Dr. rer.nat. Westerboer, Hofhansel & Cie. GmbH

Medizintechnik · Weiden in der Oberpfalz

Dr. rer.nat. Westerboer, Hofhansel & Cie. GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Weiden in der Oberpfalz, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Dr. rer.nat. Westerboer, Hofhansel & Cie. GmbH Adresse & Kontakt

Website

Adresse

Prößlstrasse 18
92637 Weiden in der Oberpfalz

Dr. rer.nat. Westerboer, Hofhansel & Cie. GmbH im Überblick

Dr. rer.nat. Westerboer, Hofhansel & Cie. GmbH ist ein hochspezialisiertes Beratungs- und Prüfunternehmen, das 2002 von Dr. rer.nat. Andreas Westerboer und dem Ingenieur Klaus Hofhansel gegründet wurde. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Weiden in der Oberpfalz, Bayern, und hat sich darauf spezialisiert, analytische Dienstleistungen und wissenschaftliche Gutachten für die Pharmaindustrie und die Medizintechnikbranche anzubieten. Seit seiner Gründung hat sich das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute ein anerkanntes Mitglied der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Dank seiner fundierten Expertise hat es sich einen Namen als zuverlässiger Partner für Spitzenunternehmen in verschiedenen Industrien gemacht.

Leistungen und Produkte

Die Dr. rer.nat. Westerboer, Hofhansel & Cie. GmbH bietet ein umfassendes Spektrum an analytischen Dienstleistungen und wissenschaftlichen Gutachten, die insbesondere auf den Bereich der Arzneimittel und Medizinprodukte abgestimmt sind. Zu den zentralen Leistungen gehören:

  • Stabilitätsprüfungen: Diese Analysen gewährleisten die Lagerfähigkeit und Wirksamkeit von Arzneimitteln über deren gesamte Haltbarkeit.
  • Kompatibilitätsanalysen: Hierbei wird untersucht, ob Materialien, die im Kontakt mit Medizinprodukten stehen, chemisch und physikalisch verträglich sind.
  • Materialprüfungen: Eine detaillierte Stoffanalyse ist essenziell, um die Qualität und Sicherheit von Medizinprodukten sicherzustellen.
  • Prüfberichte für Zulassungsverfahren: Das Unternehmen erstellt detaillierte Berichte, die für die Zulassung von Arzneimitteln und Medizinprodukten gemäß der Medizinprodukteverordnung (MDR) und den Good Manufacturing Practices (GMP) erforderlich sind.
  • Wissenschaftliche Gutachten: Diese Gutachten unterstützen Unternehmen dabei, die konformen Anforderungen an Produkte zu erfüllen und helfen in Zulassungsprozessen.

Durch diese speziellen Dienstleistungen trägt die Dr. rer.nat. Westerboer, Hofhansel & Cie. GmbH zur Qualitätssicherung und Marktentwicklung neuer Produkte bei. Zudem pflegt das Unternehmen eine enge Kooperation mit Hochschulen und Forschungsinstituten, um stets auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand zu bleiben.

Regulatorische Einordnung und Bedeutung für die Region

Die Dr. rer.nat. Westerboer, Hofhansel & Cie. GmbH agiert in einem hochregulierten Umfeld. Die Einhaltung der MDR und GMP ist für das Unternehmen nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern ein Qualitätsversprechen gegenüber seinen Kunden. Diese Vorschriften sichern nicht nur die Produktqualität, sondern auch die Patientensicherheit. Durch die Implementierung hochwertiger Prüfstandards und dessen Anwendung nach internationalen Normen hat das Unternehmen das Vertrauen in den regionalen und nationalen Gesundheitsmarkt gefestigt.

Das Unternehmen ist nicht nur lokal von Bedeutung, sondern hat eine weitreichende Ausstrahlung auf die gesamte Medizintechnik- und Pharmabranche in Bayern. Durch die Nähe zu Kliniken und Forschungseinrichtungen in der Umgebung von Weiden in der Oberpfalz, unter anderem dem Klinikum Weiden und dem Wissenschaftsstandort Regensburg, wird die Rolle von Dr. rer.nat. Westerboer, Hofhansel & Cie. GmbH als zentraler Katalysator für Innovationen und Qualitätsstandards verstärkt. Die Förderung des Wissens- und Technologietransfers zwischen Industrie und Wissenschaft unterstützt auch die Region Bayern in ihrer Entwicklung als einen wichtigen Standort für Medizintechnik und Pharma.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern | Labore

Häufige Fragen zu Dr. rer.nat. Westerboer, Hofhansel & Cie. GmbH

Was macht Dr. rer.nat. Westerboer, Hofhansel & Cie. GmbH?

Dr. rer.nat. Westerboer, Hofhansel & Cie. GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Weiden in der Oberpfalz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Dr. rer.nat. Westerboer, Hofhansel & Cie. GmbH ansässig?

Dr. rer.nat. Westerboer, Hofhansel & Cie. GmbH hat seinen Sitz in Weiden in der Oberpfalz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Dr. rer.nat. Westerboer, Hofhansel & Cie. GmbH tätig?

Dr. rer.nat. Westerboer, Hofhansel & Cie. GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Profil unvollständig 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik