Kath. Alten- und Pflegeheim St. Ansgar Teterow im Überblick
Das Katholische Alten- und Pflegeheim St. Ansgar ist eine traditionsreiche kirchliche Pflegeeinrichtung in Teterow im Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern. Das Heim wurde 1995 gegründet und steht unter der Trägerschaft der katholischen Kirche. Es ist benannt nach dem heiligen Ansgar, der im 9. Jahrhundert als Apostel des Nordens in die Region kam und als erster Erzbischof von Hamburg-Bremen gilt. Das Pflegeheim repräsentiert nicht nur ein Zuhause für Senioren, sondern auch die Werte der Nächstenliebe und Fürsorge, die im katholischen Glauben verwurzelt sind. Teterow, eingebettet in die mecklenburgische Seenlandschaft, bietet eine malerische Umgebung, die zur Erholung und zum Wohlbefinden der Bewohner beiträgt.
Pflege und Betreuungsangebote
Das Katholische Alten- und Pflegeheim St. Ansgar bietet eine Vielzahl an Pflege- und Betreuungsangeboten. Es stehen vollstationäre Pflegeplätze zur Verfügung, die individuell auf die Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt sind. Zudem wird eine Kurzzeitpflege angeboten, die vorübergehende Unterbringung für Pflegebedürftige bietet, die nach einem Krankenhausaufenthalt Unterstützung benötigen. Eine Besonderheit ist die seelsorgerliche Begleitung, die nicht nur die religiösen Bedürfnisse der Bewohner anspricht, sondern auch eine emotionale Unterstützung in der Ratgeber- und für sie oft herausfordernden Lebensphase bietet.
Die Gestaltung des Alltagslebens im Heim orientiert sich an kirchlichen Festen sowie dem Rhythmus der mecklenburgischen Jahreszeiten. Regelmäßige Gottesdienste und Andachten finden im Haus statt, die den Raum für spirituelle Besinnung bieten. Darüber hinaus tragen gemeinsame Veranstaltungen wie Grillabende, Herbstfeste oder Weihnachtsmärkte zur Gemeinschaftsbildung bei. Ausflüge an den Teterower See und in die umliegende mecklenburgische Seenlandschaft bieten den Bewohnern die Möglichkeit, die Natur zu erleben und aktiv am Leben außerhalb der Einrichtung teilzuhaben.
Standort Teterow / Mecklenburg-Vorpommern
Teterow liegt im Landkreis Rostock, umgeben von einer malerischen Seenlandschaft. Der Ort ist über die Autobahn A19 und die Bundesstraße B108 gut zu erreichen. Teterow ist nicht nur für sein umfangreiches Freizeitangebot bekannt, sondern auch als „Speedway-Stadt“, was auf die beliebte Motorsportart hindeutet, die hier eine lange Tradition hat. Der Standort des Alten- und Pflegeheims ist besonders vorteilhaft für die Familienangehörigen, die Ihre Liebsten regelmäßig besuchen möchten. Die ruhige Lage und die natürliche Umgebung schaffen eine angenehme Atmosphäre, die das Wohlbefinden der Bewohner unterstützt.
Eine herausragende Rolle spielt das Alten- und Pflegeheim St. Ansgar nicht nur in Teterow, sondern auch in der weiteren Umgebung. Es ist ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens in der Region, da es nicht nur Pflegeangebote bereitstellt, sondern auch als Ort der Gemeinschaft fungiert, wo Kontakte zwischen älteren Menschen und den jüngeren Generationen gefördert werden. Die Einrichtung ist bestrebt, integrativ zu wirken und somit einen positiven Einfluss auf das Zusammenleben in der Region auszuüben.
Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Mecklenburg-Vorpommern oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Katholisches Alten- und Pflegeheim „St. Ansgar“
Wie lautet die Adresse von Katholisches Alten- und Pflegeheim „St. Ansgar“?
Die Adresse lautet: Niels-Stensen-Straße 27, 17166 Teterow, Mecklenburg-Vorpommern. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.
Wie kann ich Katholisches Alten- und Pflegeheim „St. Ansgar“ telefonisch erreichen?
Die Telefonnummer von Katholisches Alten- und Pflegeheim „St. Ansgar“ lautet +49 3996 154 0. Für Fragen zu Pflegeplätzen und Terminen wenden Sie sich direkt an das Team.
Welche Pflegeleistungen bietet Katholisches Alten- und Pflegeheim „St. Ansgar“ an?
Katholisches Alten- und Pflegeheim „St. Ansgar“ bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Teterow vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Welcher Pflegegrad wird für Katholisches Alten- und Pflegeheim „St. Ansgar“ benötigt?
Stationäre Pflegeheime wie Katholisches Alten- und Pflegeheim „St. Ansgar“ betreuen in der Regel Bewohnerinnen und Bewohner mit den Pflegegraden 1 bis 5. Je nach Pflegegrad übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen festen Betrag der monatlichen Kosten.
Pflegeheime in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pflegeheime nach Standort
Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
Pflegeheime in Ihrer Region finden
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.