"Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
Spezialisierungen
Wohn- und Therapiezentren für Menschen mit Behinderung, Seniorenarbeit, Berufliche Qualifizierung
Wohn- und Therapiezentrum "Haus am Goldbach" in Halberstadt
Das "Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom wurde im Jahr 2010 gegründet und hat sich seitdem auf die Pflege und Betreuung von Menschen mit diesem speziellen Syndrom spezialisiert. Es befindet sich in Halberstadt, Niedersachsen, und gehört zu den wenigen Einrichtungen in Deutschland, die sich dieser besonderen Herausforderung widmen. Die Einrichtung legt Wert auf ein selbstbestimmtes Leben ihrer Bewohnerinnen und Bewohner, im Rahmen der körperlichen und geistigen Einschränkungen, die mit dem Prader-Willi-Syndrom einhergehen.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Im Rahmen der vollstationären Pflege bietet das "Haus am Goldbach" spezialisierte Dienstleistungen an. Bewohnerinnen und Bewohner werden von einem Team aus Pflegekräften sowie Therapeuten betreut, die zusätzlich zu Grundpflege und Behandlungspflege auch auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Prader-Willi-Syndrom eingehen. Dazu gehören maßgeschneiderte Ernährungspläne zur Gewichtsregulation, psychologische Unterstützung sowie regelmäßige Bewegungs- und Sportangebote, die die physische Gesundheit fördern.
Das Aktivierungsangebot ist darauf ausgerichtet, die Lebensqualität der Bewohner zu steigern. Kulturelle Veranstaltungen, Gedächtnistraining und kreatives Gestalten sind feste Bestandteile des Wochenplans. Hierdurch wird nicht nur die soziale Interaktion gestärkt, sondern auch die kognitive und motorische Fähigkeiten gefördert. Besonders wichtig ist die Förderung von Selbstständigkeit und sozialen Kompetenzen, was dem Ziel dient, die Integration in die Gesellschaft zu verbessern.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Die Aufnahme in das "Haus am Goldbach" erfolgt in der Regel mit einem anerkannten Pflegegrad (1-5), der nach einer umfassenden Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) festgelegt wird. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt, je nach eingestuftem Pflegegrad, einen Teil der Kosten für die Pflegeleistungen. Der Eigenanteil, der von den Bewohnern oder deren Angehörigen getragen werden muss, setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, darunter die Kosten für Unterkunft, Verpflegung sowie Investitionskosten. Bei finanziellen Schwierigkeiten ist es möglich, beim zuständigen Sozialamt ergänzende Hilfe zur Pflege zu beantragen.
Standort und Erreichbarkeit
Das "Haus am Goldbach" liegt in der Bahnhofstraße 5a in 38895 Halberstadt, Niedersachsen. Die Stadt Halberstadt bietet eine ruhige Lage, die für die Bedürfnisse der Bewohner geeignet ist. Angehörige und Interessierte können die Einrichtung besichtigen und sich dabei die Räumlichkeiten und Gartenanlagen ansehen, die gezielt für die Bewohner gestaltet sind.
Besonderheiten und regionale Bedeutung
Die Einrichtung arbeitet eng mit lokalen Institutionen, Ausbildungsstätten und Selbsthilfegruppen zusammen. Diese Vernetzung fördert den Austausch von Informationen und Ressourcen und trägt zur Sensibilisierung und Aufklärung über das Prader-Willi-Syndrom in der Region bei. „Haus am Goldbach" dient zudem als Anlaufstelle für Angehörige und pflegende Angehörige, die Unterstützung und Rat suchen. Die Einrichtung ist Bestandteil der regionalen Versorgungsstruktur und trägt dazu bei, den betroffenen Menschen ein würdiges Leben in einem geschützten Rahmen zu ermöglichen.
Kontakt und Aufnahme
Für Anfragen zu Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen können Interessierte sich direkt an das "Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum wenden. Das Team ist telefonisch unter +49 3941 56 64 0 erreichbar und steht bereit, alle Fragen rund um die Aufnahme und das Angebot der Einrichtung zu beantworten.
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Häufige Fragen zu "Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom
Welche Adresse hat "Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom?
"Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom befindet sich in der Bahnhofstraße 5a, 38895 Halberstadt, Niedersachsen. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.
Unter welcher Telefonnummer ist "Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom erreichbar?
"Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom ist telefonisch unter +49 3941 56 64 0 erreichbar. Das Team beantwortet Anfragen zu freien Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen.
Welche Art von Pflege wird in "Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom angeboten?
Als stationäres Pflegeheim in Halberstadt bietet "Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Ab welchem Pflegegrad kann man in "Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom einziehen?
Stationäre Pflegeheime wie "Haus am Goldbach" Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom betreuen in der Regel Bewohnerinnen und Bewohner mit den Pflegegraden 1 bis 5. Je nach Pflegegrad übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen festen Betrag der monatlichen Kosten.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
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