amaderm GmbH

Medizintechnik · Chemnitz

amaderm GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Chemnitz, Sachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

amaderm GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Straßburger Strasse 34
09120 Chemnitz

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amaderm GmbH: Hautmesstechnik aus Chemnitz

amaderm GmbH mit Sitz in Chemnitz (Sachsen) entwickelt und vertreibt dermatologische Diagnostiksysteme und Hautmessgeräte. Das Unternehmen richtet sich an Fachleute in Dermatologie, Kosmetik und Pharmakologie, die quantitative Hautmessungen für diagnostische oder studienbezogene Zwecke benötigen. Die Geräte sind für den Einsatz in klinischen und privatärztlichen Praxen ausgelegt.

Leistungen und Produkte

Das Portfolio von amaderm umfasst eine Vielzahl von Geräten, die speziell für die quantitative Hautmessung konzipiert sind. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • Tewameter-Systeme: Diese Geräte messen den transepidermalen Wasserverlust (TEWL) und sind entscheidend für die Beurteilung der Hautbarrierefunktion. Der TEWL-Wert gibt Auskunft über die Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit zu halten, was für verschiedene dermatologische Anwendungen von Bedeutung ist.
  • Corneometer: Dieses Messinstrument quantifiziert die Hautfeuchtigkeit, indem es die Hydratation der obersten Hautschichten bestimmt. Diese Daten sind für die Produktentwicklung in der Kosmetikindustrie von großer Bedeutung, da sie helfen, die Effektivität von Feuchtigkeitscremes und anderen Hautpflegeprodukten zu bewerten.
  • Multiparametrische Hautzustandsmessgeräte: Diese Geräte bieten umfassende Analysen der Hautgesundheit und erlauben eine detaillierte Beurteilung der Hautbeschaffenheit in verschiedenen Parametern, wie Hautelastizität, Ölanteil und mehr. Sie sind besonders nützlich in der pharmazeutischen Forschung und klinischen Studien.

Die Produkte von amaderm werden in der klinischen Dermatologie sowie in dermatokosmetischen Studien eingesetzt. Sie sind nicht nur in Deutschland, sondern auch international erhältlich und tragen zu einer besseren Versorgung der Patienten bei.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte der amaderm GmbH unterliegen den regulatorischen Anforderungen für Medizintechnikgeräte. Das Unternehmen entwickelt und produziert seine Produkte gemäß der Richtlinie 93/42/EWG über Medizinprodukte sowie den Vorschriften der Medizinprodukteverordnung (MDR). Diese Regulierung stellt sicher, dass die Geräte sicher und wirksam sind und alle erforderlichen Qualitätsstandards erfüllen, was für die Akzeptanz in der medizinischen Gemeinschaft unerlässlich ist.

Regionale Bedeutung und Netzwerk

Chemnitz, als eine der bedeutendsten Industriestädte in Westsachsen, spielt eine zentrale Rolle in der Medizintechnikregion Sachsen. Die enge Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Chemnitz und lokalen Forschungseinrichtungen ermöglicht amaderm den Zugang zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Ansätzen in der Hautforschung. Darüber hinaus profitiert das Unternehmen von einem gut ausgebauten Klinikverbund in der Region, der eine Plattform für klinische Studien und Produktvalidierungen bietet.

Die Nähe zu weiteren Medizintechnikzentren in Sachsen, wie beispielsweise Dresden und Leipzig, fördert den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit in der Branche. Diese regionale Vernetzung trägt dazu bei, dass amaderm neue Produkte entwickeln und auf den Markt bringen kann, die den Anforderungen der Anwender entsprechen.

Besonderheiten und Innovationen

amaderm investiert in Forschung und Entwicklung, um den Anforderungen im Bereich der Hautmessung gerecht zu werden. Ein Schwerpunkt liegt auf der Integration digitaler Technologien, die eine verbesserte Datenerfassung und -analyse ermöglichen. Dazu entwickelt amaderm Softwarelösungen, die mit den Geräten interagieren und es erlauben, komplexe Hautanalyseberichte zu generieren.

Darüber hinaus bietet amaderm regelmäßige Schulungen und Workshops für Fachpersonal an, die die korrekte Nutzung der Geräte und Interpretation der Messergebnisse behandelt. Diese Trainings sind ein wichtiger Bestandteil des Kundenservices und stärken die Bindung zwischen amaderm und seinen Kunden.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Sachsen | Labore

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Häufige Fragen zu amaderm GmbH

Was macht amaderm GmbH?

amaderm GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Chemnitz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist amaderm GmbH ansässig?

amaderm GmbH hat seinen Sitz in Chemnitz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist amaderm GmbH tätig?

amaderm GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik