Lebenshilfe Soltau e. V.

Pflegeheime · Soltau

Das Lebenshilfe Soltau e. V. ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Soltau (Niedersachsen).

Lebenshilfe Soltau e. V. Adresse & Kontakt

Adresse

Winsener Straße 21
29614 Soltau

Das Lebenshilfe Soltau e. V. im Überblick

Das Lebenshilfe Soltau e. V. ist eine seit 1995 etablierte stationäre Pflegeeinrichtung in Soltau, Niedersachsen. Die Gründung dieser Einrichtung war das Ergebnis des Engagements einer Gruppe von Eltern und Fachleuten, die sich für die Rechte und die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen und Pflegebedarf einsetzen wollten. Heute bietet die Lebenshilfe Soltau ein würdevolles Wohnumfeld für pflegebedürftige Menschen und verfolgt das Ziel, ein selbstbestimmtes Leben zu unterstützen, das den individuellen Bedürfnissen jedes Einzelnen Rechnung trägt.

Pflegeleistungen und Betreuungsangebot

Im Rahmen der vollstationären Pflege stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern umfangreiche Dienstleistungen zur Verfügung, die von einem Team qualifizierter Pflegekräfte erbracht werden. Die Pflegeleistungen umfassen nicht nur Grund- und Behandlungspflege, sondern auch eine aktivierende Pflege, die darauf abzielt, die Selbstständigkeit der Patienten zu fördern. Regelmäßige Gedächtnisübungen, kulturelle Veranstaltungen und Angebote der sozialen Integration sind integrale Bestandteile des Betreuungsangebots. Besondere Highlights sind die regelmäßigen Ausflüge in die Umgebung, die es den Bewohnern ermöglichen, ihre sozialen Kontakte zu pflegen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Pflegegrad und Kostenübernahme

Für die Aufnahme in das Lebenshilfe Soltau e. V. ist in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) erforderlich, der durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) festgestellt wird. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt, abhängig vom Pflegegrad, einen Teil der Kosten für die stationäre Pflege. Der verbleibende Eigenanteil wird durch verschiedene Faktoren bestimmt, wie z. B. Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE). In besonderen finanziellen Situationen haben Angehörige die Möglichkeit, beim zuständigen Sozialamt eine ergänzende Hilfe zur Pflege zu beantragen. So wird sichergestellt, dass die Pflege auch für Menschen mit geringerem Einkommen zugänglich bleibt.

Standort und Erreichbarkeit

Das Lebenshilfe Soltau e. V. liegt zentral in der Winsener Straße 21, 29614 Soltau, und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie dem Auto erreichbar. Die Lage in Niedersachsen ist besonders vorteilhaft, da sie Angehörigen ermöglicht, ihre Liebsten regelmäßig zu besuchen. Die Einrichtung ist von naturnahen Landschaften umgeben, was den Bewohnern nicht nur Erholung bietet, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten für Aktivitäten im Freien und in der Natur. Die Verbindung zur regionalen Gemeinschaft wird durch regelmäßige Veranstaltungen und Kooperationen mit anderen lokalen Einrichtungen verstärkt.

Kontakt und Aufnahme

Für Informationen über freie Pflegeplätze, den Pflegegrad und das Aufnahmeverfahren steht Ihnen das Team des Lebenshilfe Soltau e. V. jederzeit zur Verfügung. Ein persönliches Beratungsangebot hilft Ihnen, alle notwendigen Schritte zu verstehen und eine individuelle Lösung für die Betreuung Ihrer Angehörigen zu finden. Das freundliche und kompetente Team gibt Ihnen gerne Auskunft über die vielfältigen Angebote und die Philosophie des Hauses, die auf Respekt und Fürsorge beruht.

Das Lebenshilfe Soltau e. V. spielt eine zentrale Rolle in der Region, indem es nicht nur Pflegeleistungen erbringt, sondern auch zur Schaffung eines Bewusstseins für die Bedürfnisse und Herausforderungen von Menschen mit Behinderungen beiträgt. Die Einrichtung ist aktiv in der regionalen Gemeinschaft engagiert und fördert die Inklusion auf vielfältige Weise.

Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Niedersachsen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Lebenshilfe Soltau e. V.

Wie lautet die Adresse von Lebenshilfe Soltau e. V.?

Lebenshilfe Soltau e. V. hat seinen Standort in Winsener Straße 21, 29614 Soltau, Niedersachsen.

Wie lautet die Telefonnummer von Lebenshilfe Soltau e. V.?

Lebenshilfe Soltau e. V. ist telefonisch unter +495191968935 erreichbar. Das Team beantwortet Anfragen zu freien Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen.

Was für Pflegeangebote gibt es bei Lebenshilfe Soltau e. V.?

Lebenshilfe Soltau e. V. bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Soltau vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.

Wie hoch sind die Kosten für Lebenshilfe Soltau e. V.?

Die Kosten für einen Pflegeplatz in Lebenshilfe Soltau e. V. setzen sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten zusammen. Die Pflegeversicherung trägt einen festen Leistungsbetrag je nach Pflegegrad. Für genaue Kostenangaben kontaktieren Sie Lebenshilfe Soltau e. V. direkt.

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Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad 1 bis 5 rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 15.400 dieser Einrichtungen mit über 900.000 Plätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Den Markt prägen einerseits gemeinnützige Träger wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK, andererseits private Betreiber wie Korian, Alloheim oder Vitanas. Geprüft werden die Häuser regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD), die Prüfberichte sind öffentlich; die Heimaufsicht liegt bei den Bundesländern. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen Pauschalbetrag, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst. Reicht das Einkommen nicht, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein. Im Verzeichnis: alle stationären Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Wer ein Heim sucht, achtet auf Lage, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, auf die Qualitätsberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und Spezialangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenlos und unabhängig. Im Verzeichnis sind alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer für die direkte Anfrage.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD) geprüft.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Wichtige Auswahlkriterien sind Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenfrei bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die gesetzliche Pflegeversicherung trägt einen Anteil. Den Rest, also Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE), zahlt der Pflegebedürftige selbst. Reichen Einkommen oder Vermögen nicht aus, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein.

Welche Pflegegrade gibt es?

Es gibt fünf Pflegegrade von 1 bis 5. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Eingestuft wird durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?

Der EEE ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner unabhängig vom Pflegegrad selbst tragen. Seit der Pflegereform 2022 mildert ein gestaffelter Zuschuss der Pflegeversicherung die Belastung: 15 Prozent im ersten Jahr, 30 Prozent im zweiten, 50 Prozent im dritten und 75 Prozent ab dem vierten Jahr. Das entlastet Langzeit-Bewohner deutlich. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten kommen zusätzlich on top.

Wann ist Kurzzeitpflege sinnvoll?

Kurzzeitpflege deckt eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr ab, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, in der Erholungsphase pflegender Angehöriger (Verhinderungspflege) oder bei akutem Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung zahlt nach § 42 SGB XI bis zu 1.774 Euro jährlich; nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege lässt sich teilweise anrechnen. Spezielle Kurzzeitpflegeplätze sind auf Sanoliste entsprechend gekennzeichnet.

Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?

Demenzpflege ist eine Spezialisierung der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Häuser mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche, milieutherapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungsangebote und Personal mit Demenz-Fortbildungen. Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhalten nach § 43c SGB XI einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept oft das wichtigste Kriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime