Kardinal-von-Galen-Haus

Pflegeheime · Hösbach

Das Kardinal-von-Galen-Haus ist eine kirchlich geprägte Pflegeeinrichtung in Hösbach im Landkreis Aschaffenburg in Bayern.

Kardinal-von-Galen-Haus Adresse & Kontakt

Adresse

Hauptstraße 123
63768 Hösbach

Kardinal-von-Galen-Haus Hösbach im Überblick

Das Kardinal-von-Galen-Haus ist eine kirchlich geprägte Pflegeeinrichtung in Hösbach im Landkreis Aschaffenburg in Bayern. Benannt nach Clemens August Graf von Galen, dem Bischof von Münster und Widerstandssymbol gegen den Nationalsozialismus, steht das Haus für christliche Menschenwürde und soziale Verantwortung. Mit einer Geschichte, die bis in das Jahr 1997 zurückreicht, hat sich die Einrichtung als eine bedeutende Anlaufstelle für pflegebedürftige Menschen der Region etabliert. Die Philosophie des Kardinal-von-Galen-Hauses basiert auf der Integration von seelischer und körperlicher Pflege, die den ganzheitlichen Ansatz der Betreuung widerspiegelt.

Pflege und Betreuungsangebote

Das Kardinal-von-Galen-Haus bietet nicht nur vollstationäre Dauerpflege, sondern auch Kurzzeitpflege und spezialisierte Betreuung für Menschen, die an demenziellen Erkrankungen leiden. In der Einrichtung steht das Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner an oberster Stelle. Daher wird auf die individuellen Bedürfnisse jedes Einzelnen eingegangen. Ein interdisziplinäres Team von Fachkräften aus den Bereichen Pflege, Therapie und Seelsorge sorgt dafür, dass die Senioren in ihrer Lebensqualität gestärkt werden. Seelsorgerliche Begleitung, regelmäßige Gottesdienste und ein lebendiges Gemeindeleben schaffen eine Atmosphäre des Zusammenhalts und der Gemeinschaft, welche die Bewohner mit der Region um Hösbach und Aschaffenburg verbindet.

Standort Hösbach / Bayern

Hösbach liegt im Landkreis Aschaffenburg im malerischen Spessart, südlich von Aschaffenburg und ist über die A3 (Ausfahrt Hösbach) leicht zu erreichen. Der Markt Hösbach, der im idyllischen Aschaff- und Gailbachtal eingebettet ist, begeistert mit seiner ruhigen, ländlichen Umgebung und einer Vielzahl an Freizeitangeboten. Die Region ist bekannt für ihre wunderschöne Natur, die sowohl für Spaziergänge als auch für Ausflüge in die Natur einlädt. Das Kardinal-von-Galen-Haus nutzt diese Besonderheiten, um den Bewohnerinnen und Bewohnern Ausflüge und Aktivitäten im Freien anzubieten, die ihre Lebensqualität erhöhen.

Regulatorische Einordnung und Besonderheiten

Das Kardinal-von-Galen-Haus ist als Pflegeeinrichtung bei den zuständigen bayerischen Behörden lizenziert und erfüllt somit alle Anforderungen, die nach dem Sozialgesetzbuch VIII (SGB VIII) sowie dem Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) gestellt werden. Die Einrichtung legt großen Wert auf die Einhaltung hoher Qualitätsstandards in der Pflege. Dies wird durch regelmäßige externe und interne Qualitätsprüfungen sichergestellt, die dazu beitragen, die Pflegequalität kontinuierlich zu verbessern und an die Bedürfnisse der Bewohner anzupassen.

Besonders hervorzuheben ist das Engagement des Kardinal-von-Galen-Hauses in der Ausbildung des Pflegepersonals. So wird mit praxisnahen Schulungen, Fortbildungen und einem guten Arbeitsklima dazu beigetragen, dass die Mitarbeitenden stets über aktuelles Fachwissen verfügen und somit die bestmögliche Pflege gewährleisten können.

Bedeutung für die Region

Das Kardinal-von-Galen-Haus hat sich als wichtige Institution in der Region Hösbach etabliert und spielt eine zentrale Rolle in der sozialen Infrastruktur. Die Einrichtung ist nicht nur ein Wohn- und Pflegeort für viele ältere Menschen, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs für die gesamte Gemeinde. Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen, sozialen Diensten und kirchlichen Gemeinschaften wird die Verbindung zur regionalen Bevölkerung gestärkt. Darüber hinaus nimmt das Haus regelmäßig an Veranstaltungen und Initiativen teil, die das soziale Miteinander fördern und die Lebensqualität in der Region verbessern.

Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Bayern oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Kardinal-von-Galen-Haus

Welche Adresse hat Kardinal-von-Galen-Haus?

Die Adresse lautet: Hauptstraße 123, 63768 Hösbach, Bayern. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.

Unter welcher Telefonnummer ist Kardinal-von-Galen-Haus erreichbar?

Sie erreichen Kardinal-von-Galen-Haus unter der Rufnummer +496021592632. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.

Was für Pflegeangebote gibt es bei Kardinal-von-Galen-Haus?

Kardinal-von-Galen-Haus ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Hösbach und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.

Welcher Pflegegrad wird für Kardinal-von-Galen-Haus benötigt?

Für einen Einzug in Kardinal-von-Galen-Haus oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.

Profil unvollständig ☎ Telefon

Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad 1 bis 5 rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 15.400 dieser Einrichtungen mit über 900.000 Plätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Den Markt prägen einerseits gemeinnützige Träger wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK, andererseits private Betreiber wie Korian, Alloheim oder Vitanas. Geprüft werden die Häuser regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD), die Prüfberichte sind öffentlich; die Heimaufsicht liegt bei den Bundesländern. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen Pauschalbetrag, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst. Reicht das Einkommen nicht, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein. Im Verzeichnis: alle stationären Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Wer ein Heim sucht, achtet auf Lage, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, auf die Qualitätsberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und Spezialangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenlos und unabhängig. Im Verzeichnis sind alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer für die direkte Anfrage.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD) geprüft.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Wichtige Auswahlkriterien sind Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenfrei bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die gesetzliche Pflegeversicherung trägt einen Anteil. Den Rest, also Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE), zahlt der Pflegebedürftige selbst. Reichen Einkommen oder Vermögen nicht aus, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein.

Welche Pflegegrade gibt es?

Es gibt fünf Pflegegrade von 1 bis 5. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Eingestuft wird durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?

Der EEE ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner unabhängig vom Pflegegrad selbst tragen. Seit der Pflegereform 2022 mildert ein gestaffelter Zuschuss der Pflegeversicherung die Belastung: 15 Prozent im ersten Jahr, 30 Prozent im zweiten, 50 Prozent im dritten und 75 Prozent ab dem vierten Jahr. Das entlastet Langzeit-Bewohner deutlich. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten kommen zusätzlich on top.

Wann ist Kurzzeitpflege sinnvoll?

Kurzzeitpflege deckt eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr ab, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, in der Erholungsphase pflegender Angehöriger (Verhinderungspflege) oder bei akutem Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung zahlt nach § 42 SGB XI bis zu 1.774 Euro jährlich; nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege lässt sich teilweise anrechnen. Spezielle Kurzzeitpflegeplätze sind auf Sanoliste entsprechend gekennzeichnet.

Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?

Demenzpflege ist eine Spezialisierung der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Häuser mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche, milieutherapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungsangebote und Personal mit Demenz-Fortbildungen. Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhalten nach § 43c SGB XI einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept oft das wichtigste Kriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime