracht werden.

Ein weiterer Aspekt der Stärke von Tuttlingen ist die enge Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Fachhochschulen, was die Innovationskraft in der Region weiter antreibt. Durch den Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften und die Nutzung neuester Technologien profitiert die Albert Narr GmbH von der dynamischen Umgebung des Tuttlinger Clusters.

Besonderheiten und Innovationen

Albert Narr hebt sich durch innovative Ansätze in der Produktentwicklung hervor. Die kontinuierliche Verbesserung bestehender Produkte sowie die Entwicklung neuer Technologien sind fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. Dabei liegt ein Fokus auf der hohen Effizienz und Nachhaltigkeit der Produkte. Das Unternehmen investiert in umweltfreundliche Produktionsprozesse und Materialien, was zunehmend von den Kunden nachgefragt wird.

Darüber hinaus arbeitet Albert Narr eng mit medizinischen Fachkräften zusammen, um die Produktpalette an die realen Bedürfnisse im klinischen Alltag anzupassen. Dies führt nicht nur zu besseren Produkten, sondern auch zu einer höheren Akzeptanz im medizinischen Bereich.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu Albert Narr GmbH

Was macht Albert Narr GmbH?

Albert Narr GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Albert Narr GmbH ansässig?

Albert Narr GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Albert Narr GmbH tätig?

Albert Narr GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik