Katholisches Alten- und Pflegeheim „St. Ansgar“

Pflegeheime · Teterow

Das Katholische Alten- und Pflegeheim St. Ansgar ist eine kirchliche Pflegeeinrichtung in Teterow im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern.

Katholisches Alten- und Pflegeheim „St. Ansgar“ Adresse & Kontakt

Adresse

Niels-Stensen-Straße 27
17166 Teterow

Kath. Alten- und Pflegeheim St. Ansgar Teterow im Überblick

Das Katholische Alten- und Pflegeheim St. Ansgar ist eine traditionsreiche kirchliche Pflegeeinrichtung in Teterow im Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern. Das Heim wurde 1995 gegründet und steht unter der Trägerschaft der katholischen Kirche. Es ist benannt nach dem heiligen Ansgar, der im 9. Jahrhundert als Apostel des Nordens in die Region kam und als erster Erzbischof von Hamburg-Bremen gilt. Das Pflegeheim repräsentiert nicht nur ein Zuhause für Senioren, sondern auch die Werte der Nächstenliebe und Fürsorge, die im katholischen Glauben verwurzelt sind. Teterow, eingebettet in die mecklenburgische Seenlandschaft, bietet eine malerische Umgebung, die zur Erholung und zum Wohlbefinden der Bewohner beiträgt.

Pflege und Betreuungsangebote

Das Katholische Alten- und Pflegeheim St. Ansgar bietet eine Vielzahl an Pflege- und Betreuungsangeboten. Es stehen vollstationäre Pflegeplätze zur Verfügung, die individuell auf die Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt sind. Zudem wird eine Kurzzeitpflege angeboten, die vorübergehende Unterbringung für Pflegebedürftige bietet, die nach einem Krankenhausaufenthalt Unterstützung benötigen. Eine Besonderheit ist die seelsorgerliche Begleitung, die nicht nur die religiösen Bedürfnisse der Bewohner anspricht, sondern auch eine emotionale Unterstützung in der Ratgeber- und für sie oft herausfordernden Lebensphase bietet.

Die Gestaltung des Alltagslebens im Heim orientiert sich an kirchlichen Festen sowie dem Rhythmus der mecklenburgischen Jahreszeiten. Regelmäßige Gottesdienste und Andachten finden im Haus statt, die den Raum für spirituelle Besinnung bieten. Darüber hinaus tragen gemeinsame Veranstaltungen wie Grillabende, Herbstfeste oder Weihnachtsmärkte zur Gemeinschaftsbildung bei. Ausflüge an den Teterower See und in die umliegende mecklenburgische Seenlandschaft bieten den Bewohnern die Möglichkeit, die Natur zu erleben und aktiv am Leben außerhalb der Einrichtung teilzuhaben.

Standort Teterow / Mecklenburg-Vorpommern

Teterow liegt im Landkreis Rostock, umgeben von einer malerischen Seenlandschaft. Der Ort ist über die Autobahn A19 und die Bundesstraße B108 gut zu erreichen. Teterow ist nicht nur für sein umfangreiches Freizeitangebot bekannt, sondern auch als „Speedway-Stadt“, was auf die beliebte Motorsportart hindeutet, die hier eine lange Tradition hat. Der Standort des Alten- und Pflegeheims ist besonders vorteilhaft für die Familienangehörigen, die Ihre Liebsten regelmäßig besuchen möchten. Die ruhige Lage und die natürliche Umgebung schaffen eine angenehme Atmosphäre, die das Wohlbefinden der Bewohner unterstützt.

Eine herausragende Rolle spielt das Alten- und Pflegeheim St. Ansgar nicht nur in Teterow, sondern auch in der weiteren Umgebung. Es ist ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens in der Region, da es nicht nur Pflegeangebote bereitstellt, sondern auch als Ort der Gemeinschaft fungiert, wo Kontakte zwischen älteren Menschen und den jüngeren Generationen gefördert werden. Die Einrichtung ist bestrebt, integrativ zu wirken und somit einen positiven Einfluss auf das Zusammenleben in der Region auszuüben.

Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Mecklenburg-Vorpommern oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Katholisches Alten- und Pflegeheim „St. Ansgar“

Wie lautet die Adresse von Katholisches Alten- und Pflegeheim „St. Ansgar“?

Die Adresse lautet: Niels-Stensen-Straße 27, 17166 Teterow, Mecklenburg-Vorpommern. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.

Wie kann ich Katholisches Alten- und Pflegeheim „St. Ansgar“ telefonisch erreichen?

Die Telefonnummer von Katholisches Alten- und Pflegeheim „St. Ansgar“ lautet +49 3996 154 0. Für Fragen zu Pflegeplätzen und Terminen wenden Sie sich direkt an das Team.

Welche Pflegeleistungen bietet Katholisches Alten- und Pflegeheim „St. Ansgar“ an?

Katholisches Alten- und Pflegeheim „St. Ansgar“ bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Teterow vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.

Welcher Pflegegrad wird für Katholisches Alten- und Pflegeheim „St. Ansgar“ benötigt?

Stationäre Pflegeheime wie Katholisches Alten- und Pflegeheim „St. Ansgar“ betreuen in der Regel Bewohnerinnen und Bewohner mit den Pflegegraden 1 bis 5. Je nach Pflegegrad übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen festen Betrag der monatlichen Kosten.

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Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.

Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?

In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?

Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.

Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?

Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.

Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?

Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime