Hof Saelde

Pflegeheime · Ascheffel

Hof Saelde in Ascheffel liegt in der Gemeinde Ascheffel im Kreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein.

Hof Saelde Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Fax

Adresse

Unterschoothorst 5
24358 Ascheffel

Hof Saelde im Überblick

Hof Saelde in Ascheffel liegt in der Gemeinde Ascheffel im Kreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein. Der Name „Saelde“ ist ein mittelhochdeutsches Wort für Glück und Seligkeit und steht für eine Einrichtung, die Menschen in besonderen Lebenssituationen Geborgenheit und Würde schenkt. Gegründet wurde Hof Saelde im Jahr 1992 von einer Initiative lokaler Bürger, die es sich zum Ziel gesetzt haben, ein Altenpflegeheim zu errichten, das den Fokus auf Menschlichkeit und Individualität legt. Seitdem hat sich die Einrichtung stetig weiterentwickelt und bietet ein Zuhause für ältere Menschen, die Unterstützung und Pflege benötigen.

Pflege und Betreuungsangebote

Hof Saelde bietet Wohn- und Pflegeleistungen in einem landwirtschaftlich geprägten, naturnahen Umfeld. Das Hofkonzept verbindet tiergestützte Betreuung, Gartentherapie und das Erleben bäuerlicher Alltagsrituale mit professioneller Pflege. Tiergestützte Therapie, bei der Tiere wie Hunde und Katzen aktiv in den Betreuungsalltag integriert werden, sorgt für emotionale Stabilität und Unterstützung der Mobilität der Bewohner. Gartentherapie nutzt die natürliche Umgebung und fördert die aktive Teilhabe und Selbstständigkeit durch das Gärtnern und den Kontakt zur Natur.

Ein weiterer Aspekt des Angebots ist die individuelle Betreuung der Bewohner. Dies umfasst umfassende Pflegeleistungen, wie zum Beispiel die Unterstützung bei der Körperhygiene, Ernährung und Mobilisation, sowie die Gestaltung von Freizeitaktivitäten, die gezielt auf die Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt sind. Unterstützt wird dies durch gut ausgebildetes Fachpersonal, das regelmäßig an Fortbildungen teilnimmt, um den hohen Standards in der Pflege gerecht zu werden.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Der Hof Saelde unterliegt den strengen Richtlinien des Gesundheits- und Sozialministeriums Schleswig-Holstein sowie den Vorgaben des Landespflegegesetzes. Regelmäßige Qualitätsprüfungen durch unabhängige Prüfstellen gewährleisten, dass die hohen Standards in der Pflege und Betreuung eingehalten werden. Ein transparentes Beschwerdemanagementsystem sorgt dafür, dass die Anliegen der Bewohner und deren Angehörigen ernst genommen werden und zeitnah bearbeitet werden können. Damit bleibt Hof Saelde nicht nur den Bewohnern, sondern auch deren Familien ein verlässlicher Partner in allen Belangen der Pflege.

Bedeutung für die Region

Hof Saelde hat sich zu einer wichtigen Anlaufstelle für ältere Menschen in der Region entwickelt. Die Einrichtung ist nicht nur ein Ort des Wohnens, sondern ein aktives Mitglied der Gemeinde Ascheffel. Durch regelmäßige Veranstaltungen, wie Feste und Märkte, fördert der Hof den Austausch zwischen den Generationen. Hierbei wird die Bedeutung der alten Traditionen bewusst in den Fokus gerückt, was nicht nur den Bewohnern, sondern auch den Besuchern zugutekommt. Dies schafft ein Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit, das über die Mauern des Hofes hinausstrahlt.

Zusätzlich engagiert sich Hof Saelde in regionalen Netzwerken zur Verbesserung der Lebensbedingungen für ältere Menschen. Dies umfasst Kooperationen mit Bildungseinrichtungen, Fachberatern für Altenpflege sowie sozialen Organisationen, um eine ganzheitliche Versorgung sicherzustellen und die Bedarfe der älteren Bevölkerung zu erkennen und zu adressieren.

Standort Ascheffel / Schleswig-Holstein

Ascheffel liegt im Kreis Rendsburg-Eckernförde in der schleswig-holsteinischen Hügellandschaft zwischen Rendsburg und Schleswig. Die naturreiche Region mit Wäldern, Seen und dem Naturpark Hüttener Berge bietet besondere Ruhe und Ursprünglichkeit. Die A7 verbindet die Region mit Hamburg und Flensburg. Die ländliche Stille Schleswig-Holsteins unterstützt das seelische Wohlbefinden und ermöglicht den Bewohnern von Hof Saelde, die Vorzüge der Natur in vollen Zügen zu genießen. Mit seinen märchenhaften Landschaften und historischen Bauwerken bietet die Umgebung viele Möglichkeiten für Ausflüge und gemeinsame Aktivitäten, die die Lebensqualität der Bewohner fördern.

Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Schleswig-Holstein oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Hof Saelde

Welche Adresse hat Hof Saelde?

Die Adresse lautet: Unterschoothorst 5, 24358 Ascheffel, Schleswig-Holstein. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.

Wie lautet die Telefonnummer von Hof Saelde?

Die Telefonnummer von Hof Saelde lautet +49 4353 610. Für Fragen zu Pflegeplätzen und Terminen wenden Sie sich direkt an das Team.

Was für Pflegeangebote gibt es bei Hof Saelde?

Hof Saelde bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Ascheffel vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.

Welche Pflegegrade werden in Hof Saelde betreut?

Für die Aufnahme in Hof Saelde oder andere stationäre Pflegeheime ist in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) erforderlich. Den Pflegegrad beantragen Sie bei Ihrer Pflegekasse; die Einstufung nimmt der Medizinische Dienst (MD) vor.

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Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad 1 bis 5 rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 15.400 dieser Einrichtungen mit über 900.000 Plätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Den Markt prägen einerseits gemeinnützige Träger wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK, andererseits private Betreiber wie Korian, Alloheim oder Vitanas. Geprüft werden die Häuser regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD), die Prüfberichte sind öffentlich; die Heimaufsicht liegt bei den Bundesländern. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen Pauschalbetrag, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst. Reicht das Einkommen nicht, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein. Im Verzeichnis: alle stationären Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Wer ein Heim sucht, achtet auf Lage, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, auf die Qualitätsberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und Spezialangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenlos und unabhängig. Im Verzeichnis sind alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer für die direkte Anfrage.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD) geprüft.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Wichtige Auswahlkriterien sind Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenfrei bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die gesetzliche Pflegeversicherung trägt einen Anteil. Den Rest, also Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE), zahlt der Pflegebedürftige selbst. Reichen Einkommen oder Vermögen nicht aus, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein.

Welche Pflegegrade gibt es?

Es gibt fünf Pflegegrade von 1 bis 5. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Eingestuft wird durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?

Der EEE ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner unabhängig vom Pflegegrad selbst tragen. Seit der Pflegereform 2022 mildert ein gestaffelter Zuschuss der Pflegeversicherung die Belastung: 15 Prozent im ersten Jahr, 30 Prozent im zweiten, 50 Prozent im dritten und 75 Prozent ab dem vierten Jahr. Das entlastet Langzeit-Bewohner deutlich. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten kommen zusätzlich on top.

Wann ist Kurzzeitpflege sinnvoll?

Kurzzeitpflege deckt eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr ab, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, in der Erholungsphase pflegender Angehöriger (Verhinderungspflege) oder bei akutem Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung zahlt nach § 42 SGB XI bis zu 1.774 Euro jährlich; nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege lässt sich teilweise anrechnen. Spezielle Kurzzeitpflegeplätze sind auf Sanoliste entsprechend gekennzeichnet.

Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?

Demenzpflege ist eine Spezialisierung der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Häuser mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche, milieutherapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungsangebote und Personal mit Demenz-Fortbildungen. Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhalten nach § 43c SGB XI einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept oft das wichtigste Kriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime