Haus Desiree Adresse & Kontakt
Haus Desiree Bad Eilsen im Überblick
Das Haus Desiree ist eine Pflegeeinrichtung im Staatsbad Bad Eilsen im Landkreis Schaumburg in Niedersachsen. Der Name Desiree – ein klassisch-eleganter französischer Vorname – verleiht der Einrichtung einen warmen, persönlichen Charakter. Bad Eilsen ist ein staatlich anerkannter Kurort am Südhang des Wesergebirges und bekannt für seine Sole- und Schwefelheilquellen. Diese besonderen natürlichen Ressourcen kommen nicht nur den Kurgästen, sondern auch den Bewohnern des Hauses Desiree zugute, da die heilenden Eigenschaften des Klimas zur Genesung und zum Wohlbefinden beitragen.
Pflege und Betreuungsangebote
Das Haus bietet vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege an. In der vollstationären Pflege wird individuell auf die Bedürfnisse der Bewohner eingegangen, um eine möglichst hohe Lebensqualität zu gewährleisten. Fachlich qualifiziertes Personal sorgt für eine umfassende Betreuung und Unterstützung im Alltag. Die Kurzzeitpflege ist speziell für Patienten gedacht, die vorübergehend Pflege benötigen, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt oder zur Entlastung pflegender Angehöriger.
Als Kurort profitiert Bad Eilsen von heilklimatischen Bedingungen; Spaziergänge in der Kurpromenade und im Wesergebirgspark gehören zum Betreuungsalltag. Therapeutische Freizeitangebote wie Erlebnistherapien und Bewegungsförderung sind Teil des integrativen Ansatzes der entsprechenden Alltaggestaltungen.
Ein besonderes Merkmal des Hauses Desiree ist die Integration von Therapien, die auf die natürliche Umgebung abgestimmt sind. Die Heilquellen in der Nähe fördern nicht nur den Heilungsprozess, sondern bieten den Bewohnern auch eine willkommene Abwechslung im Alltag. So kann die Wirkung der Natur als unterstützende Therapieform wirkungsvoll in den Pflegealltag integriert werden. Auch Veranstaltungen wie regelmäßige Ausflüge in die Umgebung, Kultur- und Sportangebote sowie kreative Workshops sind Teil des Engagements, den Bewohnern aktive sowie sozial integre Lebensweisen zu bieten.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
Das Haus Desiree unterliegt den strengen Vorgaben des Wohn- und Teilhabegesetzes des Landes Niedersachsen. Regelmäßige Prüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) stellen sicher, dass die Einrichtung alle geforderten Standards erfüllt. Neben der Qualität in der Pflege wird auch auf eine transparente Kommunikation mit den Angehörigen Wert gelegt. Ein beschwerdefreies und transparenter Austausch ist durch die Implementierung von regelmäßigen Angehörigengesprächen gewährleistet.
Zusätzlich wird die Fort- und Weiterbildung des Personals kontinuierlich gefördert. So bleibt das Pflegepersonal stets auf dem neusten Stand der pflegerischen Entwicklungen und kann somit eine hochwertige Versorgung gewährleisten.
Standort Bad Eilsen / Niedersachsen
Bad Eilsen liegt im Landkreis Schaumburg, südöstlich von Minden, am Nordrand des Wesergebirges. Die geografische Lage ermöglicht eine ruhige Umgebung, die ideal für Erholung und Genesung ist. Die Gemeinde ist über die B83 und den Bahnhof Bad Eilsen an der Strecke Hameln–Hannover gut erreichbar. Die hervorragende Verkehrsanbindung ermöglicht es Besuchern, die Einrichtung unkompliziert zu erreichen. Die ruhige, naturnahe Umgebung fördert nicht nur die Genesung der Bewohner, sondern lädt auch die Angehörigen zu Besuchen in eine unbeschwerte Atmosphäre ein.
Zusätzlich bietet die Umgebung verschiedene Freizeitmöglichkeiten. Ob Wanderungen im Naturpark Weserbergland oder Besuche der historischen Altstadt von Hameln – die Region hat kulturell und landschaftlich viel zu bieten.
Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Niedersachsen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Haus Desiree
Wo befindet sich Haus Desiree?
Haus Desiree hat seinen Standort in Obernkirchener Straße 34, 31707 Bad Eilsen, Niedersachsen.
Wie kann ich Haus Desiree telefonisch erreichen?
Sie erreichen Haus Desiree unter der Rufnummer +49 5722 8001 0. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.
Welche Art von Pflege wird in Haus Desiree angeboten?
Als stationäres Pflegeheim in Bad Eilsen bietet Haus Desiree typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Welche Pflegegrade werden in Haus Desiree betreut?
Für einen Einzug in Haus Desiree oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.
Pflegeheime in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pflegeheime nach Standort
Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad 1 bis 5 rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 15.400 dieser Einrichtungen mit über 900.000 Plätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Den Markt prägen einerseits gemeinnützige Träger wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK, andererseits private Betreiber wie Korian, Alloheim oder Vitanas. Geprüft werden die Häuser regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD), die Prüfberichte sind öffentlich; die Heimaufsicht liegt bei den Bundesländern. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen Pauschalbetrag, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst. Reicht das Einkommen nicht, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein. Im Verzeichnis: alle stationären Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.
Kosten, Pflegegrade und Finanzierung
Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.
Das richtige Pflegeheim finden
Wer ein Heim sucht, achtet auf Lage, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, auf die Qualitätsberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und Spezialangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenlos und unabhängig. Im Verzeichnis sind alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer für die direkte Anfrage.
Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen
Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD) geprüft.
Wie finde ich das richtige Pflegeheim?
Wichtige Auswahlkriterien sind Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenfrei bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer.
Wer bezahlt das Pflegeheim?
Die gesetzliche Pflegeversicherung trägt einen Anteil. Den Rest, also Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE), zahlt der Pflegebedürftige selbst. Reichen Einkommen oder Vermögen nicht aus, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein.
Welche Pflegegrade gibt es?
Es gibt fünf Pflegegrade von 1 bis 5. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Eingestuft wird durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der EEE ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner unabhängig vom Pflegegrad selbst tragen. Seit der Pflegereform 2022 mildert ein gestaffelter Zuschuss der Pflegeversicherung die Belastung: 15 Prozent im ersten Jahr, 30 Prozent im zweiten, 50 Prozent im dritten und 75 Prozent ab dem vierten Jahr. Das entlastet Langzeit-Bewohner deutlich. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten kommen zusätzlich on top.
Wann ist Kurzzeitpflege sinnvoll?
Kurzzeitpflege deckt eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr ab, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, in der Erholungsphase pflegender Angehöriger (Verhinderungspflege) oder bei akutem Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung zahlt nach § 42 SGB XI bis zu 1.774 Euro jährlich; nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege lässt sich teilweise anrechnen. Spezielle Kurzzeitpflegeplätze sind auf Sanoliste entsprechend gekennzeichnet.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Demenzpflege ist eine Spezialisierung der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Häuser mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche, milieutherapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungsangebote und Personal mit Demenz-Fortbildungen. Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhalten nach § 43c SGB XI einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept oft das wichtigste Kriterium.