Das Josef und Herta Menke Haus im Überblick
Das Josef und Herta Menke Haus in Winterberg gehört zu den stationären Pflegeeinrichtungen in Hessen und wird von der Menke Stiftung betrieben, die sich der Betreuung von älteren Menschen seit mehreren Jahrzehnten widmet. Die Einrichtung legt großen Wert darauf, den Einwohnern eine würdevolle, individuelle und fachgerechte Pflege sowie ein angenehmes Wohnumfeld zu bieten. Die Kombination aus professioneller Pflege und einem freundlichen Betreuungsteam ermöglicht es den Bewohnern, sich in ihrer neuen Umgebung schnell einzuleben. Zusätzlich wird eine familiäre Atmosphäre geschaffen, die den Alltag positiv gestaltet.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Die stationäre Pflegeeinrichtung bietet rund um die Uhr professionelle Pflege und Betreuung. Zu den wesentlichen Pflegeleistungen gehören:
- Grundpflege: Unterstützung im Alltag, bei Körperpflege, Ernährung und Mobilität.
- Medizinische Behandlungspflege: Fachgerechte Ausführung von ärztlichen Anordnungen, wie z.B. Medikamentengabe und Wundversorgung.
- Soziale Betreuung: Individuelle Gespräche und Aktivitäten zur Förderung der geistigen Gesundheit.
- Beschäftigungstherapie: Verschiedene Angebote, die die Bewohner motivieren und aktivieren, wie z.B. Handarbeiten, Gedächtnistraining oder Gartenarbeit.
- Veranstaltungsprogramm: Regelmäßige Veranstaltungen und Ausflüge, die der Integration und Gemeinschaftsbildung dienen.
Ein besonders Augenmerk wird auf den Erhalt der Selbstständigkeit der Bewohner gelegt. Durch gezielte Maßnahmen und die Förderung der individuellen Fähigkeiten wird die Lebensqualität erhöht.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme in ein Pflegeheim wird in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) vorausgesetzt. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt je nach Pflegegrad einen Anteil der Kosten. Der verbleibende Eigenanteil – bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) – ist von den Bewohnern selbst oder ihren Angehörigen zu tragen. Bei Bedarf kann ergänzend Hilfe zur Pflege beim zuständigen Sozialamt beantragt werden. Es ist wichtig, dass potenzielle Bewohner und ihre Angehörigen sich frühzeitig über finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten und zusätzliche Leistungen informieren.
Das Josef und Herta Menke Haus ist zudem in der Lage, individuelle Zahlungsmodalitäten und Stipendien anzubieten, um den Zugang zur Pflege zu erleichtern.
Standort und regionale Bedeutung
Sie finden das Josef und Herta Menke Haus in der Bergfreiheit 39, 59955 Winterberg. Die Lage in der reizvollen Region des Rothaargebirges ermöglicht nicht nur eine gute Erreichbarkeit für Angehörige und Besucher aus der Umgebung, sondern ist auch besonders vorteilhaft für die Bewohner, die von der Natur und der ruhigen Umgebung profitieren. Diese Region ist bekannt für ihre sanitären Angebote, und die Einrichtung ist ein zentraler Bestandteil des lokalen Gesundheitswesens.
Das Heim arbeitet eng mit anderen Pflegeinstitutionen, Hausärzten und Fachkräften der Region zusammen, um eine lückenlose Betreuung und adäquate medizinische Versorgung zu gewährleisten.
Kontakt und Aufnahme
Nehmen Sie Kontakt mit dem Josef und Herta Menke Haus auf, um sich über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten zu informieren. Fragen zu Kosten, Pflegegraden und Aufnahme beantwortet das Heim direkt. Das Team steht interessierten Angehörigen und potenziellen Bewohnern mit kompetenter Beratung zur Seite und hilft, den Übergang in die stationäre Pflege so sanft wie möglich zu gestalten.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Hessen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Josef und Herta Menke Haus
Welche Adresse hat Josef und Herta Menke Haus?
Die Adresse lautet: Bergfreiheit 39, 59955 Winterberg, Hessen. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.
Wie erhalte ich Informationen zu freien Plätzen bei Josef und Herta Menke Haus?
Wenden Sie sich für aktuelle Informationen zu Pflegeplätzen und Kosten direkt an Josef und Herta Menke Haus in Winterberg. Die Kontaktdaten sind auf dieser Seite aufgeführt.
Welche Art von Pflege wird in Josef und Herta Menke Haus angeboten?
Als stationäres Pflegeheim in Winterberg bietet Josef und Herta Menke Haus typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Ab welchem Pflegegrad kann man in Josef und Herta Menke Haus einziehen?
Stationäre Pflegeheime wie Josef und Herta Menke Haus betreuen in der Regel Bewohnerinnen und Bewohner mit den Pflegegraden 1 bis 5. Je nach Pflegegrad übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen festen Betrag der monatlichen Kosten.
Pflegeheime in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pflegeheime nach Standort
Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
Pflegeheime in Ihrer Region finden
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.