"Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom

Pflegeheime · Halberstadt

Das "Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Halberstadt (Niedersachsen).

"Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom Adresse & Kontakt

Website

Fax

Adresse

Bahnhofstraße 5a
38895 Halberstadt

Das "Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom im Überblick

Das "Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom wurde im Jahr 2010 gegründet und hat sich seitdem auf die ganzheitliche Pflege und Betreuung von Menschen mit diesem speziellen Syndrom spezialisiert. Es befindet sich in Halberstadt, Niedersachsen, und gehört zu den wenigen Einrichtungen in Deutschland, die sich dieser besonderen Herausforderung widmen. Die Einrichtung legt besonderen Wert auf ein selbstbestimmtes Leben ihrer Bewohnerinnen und Bewohner, im Rahmen der körperlichen und geistigen Einschränkungen, die mit dem Prader-Willi-Syndrom einhergehen.

Pflegeleistungen und Betreuungsangebot

Im Rahmen der vollstationären Pflege bietet das "Haus am Goldbach" eine Vielzahl an spezialisierten Dienstleistungen an. Bewohnerinnen und Bewohner werden von einem Team aus hochqualifizierten Pflegekräften sowie Therapeuten betreut, die zusätzlich zu Grundpflege und Behandlungspflege auch auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Prader-Willi-Syndrom eingehen. Dazu gehören maßgeschneiderte Ernährungspläne zur Gewichtsregulation, psychologische Unterstützung sowie regelmäßige Bewegungs- und Sportangebote, die die physische Gesundheit fördern.

Das Aktivierungsangebot ist darauf ausgerichtet, die Lebensqualität der Bewohner zu steigern. Kulturelle Veranstaltungen, Gedächtnistraining und kreatives Gestalten sind feste Bestandteile des Wochenplans. Hierdurch wird nicht nur die soziale Interaktion gestärkt, sondern auch die kognitive und motorische Fähigkeiten gefördert. Besonders wichtig ist die Förderung von Selbstständigkeit und sozialen Kompetenzen, was dem Ziel dient, die Integration in die Gesellschaft zu verbessern.

Pflegegrad und Kostenübernahme

Die Aufnahme in das "Haus am Goldbach" erfolgt in der Regel mit einem anerkannten Pflegegrad (1-5), der nach einer umfassenden Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) festgelegt wird. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt, je nach eingestuftem Pflegegrad, einen Teil der Kosten für die Pflegeleistungen. Der Eigenanteil, der von den Bewohnern oder deren Angehörigen getragen werden muss, setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, darunter die Kosten für Unterkunft, Verpflegung sowie Investitionskosten. Bei finanziellen Schwierigkeiten ist es möglich, beim zuständigen Sozialamt ergänzende Hilfe zur Pflege zu beantragen.

Standort und Erreichbarkeit

Das "Haus am Goldbach" befindet sich verkehrsgünstig gelegen in der Bahnhofstraße 5a in 38895 Halberstadt, Niedersachsen. Die Stadt Halberstadt bietet eine ruhige liegen, die für die Bedürfnisse der Bewohner ideal geeignet ist. Angehörige und Interessierte sind herzlich eingeladen, die Einrichtung zu besichtigen. Hierbei können sie sich nicht nur ein Bild von der liebevollen und individuellen Betreuung machen, sondern auch die Räumlichkeiten und Gartenanlagen erkunden, die gezielt für die Bewohner gestaltet sind.

Besonderheiten und regionale Bedeutung

Die Einrichtung hat sich nicht nur wegen ihrer Spezialisierung auf das Prader-Willi-Syndrom hervorgetan, sondern auch durch ihre enge Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen, Ausbildungsstätten und Selbsthilfegruppen. Diese Vernetzung fördert nicht nur den Austausch von Informationen und Ressourcen, sondern trägt auch aktiv zur Sensibilisierung und Aufklärung über das Prader-Willi-Syndrom in der Region bei. „Haus am Goldbach“ dient zudem als Anlaufstelle für Angehörige und pflegende Angehörige, die Unterstützung und Rat suchen. Die Einrichtung hat sich als wichtiger Bestandteil der regionalen Versorgungsstruktur etabliert und trägt dazu bei, den betroffenen Menschen ein würdiges Leben in einem geschützten Rahmen zu ermöglichen.

Kontakt und Aufnahme

Für Anfragen zu Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen können Interessierte sich direkt an das "Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum wenden. Das kompetente Team ist telefonisch unter +49 3941 56 64 0 erreichbar und steht bereit, alle Fragen rund um die Aufnahme und das Angebot der Einrichtung zu beantworten.

Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Niedersachsen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu "Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom

Welche Adresse hat "Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom?

"Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom befindet sich in der Bahnhofstraße 5a, 38895 Halberstadt, Niedersachsen. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.

Unter welcher Telefonnummer ist "Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom erreichbar?

"Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom ist telefonisch unter +49 3941 56 64 0 erreichbar. Das Team beantwortet Anfragen zu freien Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen.

Welche Art von Pflege wird in "Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom angeboten?

Als stationäres Pflegeheim in Halberstadt bietet "Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Ab welchem Pflegegrad kann man in "Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom einziehen?

Stationäre Pflegeheime wie "Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom betreuen in der Regel Bewohnerinnen und Bewohner mit den Pflegegraden 1 bis 5. Je nach Pflegegrad übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen festen Betrag der monatlichen Kosten.

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Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad 1 bis 5 rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 15.400 dieser Einrichtungen mit über 900.000 Plätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Den Markt prägen einerseits gemeinnützige Träger wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK, andererseits private Betreiber wie Korian, Alloheim oder Vitanas. Geprüft werden die Häuser regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD), die Prüfberichte sind öffentlich; die Heimaufsicht liegt bei den Bundesländern. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen Pauschalbetrag, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst. Reicht das Einkommen nicht, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein. Im Verzeichnis: alle stationären Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Wer ein Heim sucht, achtet auf Lage, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, auf die Qualitätsberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und Spezialangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenlos und unabhängig. Im Verzeichnis sind alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer für die direkte Anfrage.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD) geprüft.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Wichtige Auswahlkriterien sind Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenfrei bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die gesetzliche Pflegeversicherung trägt einen Anteil. Den Rest, also Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE), zahlt der Pflegebedürftige selbst. Reichen Einkommen oder Vermögen nicht aus, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein.

Welche Pflegegrade gibt es?

Es gibt fünf Pflegegrade von 1 bis 5. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Eingestuft wird durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?

Der EEE ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner unabhängig vom Pflegegrad selbst tragen. Seit der Pflegereform 2022 mildert ein gestaffelter Zuschuss der Pflegeversicherung die Belastung: 15 Prozent im ersten Jahr, 30 Prozent im zweiten, 50 Prozent im dritten und 75 Prozent ab dem vierten Jahr. Das entlastet Langzeit-Bewohner deutlich. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten kommen zusätzlich on top.

Wann ist Kurzzeitpflege sinnvoll?

Kurzzeitpflege deckt eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr ab, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, in der Erholungsphase pflegender Angehöriger (Verhinderungspflege) oder bei akutem Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung zahlt nach § 42 SGB XI bis zu 1.774 Euro jährlich; nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege lässt sich teilweise anrechnen. Spezielle Kurzzeitpflegeplätze sind auf Sanoliste entsprechend gekennzeichnet.

Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?

Demenzpflege ist eine Spezialisierung der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Häuser mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche, milieutherapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungsangebote und Personal mit Demenz-Fortbildungen. Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhalten nach § 43c SGB XI einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept oft das wichtigste Kriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime