Augustenstift Adresse & Kontakt
Das Augustenstift im Überblick
Augustenstift ist ein Pflegeheim in Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern, das im Jahr 1992 gegründet wurde. Mit einer modernen, barrierefreien Architektur bietet das Haus Platz für bis zu 80 Bewohnerinnen und Bewohner. Als stationäre Pflegeeinrichtung legt das Augustenstift besonderen Wert auf die individuelle Betreuung und Lebensqualität seiner Gäste. Hier wird nicht nur auf die körperlichen, sondern auch auf die emotionalen und sozialen Bedürfnisse der Bewohner eingegangen, was durch ein multiprofessionelles Team aus Pflegekräften, Therapeuten und Sozialarbeitern sichergestellt wird.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Das Augustenstift bietet ein umfassendes Angebot an Pflegeleistungen, die an die Bedürfnisse der Senioren angepasst sind. Zu den Hauptaufgaben der qualifizierten Pflegekräfte gehören:
- Grundpflege: Unterstützung bei der Körperpflege, Ernährung und Mobilisation.
- Behandlungspflege: Medizinische Grundversorgung, die von Ärzten verordnet wurde.
- Aktivierende Pflege: Förderung der Selbstständigkeit durch entsprechende Übungen und Techniken.
- Gedächtnisübungen: Veranstaltungen zur geistigen Förderung und zur Verzögerung kognitiver Einschränkungen.
- Kulturelle Veranstaltungen: Ausflüge, Feste und Feiern, die den sozialen Kontakt fördern.
Zusätzlich können therapeutische Angebote wie Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie in Anspruch genommen werden, um die Lebensqualität der Bewohner weiter zu steigern.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme in das Augustenstift wird ein anerkannter Pflegegrad (1–5) vorausgesetzt. Dieser Grad wird nach einer Begutachtung durch den Medizinischen Service der Krankenversicherung (MDK) festgelegt. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt je nach Pflegegrad unterschiedliche Anteile der Kosten. Je nach Pflegegrad kann die Finanzierung wie folgt aussehen:
- Pflegegrad 1: Geringe Unterstützung, hauptsächlich Eigenverantwortung.
- Pflegegrad 2: Teilweise Übernahme der Pflegekosten.
- Pflegegrad 3 bis 5: Höhere finanzielle Unterstützung sowie zusätzliche Leistungen.
Der verbleibende Eigenanteil, der Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) umfasst, ist von den Bewohnern selbst oder ihren Angehörigen zu tragen. Bei finanziellen Engpässen besteht die Möglichkeit, beim zuständigen Sozialamt Hilfe zur Pflege zu beantragen.
Standort und regionale Bedeutung
Das Augustenstift befindet sich zentral in der Schäferstraße 17, 19053 Schwerin, und ist somit gut in die lokale Gemeinschaft integriert. Schwerin ist die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern und bietet eine Vielzahl von kulturellen und sozialen Angeboten, die das Leben der dort lebenden Senioren bereichern. Die Nähe zu verschiedenen medizinischen Einrichtungen und Therapeuten stellt sicher, dass auch im Falle einer Erkrankung schnell gehandelt werden kann. Das Augustenstift hat sich als wichtiger Bestandteil der örtlichen Versorgungslandschaft etabliert und nutzt Netzwerke innerhalb der Region, um den Bewohnern die bestmögliche Betreuung und Unterstützung zu bieten.
Besonderheiten des Augustenstifts
Eine der besonderen Merkmale des Augustenstifts ist das umfangreiche Engagement im Bereich der Sozialarbeit und Nachbarschaftsprojekte. Es werden regelmäßig Veranstaltungen organisiert, die nicht nur die Bewohner, sondern auch Angehörige und Besucher einbeziehen. Neben traditionellen Feierlichkeiten wie Weihnachtsfeiern und Sommerfesten werden regelmäßig Kunst- und Handwerkskurse angeboten, die den kreativen Austausch fördern. Darüber hinaus haben die Bewohner die Möglichkeit, sich aktiv in die Gestaltung ihrer täglichen Abläufe einzubringen, sodass sie ein Gefühl von Eigenverantwortung und Mitbestimmung erleben.
Kontakt und Aufnahme
Für Anfragen zu Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen wenden Sie sich direkt an das Augustenstift. Das Team ist telefonisch unter +49 385 558640 erreichbar und beantwortet alle Fragen rund um einen Einzug.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Mecklenburg-Vorpommern oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Augustenstift
Welche Adresse hat Augustenstift?
Augustenstift befindet sich in der Schäferstraße 17, 19053 Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.
Wie kann ich Augustenstift telefonisch erreichen?
Die Telefonnummer von Augustenstift lautet +49 385 558640. Für Fragen zu Pflegeplätzen und Terminen wenden Sie sich direkt an das Team.
Welche Pflegeleistungen bietet Augustenstift an?
Als stationäres Pflegeheim in Schwerin bietet Augustenstift typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Welche Kosten entstehen bei einem Einzug in Augustenstift?
Die Kosten für einen Pflegeplatz in Augustenstift setzen sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten zusammen. Die Pflegeversicherung trägt einen festen Leistungsbetrag je nach Pflegegrad. Für genaue Kostenangaben kontaktieren Sie Augustenstift direkt.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad 1 bis 5 rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 15.400 dieser Einrichtungen mit über 900.000 Plätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Den Markt prägen einerseits gemeinnützige Träger wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK, andererseits private Betreiber wie Korian, Alloheim oder Vitanas. Geprüft werden die Häuser regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD), die Prüfberichte sind öffentlich; die Heimaufsicht liegt bei den Bundesländern. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen Pauschalbetrag, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst. Reicht das Einkommen nicht, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein. Im Verzeichnis: alle stationären Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.
Kosten, Pflegegrade und Finanzierung
Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.
Das richtige Pflegeheim finden
Wer ein Heim sucht, achtet auf Lage, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, auf die Qualitätsberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und Spezialangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenlos und unabhängig. Im Verzeichnis sind alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer für die direkte Anfrage.
Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen
Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD) geprüft.
Wie finde ich das richtige Pflegeheim?
Wichtige Auswahlkriterien sind Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenfrei bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer.
Wer bezahlt das Pflegeheim?
Die gesetzliche Pflegeversicherung trägt einen Anteil. Den Rest, also Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE), zahlt der Pflegebedürftige selbst. Reichen Einkommen oder Vermögen nicht aus, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein.
Welche Pflegegrade gibt es?
Es gibt fünf Pflegegrade von 1 bis 5. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Eingestuft wird durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der EEE ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner unabhängig vom Pflegegrad selbst tragen. Seit der Pflegereform 2022 mildert ein gestaffelter Zuschuss der Pflegeversicherung die Belastung: 15 Prozent im ersten Jahr, 30 Prozent im zweiten, 50 Prozent im dritten und 75 Prozent ab dem vierten Jahr. Das entlastet Langzeit-Bewohner deutlich. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten kommen zusätzlich on top.
Wann ist Kurzzeitpflege sinnvoll?
Kurzzeitpflege deckt eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr ab, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, in der Erholungsphase pflegender Angehöriger (Verhinderungspflege) oder bei akutem Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung zahlt nach § 42 SGB XI bis zu 1.774 Euro jährlich; nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege lässt sich teilweise anrechnen. Spezielle Kurzzeitpflegeplätze sind auf Sanoliste entsprechend gekennzeichnet.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Demenzpflege ist eine Spezialisierung der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Häuser mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche, milieutherapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungsangebote und Personal mit Demenz-Fortbildungen. Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhalten nach § 43c SGB XI einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept oft das wichtigste Kriterium.