Kreisaltenwohnheim Taunusstein im Überblick
Das Kreisaltenwohnheim ist eine öffentlich-rechtliche Pflegeeinrichtung in Taunusstein im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen. Als Kreiseinrichtung steht das Heim für kommunale Daseinsvorsorge: Die öffentliche Trägerschaft gewährleistet eine bedarfsgerechte, nicht gewinnorientierte Seniorenpflege in der Rhein-Taunus-Region. Taunusstein liegt am Südhang des Taunus, nahe Wiesbaden, und bietet eine reizvolle Kombination aus urbanem Leben und naturnaher Umgebung.
Die Pflegeeinrichtung ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der sozialen Infrastruktur der Region, sondern trägt auch aktiv zur Integration älterer Menschen in die Gemeinschaft bei. Durch regelmäßige Veranstaltungen, Feste und Ausflüge wird den Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit gegeben, soziale Kontakte zu pflegen und kulturelle Angebote wahrzunehmen.
Pflege und Betreuungsangebote
Das Kreisaltenwohnheim bietet umfassende Pflege- und Betreuungsangebote, darunter:
- Vollstationäre Pflege: Individuelle Pflegepläne und 24-Stunden-Betreuung durch qualifiziertes Fachpersonal gewährleisten die Bedürfnisse der Bewohner.
- Kurzzeitpflege: Diese Leistung richtet sich an pflegebedürftige Menschen, die vorübergehend Unterstützung benötigen, zum Beispiel nach einem Krankenhausaufenthalt.
- Betreuungsangebote: Neben der körperlichen Pflege werden auch soziale und kulturelle Aktivitäten gefördert, um die Lebensqualität zu erhöhen.
Die Taunus-Natur mit Wanderwegen, dem Wispertal und der nahegelegenen Rheinebene bietet reichhaltige Möglichkeiten für Ausflüge und Naturspaziergänge. Bewohner können regelmäßig an geführten Wanderungen teilnehmen oder die Natur der Region auf eigene Faust erkunden. Die Nähe zu Wiesbaden und dem Rheingau ergänzt das kulturelle Angebot: Theateraufführungen, Konzerte und Museen sind in kurzer Distanz erreichbar.
Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards
Als öffentlich-rechtliche Einrichtung unterliegt das Kreisaltenwohnheim Taunusstein den strengen Anforderungen und Regelungen, die im Sozialgesetzbuch (SGB XI) für Pflegeeinrichtungen festgelegt sind. Die Qualität der Pflege wird durch regelmäßige Kontrollen und Qualitätsprüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) überwacht. Die Einrichtung legt großen Wert auf Transparenz und die Möglichkeit für Angehörige, sich in die Pflegeplanung einzubringen.
Darüber hinaus trägt das Kreisaltenwohnheim aktiv zur Weiterbildung des Personals bei, um stets die neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnisse und Best Practices umzusetzen. Die Förderung der Mitarbeiter und deren kontinuierliche Fortbildung sind zentral für die Pflegequalität und das Wohlbefinden der Bewohner.
Standort Taunusstein / Hessen
Taunusstein liegt im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen, am Südhang des Taunus, nahe Wiesbaden und Bad Schwalbach. Diese zentrale Lage macht das Kreisaltenwohnheim zu einem wichtigen Standort für die Seniorenversorgung in der Region. Erreichbar über die A3 (Ausfahrt Taunusstein-Hahn) und die B54, ist das Haus sowohl für lokale Familien als auch für überregionale Gäste gut verbunden.
Die Umgebung bietet zudem eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten. Neben den nahen Wandergebieten sind auch verschiedene Einkaufsmöglichkeiten, Arztpraxen und öffentliche Verkehrsanbindungen in unmittelbarer Nähe, was die Lebensqualität der Bewohner weiter erhöht.
In den letzten Jahren hat sich das Kreisaltenwohnheim zu einem Kommunikations- und Begegnungsort für Jung und Alt entwickelt. Projekte, die Schulen und die ältere Generation zusammenbringen, fördern den intergenerationalen Austausch und tragen zur Integration in die lokale Gemeinschaft bei.
Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Hessen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Kreisaltenwohnheim
Wo befindet sich Kreisaltenwohnheim?
Kreisaltenwohnheim hat seinen Standort in Jägerstraße 8, 65232 Taunusstein, Hessen.
Wie nehme ich Kontakt mit Kreisaltenwohnheim auf?
Wenden Sie sich für aktuelle Informationen zu Pflegeplätzen und Kosten direkt an Kreisaltenwohnheim in Taunusstein. Die Kontaktdaten sind auf dieser Seite aufgeführt.
Welche Pflegeleistungen bietet Kreisaltenwohnheim an?
Kreisaltenwohnheim ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Taunusstein und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.
Wie hoch sind die Kosten für Kreisaltenwohnheim?
Die Kosten für einen Pflegeplatz in Kreisaltenwohnheim setzen sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten zusammen. Die Pflegeversicherung trägt einen festen Leistungsbetrag je nach Pflegegrad. Für genaue Kostenangaben kontaktieren Sie Kreisaltenwohnheim direkt.
Pflegeheime in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pflegeheime nach Standort
Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
Pflegeheime in Ihrer Region finden
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.