Advita

Pflegeheime · Jena

Das Advita ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Jena (Thüringen). Die Einrichtung bietet pflegebedürftigen Menschen eine umfassende Betreuung, Versorgung und ein würdevolles Wohnumfeld in einem professionellen…

Advita Adresse & Kontakt

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Adresse

Max-Steenbeck-Straße 7-13
07745 Jena

Das Advita im Überblick

Das Advita ist eine angesehene stationäre Pflegeeinrichtung in Jena, Thüringen, die im Jahr 2006 gegründet wurde. Die Gründungsintention war es, pflegebedürftigen Menschen ein Zuhause zu bieten, in dem sie nicht nur medizinisch versorgt, sondern auch als Individuen respektiert werden. In dieser Einrichtung stehen die Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner im Mittelpunkt, was durch die hohe Anzahl von Mitarbeitern und die kontinuierliche Schulung des Personals erreicht wird. Ziel ist es, den Bewohnern ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Pflegeleistungen und Betreuungsangebot

Das Advita bietet eine breite Palette an spezialisierten Pflegeleistungen. Zu den zentralen Angeboten gehören die vollstationäre Dauerpflege, die Kurzzeitpflege für vorübergehende Aufenthalte sowie die Verhinderungspflege, die Angehörigen aufgrund von Arbeitsüberlastung oder Krankheit eine Entlastung ermöglicht. Die medizinische Grundversorgung wird von Fachkräften sichergestellt, während der Mahlzeitenservice eine ausgewogene und schmackhafte Ernährung bietet, die auf die individuellen Diätbedürfnisse der Bewohner abgestimmt wird. Darüber hinaus organisiert das Advita eine Vielzahl sozialer Aktivitäten und Freizeitangebote, die darauf abzielen, die sozialen Kontakte der Bewohner zu fördern und ihre Lebensqualität zu steigern. Dazu gehören Ausflüge, kreative Workshops und regelmäßige kulturelle Veranstaltungen.

Pflegegrad und Kostenübernahme

Für die Aufnahme in das Advita ist ein anerkanntes Pflegegrad-Zertifikat notwendig, welches das individuelle Pflegebedarfsprofil der zukünftigen Bewohner widerspiegelt. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Pflegeversicherung legen fest, dass der Anteil an den Pflegekosten variabel ist und sich nach dem jeweiligen Pflegegrad (1–5) richtet. Dies bedeutet, dass Bewohner in den höheren Pflegegraden einen höheren Anteil von den Versicherungsträgern erhalten. Die restlichen Kosten, die aus Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten bestehen, sind von den Bewohnern oder deren Angehörigen zu tragen. Bei finanziellen Engpässen besteht die Möglichkeit, Unterstützungsleistungen beim örtlichen Sozialamt zu beantragen, um den Zugang zur Pflege sicherzustellen.

Standort und Besonderheiten der Einrichtung

Das Advita befindet sich in der Max-Steenbeck-Straße 7-13 in 07745 Jena. Die Lage in einem ruhigen Wohngebiet ermöglicht sowohl den Bewohnern als auch ihren Familien eine angenehme und rücksichtsvolle Umgebung, die zur Genesung und zum Wohlfühlen beiträgt. Die Einrichtung ist modern und barrierefrei gestaltet, sodass alle Dienstleistungen und Angebote den Bewohnern zugänglich sind. Zudem bietet das Advita spezielle Programme für Menschen mit demenziellen Erkrankungen an, bei denen ein individueller Behandlungsansatz verfolgt wird, der die Lebensqualität der Betroffenen stärkt und aufrechterhält.

Bedeutung für die Region Jena

Das Advita hat sich als eine wichtige Anlaufstelle für die pflegebedürftige Bevölkerung in Jena und Umgebung etabliert. Die Einrichtung beschäftigt überwiegend Mitarbeiter aus der Region, was nicht nur die lokale Wirtschaft fördert, sondern auch eine vertraute Atmosphäre für die Bewohner schafft. Durch die enge Zusammenarbeit mit Ärzte und Therapeuten sowie sozialen Einrichtungen in der Umgebung wird ein optimales Netzwerk zur Versorgung und Unterstützung der Bewohner geschaffen. Das Advita engagiert sich zudem in lokalen Gesundheitsprojekten und kooperiert mit Schulen und Universitäten, um den Austausch über Pflegeberufe zu fördern und junge Menschen für die Pflege zu begeistern.

Kontakt und Aufnahme

Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder einen Besichtigungstermin im Advita vereinbaren möchten, sind Sie eingeladen, das Team direkt zu kontaktieren. Sie erreichen die Einrichtung unter der Telefonnummer +49 (30) 4372730. Das freundliche Personal steht bereit, Ihnen detaillierte Informationen über freie Plätze, den Pflegegrad und das Aufnahmeverfahren zu geben.

Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Thüringen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Advita

Wie lautet die Adresse von Advita?

Advita befindet sich in der Max-Steenbeck-Straße 7-13, 07745 Jena, Thüringen. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.

Wie kann ich Advita telefonisch erreichen?

Advita ist telefonisch unter +49 (30) 4372730 erreichbar. Das Team beantwortet Anfragen zu freien Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen.

Was für Pflegeangebote gibt es bei Advita?

Advita ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Jena und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.

Was kostet ein Platz in Advita?

Die Kosten für einen Pflegeplatz in Advita setzen sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten zusammen. Die Pflegeversicherung trägt einen festen Leistungsbetrag je nach Pflegegrad. Für genaue Kostenangaben kontaktieren Sie Advita direkt.

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Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.

Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?

In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?

Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.

Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?

Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.

Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?

Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime