Haus Sankt Josef

Pflegeheime · Weiden i.d.OPf.

Das Haus Sankt Josef in Weiden in der Oberpfalz ist eine katholische Senioreneinrichtung im nördlichen Bayern.

Haus Sankt Josef Adresse & Kontakt

Adresse

Erhardstraße 9
92637 Weiden i.d.OPf.

Haus Sankt Josef Weiden im Überblick

Das Haus Sankt Josef in Weiden in der Oberpfalz ist eine katholische Senioreneinrichtung im nördlichen Bayern. Der Träger dieser Einrichtung, die Caritas, legt besonderen Wert auf die Kombination von Tradition und zeitgemäßer Pflege, sodass die Bedürfnisse älterer Menschen bestmöglich berücksichtigt werden. Benannt nach dem heiligen Josef, dem Schutzheiligen der Arbeiter und der Sterbenden, verbindet das Haus josefinische Fürsorgetradition mit moderner Altenpflege. Gegründet wurde das Haus im Jahr 1975 und hat sich seither als wichtiger Teil des sozialen Netzwerks in der Region etabliert.

Pflege und Betreuungsangebote

Das Haus Sankt Josef bietet eine Vielzahl an Pflege- und Betreuungsleistungen, darunter vollstationäre Dauerpflege, Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege. Die vollstationäre Dauerpflege richtet sich an Senioren, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation nicht mehr in der Lage sind, selbstständig zu leben. In der Kurzzeitpflege können Angehörige entlastet werden, indem kurzfristige Aufenthalte zur Verfügung stehen. Die Verhinderungspflege greift, wenn pflegende Angehörige verhindert sind und dennoch sicherstellen möchten, dass ihre Lieben gut betreut sind.

Ein besonderes Anliegen des Hauses ist die seelische und geistliche Begleitung der Bewohner. Gottesdienste, Seelsorge und das Feiern des Kirchenjahres sind fester Bestandteil des Alltags. Die Einrichtung bietet zudem regelmäßige kulturelle Veranstaltungen an, die die oberpfälzische Volkskultur und das Heimatbrauchtum reflektieren, wie beispielsweise musikalische Nachmittage, die besonders bei den älteren Mitbewohnern gut ankommen. Ein weiter Schwerpunkt liegt auf der demenzgerechten Betreuung: Das Team im Haus Sankt Josef ist speziell geschult, um den besonderen Bedürfnissen von Menschen mit Demenz gerecht zu werden. Dies geschieht in einem liebevollen und respektvollen Umfeld, das sowohl die Individualität als auch die Lebensgeschichte eines jeden Bewohners wertschätzt.

Standort Weiden i.d.OPf. / Bayern

Weiden in der Oberpfalz ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der nördlichen Oberpfalz und liegt verkehrsgünstig an der A93. Die Stadt beherbergt zahlreiche kulturelle Highlights, unter anderem das Neue Kunstmuseum, das eine bedeutende Sammlung zeitgenössischer Kunst verwaltet. Weiden ist auch bekannt für die jährlichen Internationalen Jazztage, bei denen Jazzmusiker aus aller Welt auftreten und die Stadt in ein lebhaftes kulturelles Zentrum verwandeln.

Die verkehrstechnische Anbindung des Standortes ist hervorragend. Der Bahnhof Weiden fungiert als wichtiger Knotenpunkt im oberpfälzischen Bahnnetz mit Direktverbindungen nach Betrieben in Nürnberg, Regensburg und darüber hinaus. Dies erleichtert nicht nur den Besuch von Angehörigen, sondern auch die Anbindung an verschiedene Dienstleistungen und Freizeitangebote in der Region. Durch die zentrale Lage hat das Haus Sankt Josef nicht nur eine bedeutende soziale Funktion für die örtliche Gemeinschaft, sondern auch eine essentielle Rolle bei der Unterstützung älterer Menschen und ihrer Familien in der Umgebung übernommen.

Die Bedeutung des Hauses Sankt Josef geht über die Bereitstellung von Pflegeleistungen hinaus; es bildet einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der Integration innerhalb der Gemeinschaft von Weiden. Die Einrichtung engagiert sich zudem aktiv in der Gemeindearbeit und fördert Veranstaltungen, die das gemeinsame Miteinander und die Vernetzung der Senioren in der Stadt stärken. In einem sich stetig verändernden Umfeld bleibt das Haus Sankt Josef ein verlässlicher Partner für ältere Menschen und deren Familien.

Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Bayern oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Haus Sankt Josef

Wie lautet die Adresse von Haus Sankt Josef?

Haus Sankt Josef befindet sich in der Erhardstraße 9, 92637 Weiden i.d.OPf., Bayern. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.

Wie kann ich Haus Sankt Josef telefonisch erreichen?

Die Telefonnummer von Haus Sankt Josef lautet +49 961 40189-0. Für Fragen zu Pflegeplätzen und Terminen wenden Sie sich direkt an das Team.

Welche Pflegeleistungen bietet Haus Sankt Josef an?

Als stationäres Pflegeheim in Weiden i.d.OPf. bietet Haus Sankt Josef typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Was kostet ein Platz in Haus Sankt Josef?

Wie in allen stationären Pflegeeinrichtungen setzt sich der Pflegesatz bei Haus Sankt Josef aus mehreren Kostenblöcken zusammen: Pflege- und Betreuungsleistungen, Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten. Die Pflegeversicherung zahlt einen Zuschuss abhängig vom Pflegegrad.

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Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad 1 bis 5 rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 15.400 dieser Einrichtungen mit über 900.000 Plätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Den Markt prägen einerseits gemeinnützige Träger wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK, andererseits private Betreiber wie Korian, Alloheim oder Vitanas. Geprüft werden die Häuser regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD), die Prüfberichte sind öffentlich; die Heimaufsicht liegt bei den Bundesländern. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen Pauschalbetrag, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst. Reicht das Einkommen nicht, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein. Im Verzeichnis: alle stationären Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Wer ein Heim sucht, achtet auf Lage, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, auf die Qualitätsberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und Spezialangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenlos und unabhängig. Im Verzeichnis sind alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer für die direkte Anfrage.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD) geprüft.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Wichtige Auswahlkriterien sind Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenfrei bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die gesetzliche Pflegeversicherung trägt einen Anteil. Den Rest, also Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE), zahlt der Pflegebedürftige selbst. Reichen Einkommen oder Vermögen nicht aus, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein.

Welche Pflegegrade gibt es?

Es gibt fünf Pflegegrade von 1 bis 5. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Eingestuft wird durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?

Der EEE ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner unabhängig vom Pflegegrad selbst tragen. Seit der Pflegereform 2022 mildert ein gestaffelter Zuschuss der Pflegeversicherung die Belastung: 15 Prozent im ersten Jahr, 30 Prozent im zweiten, 50 Prozent im dritten und 75 Prozent ab dem vierten Jahr. Das entlastet Langzeit-Bewohner deutlich. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten kommen zusätzlich on top.

Wann ist Kurzzeitpflege sinnvoll?

Kurzzeitpflege deckt eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr ab, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, in der Erholungsphase pflegender Angehöriger (Verhinderungspflege) oder bei akutem Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung zahlt nach § 42 SGB XI bis zu 1.774 Euro jährlich; nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege lässt sich teilweise anrechnen. Spezielle Kurzzeitpflegeplätze sind auf Sanoliste entsprechend gekennzeichnet.

Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?

Demenzpflege ist eine Spezialisierung der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Häuser mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche, milieutherapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungsangebote und Personal mit Demenz-Fortbildungen. Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhalten nach § 43c SGB XI einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept oft das wichtigste Kriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime