Egestorff-Stiftung

Pflegeheime · Bremen

Das Egestorff-Stiftung ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Bremen (Niedersachsen).

Egestorff-Stiftung Adresse & Kontakt

Adresse

Stiftungsweg 2
28325 Bremen

Das Egestorff-Stiftung im Überblick

Die Egestorff-Stiftung wurde im Jahr 1996 mit dem Ziel gegründet, eine hochwertige und menschenwürdige Pflege für älteren Menschen zu gewährleisten. Die Stiftung ist nach dem Bremer Unternehmer Ernst Egestorff benannt, der sich Zeit seines Lebens für soziale Belange und die Unterstützung bedürftiger Menschen starkgemacht hat. Die Einrichtung befindet sich in Bremen, Niedersachsen, und bietet pflegebedürftigen Menschen nicht nur eine umfassende Betreuung, sondern auch eine wertvolle soziale Integration in einem professionellen Umfeld, das auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohner ausgerichtet ist. Hierbei wird besonderer Wert auf eine familiäre, respektvolle und unterstützende Atmosphäre gelegt, die den Bewohnern ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht.

Pflegeleistungen und Betreuungsangebot

Im Rahmen der vollstationären Pflege stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern qualifizierte Pflegekräfte zur Seite, die täglich individuelle Unterstützung anbieten. Zu den gebotenen Pflegeleistungen gehören nicht nur Grundpflege und Behandlungspflege, sondern auch spezielle Angebote wie aktivierende Pflege, die darauf abzielt, die Selbstständigkeit der Bewohner zu fördern. Gedächtnisübungen und kulturelle Veranstaltungen wie Musikabende, Spieleabende oder kreative Workshops sind ebenfalls Teil des Programms. Dadurch wird nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige und soziale Gesundheit der Bewohner gefördert. Zudem verfügt die Egestorff-Stiftung über eine eigene Küche, die frisch zubereitete Mahlzeiten anbietet, um den individuellen Geschmack und diätetische Bedürfnisse der Bewohner zu berücksichtigen.

Pflegegrad und Kostenübernahme

Für die Aufnahme in die Egestorff-Stiftung ist in der Regel ein anerkannter Pflegegrad von 1 bis 5 erforderlich. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt abhängig vom Pflegegrad einen variierenden Anteil der Kosten, wobei die Höhe des Eigenanteils für die Bewohner von verschiedenen Faktoren abhängt. Dazu zählen Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE). Diese finanzielle Belastung kann für viele Familien herausfordernd sein, jedoch besteht die Möglichkeit, ergänzend Hilfe zur Pflege beim zuständigen Sozialamt zu beantragen, um den individuellen finanziellen Bedarf besser abzudecken. Die engagierten Mitarbeitenden der Egestorff-Stiftung stehen den Angehörigen beratend zur Seite und helfen bei der Klärung der finanziellen Aspekte.

Standort und Erreichbarkeit

Die Egestorff-Stiftung liegt zentral am Stiftungsweg 2 in 28325 Bremen, Niedersachsen. Die Lage der Einrichtung ermöglicht eine einfache Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie durch die gute Erreichbarkeit über örtliche Verkehrsverbindungen. Angehörige, Interessierte und potenzielle Bewohner sind herzlich eingeladen, die Einrichtung zu besichtigen, um sich persönlich einen Eindruck von der Betreuungsqualität und der Atmosphäre vor Ort zu machen. Regelmäßige Informationsveranstaltungen und Tage der offenen Tür bieten zudem eine gute Gelegenheit, das Team und die Einrichtung kennenzulernen sowie Fragen zur Pflege und Betreuung zu klären.

Kontakt und Aufnahme

Für eine persönliche Beratung und Informationen über freie Plätze, Pflegegrade und das Aufnahmeverfahren können Interessierte die Egestorff-Stiftung direkt kontaktieren. Das freundliche Team ist unter der Telefonnummer +49 421 42720 erreichbar und steht Ihnen bei allen Fragen zur Verfügung. Zudem bietet die Stiftung individuelle Beratungsgespräche an, um die besten Lösungen für die Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner und deren Angehörige zu finden.

Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Niedersachsen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Egestorff-Stiftung

Wie lautet die Adresse von Egestorff-Stiftung?

Egestorff-Stiftung befindet sich in der Stiftungsweg 2, 28325 Bremen, Niedersachsen. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.

Wie lautet die Telefonnummer von Egestorff-Stiftung?

Die Telefonnummer von Egestorff-Stiftung lautet +49 421 42720. Für Fragen zu Pflegeplätzen und Terminen wenden Sie sich direkt an das Team.

Welche Pflegeleistungen bietet Egestorff-Stiftung an?

Egestorff-Stiftung ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Bremen und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.

Welcher Pflegegrad wird für Egestorff-Stiftung benötigt?

Für einen Einzug in Egestorff-Stiftung oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad 1 bis 5 rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 15.400 dieser Einrichtungen mit über 900.000 Plätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Den Markt prägen einerseits gemeinnützige Träger wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK, andererseits private Betreiber wie Korian, Alloheim oder Vitanas. Geprüft werden die Häuser regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD), die Prüfberichte sind öffentlich; die Heimaufsicht liegt bei den Bundesländern. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen Pauschalbetrag, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst. Reicht das Einkommen nicht, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein. Im Verzeichnis: alle stationären Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Wer ein Heim sucht, achtet auf Lage, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, auf die Qualitätsberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und Spezialangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenlos und unabhängig. Im Verzeichnis sind alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer für die direkte Anfrage.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD) geprüft.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Wichtige Auswahlkriterien sind Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenfrei bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die gesetzliche Pflegeversicherung trägt einen Anteil. Den Rest, also Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE), zahlt der Pflegebedürftige selbst. Reichen Einkommen oder Vermögen nicht aus, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein.

Welche Pflegegrade gibt es?

Es gibt fünf Pflegegrade von 1 bis 5. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Eingestuft wird durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?

Der EEE ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner unabhängig vom Pflegegrad selbst tragen. Seit der Pflegereform 2022 mildert ein gestaffelter Zuschuss der Pflegeversicherung die Belastung: 15 Prozent im ersten Jahr, 30 Prozent im zweiten, 50 Prozent im dritten und 75 Prozent ab dem vierten Jahr. Das entlastet Langzeit-Bewohner deutlich. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten kommen zusätzlich on top.

Wann ist Kurzzeitpflege sinnvoll?

Kurzzeitpflege deckt eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr ab, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, in der Erholungsphase pflegender Angehöriger (Verhinderungspflege) oder bei akutem Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung zahlt nach § 42 SGB XI bis zu 1.774 Euro jährlich; nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege lässt sich teilweise anrechnen. Spezielle Kurzzeitpflegeplätze sind auf Sanoliste entsprechend gekennzeichnet.

Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?

Demenzpflege ist eine Spezialisierung der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Häuser mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche, milieutherapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungsangebote und Personal mit Demenz-Fortbildungen. Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhalten nach § 43c SGB XI einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept oft das wichtigste Kriterium.

Zuletzt aktualisiert: 29.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime