Caritas-Altenzentrum Maria Königin: Profil
Das Caritas-Altenzentrum Maria Königin in Mainz gehört zum Deutschen Caritasverband im Bistum Mainz. Der Name „Maria Königin" steht für eine marianisch geprägte katholische Fürsorgekultur in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Die Einrichtung wurde gegründet, um den steigenden Bedarf an qualifizierter Altenpflege zu decken, und verfügt über Erfahrung in der Begleitung älterer Menschen. Betreuung und Alltagsgestaltung richten sich nach den individuellen Bedürfnissen der BewohnerInnen.
Pflege und Betreuungsangebote
Das Altenzentrum bietet vollstationäre Langzeitpflege, Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege. Die Pflegekonzepte orientieren sich an pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen und zielen auf den Erhalt der Selbstständigkeit durch aktivierende Pflegeansätze. Caritas-Seelsorge, regelmäßige Gottesdienste und die Einbindung in das Mainzer Bistumsleben gehören zum Alltag. Ergänzt wird das Angebot durch Ausflüge an den Rhein und in die Mainzer Altstadt, Kreativangebote und musikalische Veranstaltungen zur sozialen Teilhabe.
Demenz- und Palliativpflege zählen zu den spezialisierten Leistungsbereichen. Das Pflegepersonal wird durch regelmäßige Schulungen und Fortbildungen qualifiziert. Das Altenzentrum arbeitet mit Ärzten, Therapeuten und anderen Fachleuten zusammen, um eine ganzheitliche Betreuung sicherzustellen.
Regulatorische Einordnung
Das Caritas-Altenzentrum Maria Königin unterliegt den gesetzlichen Vorgaben des Sozialgesetzbuches (SGB XI) sowie den Landesgesetzen für Altenpflege in Rheinland-Pfalz. Die Pflegequalität wird regelmäßig überprüft, unter anderem durch externe Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK).
Im Rahmen der Qualitätssicherung holt das Altenzentrum regelmäßig Feedback von Bewohnern und Angehörigen ein, um Pflege und Betreuungsabläufe weiterzuentwickeln.
Standort Mainz / Hessen
Mainz ist die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz und liegt gegenüber von Wiesbaden am Rhein. Die Stadt des Buchdruckers Johannes Gutenberg verbindet historisches Erbe mit modernem Hochschul- und Medienstandort (ZDF, SWR). Der Mainzer Hauptbahnhof bietet schnelle ICE-Verbindungen nach Frankfurt und Köln, was die Erreichbarkeit des Altenzentrums für Angehörige und Besucher erleichtert.
Die Lage in Mainz ermöglicht Bewohnern die Teilhabe an kulturellen und sozialen Angeboten. In der Umgebung finden sich Parks, Museen und Einkaufsmöglichkeiten, die auch für ältere Menschen zugänglich sind. Die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel unterstützt die Mobilität im Alltag.
Das Caritas-Altenzentrum Maria Königin ist eine Altenpflegeeinrichtung in Mainz, die durch ihre marianisch geprägte Pflegemethodik und ihr Angebot an Betreuung und Aktivierung in der Region verankert ist.
Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Hessen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Caritas-Altenzentrum Maria Königin
Wo befindet sich Caritas-Altenzentrum Maria Königin?
Caritas-Altenzentrum Maria Königin befindet sich in der Seminarstraße 4, 55127 Mainz, Hessen. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.
Wie nehme ich Kontakt mit Caritas-Altenzentrum Maria Königin auf?
Wenden Sie sich für aktuelle Informationen zu Pflegeplätzen und Kosten direkt an Caritas-Altenzentrum Maria Königin in Mainz. Die Kontaktdaten sind auf dieser Seite aufgeführt.
Was für Pflegeangebote gibt es bei Caritas-Altenzentrum Maria Königin?
Als stationäres Pflegeheim in Mainz bietet Caritas-Altenzentrum Maria Königin typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Ab welchem Pflegegrad kann man in Caritas-Altenzentrum Maria Königin einziehen?
Für einen Einzug in Caritas-Altenzentrum Maria Königin oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
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Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.