Haus Sankt Josef Weiden: Profil
Das Haus Sankt Josef in Weiden in der Oberpfalz ist eine katholische Senioreneinrichtung im nördlichen Bayern. Träger ist die Caritas. Der Name bezieht sich auf den heiligen Josef, den Schutzheiligen der Arbeiter und der Sterbenden; die Einrichtung verbindet diese Fürsorgetradition mit zeitgemäßer Altenpflege. Gegründet wurde das Haus im Jahr 1975 und gehört seither zum sozialen Netzwerk der Region.
Pflege und Betreuungsangebote
Das Haus Sankt Josef bietet eine Vielzahl an Pflege- und Betreuungsleistungen, darunter vollstationäre Dauerpflege, Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege. Die vollstationäre Dauerpflege richtet sich an Senioren, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation nicht mehr in der Lage sind, selbstständig zu leben. In der Kurzzeitpflege können Angehörige entlastet werden, indem kurzfristige Aufenthalte zur Verfügung stehen. Die Verhinderungspflege greift, wenn pflegende Angehörige verhindert sind und dennoch sicherstellen möchten, dass ihre Lieben gut betreut sind.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der seelischen und geistlichen Begleitung der Bewohner. Gottesdienste, Seelsorge und das Feiern des Kirchenjahres sind fester Bestandteil des Alltags. Die Einrichtung bietet zudem regelmäßige kulturelle Veranstaltungen an, die die oberpfälzische Volkskultur und das Heimatbrauchtum reflektieren, wie beispielsweise musikalische Nachmittage, die besonders bei den älteren Mitbewohnern gut ankommen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der demenzgerechten Betreuung: Das Team im Haus Sankt Josef ist speziell geschult, um den besonderen Bedürfnissen von Menschen mit Demenz gerecht zu werden. Dies geschieht in einem Umfeld, das sowohl die Individualität als auch die Lebensgeschichte eines jeden Bewohners berücksichtigt.
Standort Weiden i.d.OPf. / Bayern
Weiden in der Oberpfalz ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der nördlichen Oberpfalz und liegt an der A93. Die Stadt beherbergt unter anderem das Neue Kunstmuseum mit einer Sammlung zeitgenössischer Kunst. Weiden ist auch bekannt für die jährlichen Internationalen Jazztage, bei denen Jazzmusiker aus aller Welt auftreten.
Die verkehrstechnische Anbindung des Standortes ist gut. Der Bahnhof Weiden fungiert als Knotenpunkt im oberpfälzischen Bahnnetz mit Direktverbindungen nach Nürnberg, Regensburg und darüber hinaus. Dies erleichtert den Besuch von Angehörigen sowie die Anbindung an Dienstleistungen und Freizeitangebote in der Region. Durch die zentrale Lage übernimmt das Haus Sankt Josef eine soziale Funktion für die örtliche Gemeinschaft und unterstützt ältere Menschen sowie ihre Familien in der Umgebung.
Die Einrichtung beschränkt sich nicht allein auf Pflegeleistungen; sie dient als Ort der Begegnung und des Austauschs innerhalb der Gemeinschaft von Weiden. Das Haus engagiert sich in der Gemeindearbeit und fördert Veranstaltungen, die das Miteinander und die Vernetzung der Senioren in der Stadt stärken. Das Haus Sankt Josef ist eine feste Anlaufstelle für ältere Menschen und deren Familien in der Region.
Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Bayern oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Haus Sankt Josef
Wie lautet die Adresse von Haus Sankt Josef?
Haus Sankt Josef befindet sich in der Erhardstraße 9, 92637 Weiden i.d.OPf., Bayern. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.
Wie kann ich Haus Sankt Josef telefonisch erreichen?
Die Telefonnummer von Haus Sankt Josef lautet +49 961 40189-0. Für Fragen zu Pflegeplätzen und Terminen wenden Sie sich direkt an das Team.
Welche Pflegeleistungen bietet Haus Sankt Josef an?
Als stationäres Pflegeheim in Weiden i.d.OPf. bietet Haus Sankt Josef typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Was kostet ein Platz in Haus Sankt Josef?
Wie in allen stationären Pflegeeinrichtungen setzt sich der Pflegesatz bei Haus Sankt Josef aus mehreren Kostenblöcken zusammen: Pflege- und Betreuungsleistungen, Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten. Die Pflegeversicherung zahlt einen Zuschuss abhängig vom Pflegegrad.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
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Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.