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Micro Science Medical AG
Die Micro Science Medical AG wurde 2001 gegründet und ist im Bereich der Medizintechnik tätig. Das Unternehmen mit Sitz im Enzkreis in Baden-Württemberg entwickelt und vertreibt präzise Instrumente sowie Diagnosesysteme für medizinische Anwendungen. Der Enzkreis liegt zwischen Pforzheim und Karlsruhe und ist in ein regionales Netzwerk aus Forschung, Entwicklung und Produktion im Bereich Medizintechnik eingebunden.
Leistungen und Produkte
Micro Science Medical bietet medizinische Messsysteme und Diagnosegeräte an. Der Schwerpunkt liegt auf Lösungen für die klinische Diagnostik. Die Produktpalette umfasst unter anderem:
- Diagnosesysteme für In-vitro-Analysen: Diese Systeme dienen der Analyse von Proben im Labor und unterstützen die Diagnosestellung.
- Präzisionsinstrumente: Sie kommen in chirurgischen und diagnostischen Verfahren zum Einsatz, bei denen Genauigkeit und Zuverlässigkeit gefordert sind.
- Messsysteme zur Patientenüberwachung: Sie erfassen kontinuierlich Vitalzeichen und weitere Gesundheitsparameter, etwa in Notaufnahmen und auf Intensivstationen.
Zu den Abnehmern zählen Kliniken, medizinische Labore und weitere Einrichtungen, die spezialisierte Analyselösungen einsetzen.
Besonderheiten und Innovationen
Micro Science Medical betreibt eigene Forschung und Entwicklung. In Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen arbeitet das Unternehmen an der Weiterentwicklung bestehender Produkte und an neuen Technologien. Zudem hat das Unternehmen ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt, das den europäischen Normen für medizinische Geräte (z.B. ISO 13485) entspricht. Damit deckt es Anforderungen an Qualität und Sicherheit in Produktentwicklung und Herstellung ab.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte der Micro Science Medical AG unterliegen den regulatorischen Anforderungen der Europäischen Union für medizinische Geräte. Jedes Produkt wird gemäß der Medical Device Regulation (MDR) bewertet, um Sicherheit und Wirksamkeit vor dem Marktzugang nachzuweisen. Diese Prüfprozesse sind rechtlich vorgeschrieben und Teil der Produktpolitik des Unternehmens.
Bedeutung für die Region
Die Micro Science Medical AG trägt zur Wirtschaft und zum technologischen Fortschritt im Enzkreis bei. Das Unternehmen schafft Arbeitsplätze in einer Region, die auf Medizintechnik und weitere spezialisierte Industrien ausgerichtet ist. Die Ansiedlung stützt die lokale Wirtschaft und fördert den Wissensaustausch in der Region. Mit ihrer Forschungs- und Entwicklungsarbeit stärkt die Micro Science Medical AG den Medizintechnikstandort Baden-Württemberg.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu Micro Science Medical AG
Was macht Micro Science Medical AG?
Micro Science Medical AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Enzkreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Micro Science Medical AG ansässig?
Micro Science Medical AG hat seinen Sitz in Enzkreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Micro Science Medical AG tätig?
Micro Science Medical AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Enzkreis
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.