Haus Desiree

Pflegeheime · Bad Eilsen

Das Haus Desiree ist eine Pflegeeinrichtung im Staatsbad Bad Eilsen im Landkreis Schaumburg in Niedersachsen.

Haus Desiree Adresse & Kontakt

Adresse

Obernkirchener Straße 34
31707 Bad Eilsen

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Haus Desiree Bad Eilsen im Überblick

Das Haus Desiree ist eine Pflegeeinrichtung im Staatsbad Bad Eilsen im Landkreis Schaumburg in Niedersachsen. Der Name Desiree – ein klassisch-eleganter französischer Vorname – verleiht der Einrichtung einen warmen, persönlichen Charakter. Bad Eilsen ist ein staatlich anerkannter Kurort am Südhang des Wesergebirges und bekannt für seine Sole- und Schwefelheilquellen. Diese besonderen natürlichen Ressourcen kommen nicht nur den Kurgästen, sondern auch den Bewohnern des Hauses Desiree zugute, da die heilenden Eigenschaften des Klimas zur Genesung und zum Wohlbefinden beitragen.

Pflege und Betreuungsangebote

Das Haus bietet vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege an. In der vollstationären Pflege wird individuell auf die Bedürfnisse der Bewohner eingegangen, um eine möglichst hohe Lebensqualität zu gewährleisten. Fachlich qualifiziertes Personal sorgt für eine umfassende Betreuung und Unterstützung im Alltag. Die Kurzzeitpflege ist speziell für Patienten gedacht, die vorübergehend Pflege benötigen, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt oder zur Entlastung pflegender Angehöriger.

Als Kurort profitiert Bad Eilsen von heilklimatischen Bedingungen; Spaziergänge in der Kurpromenade und im Wesergebirgspark gehören zum Betreuungsalltag. Therapeutische Freizeitangebote wie Erlebnistherapien und Bewegungsförderung sind Teil des integrativen Ansatzes der entsprechenden Alltaggestaltungen.

Ein besonderes Merkmal des Hauses Desiree ist die Integration von Therapien, die auf die natürliche Umgebung abgestimmt sind. Die Heilquellen in der Nähe fördern nicht nur den Heilungsprozess, sondern bieten den Bewohnern auch eine willkommene Abwechslung im Alltag. So kann die Wirkung der Natur als unterstützende Therapieform wirkungsvoll in den Pflegealltag integriert werden. Auch Veranstaltungen wie regelmäßige Ausflüge in die Umgebung, Kultur- und Sportangebote sowie kreative Workshops sind Teil des Engagements, den Bewohnern aktive sowie sozial integre Lebensweisen zu bieten.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Das Haus Desiree unterliegt den strengen Vorgaben des Wohn- und Teilhabegesetzes des Landes Niedersachsen. Regelmäßige Prüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) stellen sicher, dass die Einrichtung alle geforderten Standards erfüllt. Neben der Qualität in der Pflege wird auch auf eine transparente Kommunikation mit den Angehörigen Wert gelegt. Ein beschwerdefreies und transparenter Austausch ist durch die Implementierung von regelmäßigen Angehörigengesprächen gewährleistet.

Zusätzlich wird die Fort- und Weiterbildung des Personals kontinuierlich gefördert. So bleibt das Pflegepersonal stets auf dem neusten Stand der pflegerischen Entwicklungen und kann somit eine hochwertige Versorgung gewährleisten.

Standort Bad Eilsen / Niedersachsen

Bad Eilsen liegt im Landkreis Schaumburg, südöstlich von Minden, am Nordrand des Wesergebirges. Die geografische Lage ermöglicht eine ruhige Umgebung, die ideal für Erholung und Genesung ist. Die Gemeinde ist über die B83 und den Bahnhof Bad Eilsen an der Strecke Hameln–Hannover gut erreichbar. Die hervorragende Verkehrsanbindung ermöglicht es Besuchern, die Einrichtung unkompliziert zu erreichen. Die ruhige, naturnahe Umgebung fördert nicht nur die Genesung der Bewohner, sondern lädt auch die Angehörigen zu Besuchen in eine unbeschwerte Atmosphäre ein.

Zusätzlich bietet die Umgebung verschiedene Freizeitmöglichkeiten. Ob Wanderungen im Naturpark Weserbergland oder Besuche der historischen Altstadt von Hameln – die Region hat kulturell und landschaftlich viel zu bieten.

Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Niedersachsen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Haus Desiree

Wo befindet sich Haus Desiree?

Haus Desiree hat seinen Standort in Obernkirchener Straße 34, 31707 Bad Eilsen, Niedersachsen.

Wie kann ich Haus Desiree telefonisch erreichen?

Sie erreichen Haus Desiree unter der Rufnummer +49 5722 8001 0. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.

Welche Art von Pflege wird in Haus Desiree angeboten?

Als stationäres Pflegeheim in Bad Eilsen bietet Haus Desiree typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Welche Pflegegrade werden in Haus Desiree betreut?

Für einen Einzug in Haus Desiree oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.

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Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.

Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?

In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?

Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.

Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?

Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.

Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?

Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime