Meilerhaus

Pflegeheime · Uelzen

Das Meilerhaus ist eine Pflegeeinrichtung in Uelzen im gleichnamigen Landkreis in Niedersachsen. Der Name erinnert an die historischen Kohlenmeiler, die in der Heideregion über Jahrhunderte das Bild prägten.

Meilerhaus Adresse & Kontakt

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Adresse

Meilereiweg 131
29525 Uelzen

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Meilerhaus Uelzen im Überblick

Das Meilerhaus ist eine Pflegeeinrichtung in Uelzen im gleichnamigen Landkreis in Niedersachsen. Der Name erinnert an die historischen Kohlenmeiler, die in der Heideregion über Jahrhunderte das Bild prägten. Uelzen liegt in der Lüneburger Heide und ist bekannt für seinen prächtigen Hundertwasser-Bahnhof und als Tor zur Heide. Diese Kombination aus Natur und Kultur schafft eine ideale Umgebung für ältere Menschen, die eine besondere Art der Betreuung benötigen.

Pflege und Betreuungsangebote

Das Meilerhaus bietet vollstationäre Dauerpflege und Kurzzeitpflege an, wobei der Fokus auf einer individuellen Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner liegt. Die Einrichtung legt großen Wert auf Qualität in der Pflege und hat sich dazu verpflichtet, den Bedürfnissen der älteren Menschen gerecht zu werden. Spaziergänge durch die Lüneburger Heide, Ausflüge zum weltberühmten Hundertwasser-Bahnhof und in die Heidegärten um Uelzen gehören zum Freizeitangebot der Bewohnerinnen und Bewohner.

Ein besonderer Aspekt der Pflege im Meilerhaus ist die Berücksichtigung von demenziell erkrankten Menschen. Durch speziell ausgebildete Fachkräfte wird ein geschützter Rahmen geschaffen, der den Bewohnern Sicherheit und Geborgenheit bietet. Aktivitäten, wie Gedächtnistraining, Kunst und Musik, unterstützen die kognitive und emotionale Stabilität der Patienten und tragen zu einem aktiven Lebensstil bei.

  • Vollstationäre Dauerpflege: Komfortable Einzel- und Doppelzimmer, die individuell gestaltet werden können.
  • Kurzzeitpflege: Eine temporäre Lösung für pflegebedürftige Menschen, deren Angehörige kurzfristig Unterstützung benötigen.
  • Besondere Angebote: Therapieangebote wie Physiotherapie und Ergotherapie zur Förderung der Mobilität und Selbstständigkeit.
  • Gemein­schafts­aktivitäten: Regelmäßige Veranstaltungen und Feiern fördern die soziale Interaktion und den Zusammenhalt unter den Bewohnern.

Standort Uelzen / Niedersachsen

Uelzen liegt im gleichnamigen Landkreis in der Lüneburger Heide, zwischen Hamburg und Braunschweig. Die Kreisstadt ist über die A39 und den Bahnhof Uelzen (Fernverkehr Hamburg–Berlin/Hannover) gut erreichbar. Diese verkehrsgünstige Lage ermöglicht es Angehörigen und Freunden, die Bewohnerinnen und Bewohner unkompliziert zu besuchen, was für das emotionale Wohlbefinden der Patienten von großer Bedeutung ist.

Durch die Umgebung von Uelzen haben die Bewohner des Meilerhauses die Möglichkeit, die lokale Kultur und Natur hautnah zu erleben. Die Lüneburger Heide ist nicht nur ein beliebtes Ziel für Touristen, sondern bietet auch für die Bewohner der Pflegeeinrichtung viele Erholungsmöglichkeiten. Die einladende Landschaft, die von Heideflächen, Wäldern und sanften Hügeln geprägt ist, stellt einen hohen Erholungswert für alle dar. Darüber hinaus wird auch die regionale Zusammenarbeit mit verschiedenen Pflege- und Therapiediensten gefördert, was den Bewohnern eine ganzheitliche Betreuung gewährleistet.

Regulatorische Einordnung und Zertifizierungen

Das Meilerhaus ist gemäß der Pflegeversicherungsgesetze als vollstationäre Pflegeeinrichtung anerkannt und unterliegt damit den entsprechenden Auflagen und Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK). Regelmäßige Qualitätsprüfungen garantieren, dass die hohen Standards in der Pflege und Betreuung eingehalten werden. Die Einrichtung ist darüber hinaus nach dem Qualitätsmanagementsystem QMS-Pflege zertifiziert, was die Bemühungen um eine beständige Verbesserung der Pflegequalität unterstreicht.

Durch die enge Kooperation mit örtlichen und regionalen Behörden gewährleistet das Meilerhaus die Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben und stellt sicher, dass die Bewohnerinnen und Bewohner in einem vertrauensvollen und sicheren Umfeld leben können.

Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Niedersachsen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Meilerhaus

Welche Adresse hat Meilerhaus?

Die Adresse lautet: Meilereiweg 131, 29525 Uelzen, Niedersachsen. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.

Wie kann ich Meilerhaus telefonisch erreichen?

Sie erreichen Meilerhaus unter der Rufnummer (05 81) 976 52. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.

Was für Pflegeangebote gibt es bei Meilerhaus?

Meilerhaus bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Uelzen vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.

Welcher Pflegegrad wird für Meilerhaus benötigt?

Für die Aufnahme in Meilerhaus oder andere stationäre Pflegeheime ist in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) erforderlich. Den Pflegegrad beantragen Sie bei Ihrer Pflegekasse; die Einstufung nimmt der Medizinische Dienst (MD) vor.

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Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.

Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?

In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?

Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.

Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?

Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.

Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?

Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime