Haus St. Martin Adresse & Kontakt
Das Haus St. Martin im Überblick
Das Haus St. Martin in Ingelheim am Rhein gehört zu den stationären Pflegeeinrichtungen in Hessen. Ziel ist es, Bewohnerinnen und Bewohnern eine würdevolle, individuelle und fachgerechte Pflege sowie ein angenehmes Wohnumfeld zu bieten. Die Einrichtung ist Teil der regionalen Gesundheitsversorgung und spielt eine wesentliche Rolle in der Unterstützung älterer Menschen sowie der Rehabilitation.
Ingelheim ist bekannt für seine gute Anbindung an städtische und ländliche Infrastruktur, was nicht nur den Bewohnern, sondern auch den Angehörigen und Besuchern zugutekommt. Die prägnante Lage ermöglicht es, dass medizinische Fachkräfte schnell zur Verfügung stehen, was für eine zeitnahe und adäquate Pflege und Unterstützung essentiell ist.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Das Leistungsspektrum der Einrichtung umfasst typischerweise vollstationäre Pflege sowie Kurzzeit- und Verhinderungspflege. Pflegefachkräfte betreuen die Bewohner rund um die Uhr und koordinieren gemeinsam mit Ärzten und Therapeuten die individuelle Versorgung. Besondere Leistungen wie Demenzbetreuung, Physiotherapie und Ergotherapie werden ebenfalls angeboten, um die Lebensqualität der Bewohner zu steigern und ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
- Vollstationäre Pflege: Hierbei wird eine umfassende Betreuung gewährleistet, die auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen abgestimmt ist.
- Kurzzeitpflege: Diese Option bietet Angehörigen eine Entlastung durch temporäre Pflege, während sie sich um eigene Anliegen kümmern.
- Verhinderungspflege: Für den Fall, dass pflegende Angehörige kurzfristig ausfallen, sorgt das Haus St. Martin für die notwendige Versorgung.
- Spezialisierte Therapien: Neben der täglichen Pflege werden auch spezifische Therapieformen angeboten, um die Mobilität zu fördern und den Heilungsprozess zu unterstützen.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme in ein Pflegeheim wird in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) vorausgesetzt. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt je nach Pflegegrad einen Anteil der Kosten. Der verbleibende Eigenanteil – bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) – ist von den Bewohnern selbst oder ihren Angehörigen zu tragen. Bei Bedarf kann ergänzend Hilfe zur Pflege beim zuständigen Sozialamt beantragt werden. Das Haus St. Martin bietet auch eine Beratung an, um Bewohner und Angehörige über die möglichen finanziellen Unterstützungsangebote umfassend zu informieren.
Regulatorische Einordnung
Das Haus St. Martin ist als Pflegeeinrichtung nach dem Sozialgesetzbuch XI (SGB XI) zugelassen und erfüllt somit alle gesetzlichen Vorgaben für stationäre Pflegeeinrichtungen. Regelmäßige Kontrollen und Qualitätsprüfungen durch die zuständigen Aufsichtsbehörden garantieren die Einhaltung hoher Standards in der Pflege und Betreuung. Diese gesetzlichen Rahmenbedingungen gewährleisten nicht nur die Sicherheit und Gesundheit der Bewohner, sondern auch die Professionalität der Pflegekräfte, die nachweislich gut ausgebildet und geschult sind.
Standort und Erreichbarkeit
Der Standort des Haus St. Martin ist Belzerstraße 7 in 55218 Ingelheim am Rhein, Hessen. Angehörige und Interessierte sind eingeladen, die Einrichtung zu besichtigen und sich persönlich ein Bild von der Betreuungsqualität zu machen. Die gute Anbindung an die Autobahn und die öffentlichen Verkehrsmittel ermöglichen es auch externen Besuchern, die Einrichtung problemlos zu erreichen. Dies trägt zur Förderung sozialer Kontakte und des Wohlbefindens bei.
Kontakt und Aufnahme
Nehmen Sie Kontakt mit dem Haus St. Martin auf, um sich über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten zu informieren. Fragen zu Kosten, Pflegegraden und Aufnahme beantwortet das Heim direkt. Die Mitarbeiter sind stets bereit, individuelle Anliegen zu besprechen und die nächsten Schritte zur Aufnahme zu erläutern.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Hessen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Haus St. Martin
Wo befindet sich Haus St. Martin?
Haus St. Martin befindet sich in der Belzerstraße 7, 55218 Ingelheim am Rhein, Hessen. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.
Wie erhalte ich Informationen zu freien Plätzen bei Haus St. Martin?
Wenden Sie sich für aktuelle Informationen zu Pflegeplätzen und Kosten direkt an Haus St. Martin in Ingelheim am Rhein. Die Kontaktdaten sind auf dieser Seite aufgeführt.
Welche Art von Pflege wird in Haus St. Martin angeboten?
Haus St. Martin ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Ingelheim am Rhein und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.
Ab welchem Pflegegrad kann man in Haus St. Martin einziehen?
Für einen Einzug in Haus St. Martin oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.
Pflegeheime in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pflegeheime nach Standort
Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
Pflegeheime in Ihrer Region finden
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.