Augustenstift

Pflegeheime · Schwerin

Augustenstift ist ein Pflegeheim in Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern. Als stationäre Pflegeeinrichtung stellt das Haus die individuelle Betreuung und Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner in den Mittelpunkt.

Augustenstift Adresse & Kontakt

Fax

Adresse

Schäferstraße 17
19053 Schwerin

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Das Augustenstift im Überblick

Augustenstift ist ein Pflegeheim in Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern, das im Jahr 1992 gegründet wurde. Mit einer modernen, barrierefreien Architektur bietet das Haus Platz für bis zu 80 Bewohnerinnen und Bewohner. Als stationäre Pflegeeinrichtung legt das Augustenstift besonderen Wert auf die individuelle Betreuung und Lebensqualität seiner Gäste. Hier wird nicht nur auf die körperlichen, sondern auch auf die emotionalen und sozialen Bedürfnisse der Bewohner eingegangen, was durch ein multiprofessionelles Team aus Pflegekräften, Therapeuten und Sozialarbeitern sichergestellt wird.

Pflegeleistungen und Betreuungsangebot

Das Augustenstift bietet ein umfassendes Angebot an Pflegeleistungen, die an die Bedürfnisse der Senioren angepasst sind. Zu den Hauptaufgaben der qualifizierten Pflegekräfte gehören:

  • Grundpflege: Unterstützung bei der Körperpflege, Ernährung und Mobilisation.
  • Behandlungspflege: Medizinische Grundversorgung, die von Ärzten verordnet wurde.
  • Aktivierende Pflege: Förderung der Selbstständigkeit durch entsprechende Übungen und Techniken.
  • Gedächtnisübungen: Veranstaltungen zur geistigen Förderung und zur Verzögerung kognitiver Einschränkungen.
  • Kulturelle Veranstaltungen: Ausflüge, Feste und Feiern, die den sozialen Kontakt fördern.

Zusätzlich können therapeutische Angebote wie Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie in Anspruch genommen werden, um die Lebensqualität der Bewohner weiter zu steigern.

Pflegegrad und Kostenübernahme

Für die Aufnahme in das Augustenstift wird ein anerkannter Pflegegrad (1–5) vorausgesetzt. Dieser Grad wird nach einer Begutachtung durch den Medizinischen Service der Krankenversicherung (MDK) festgelegt. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt je nach Pflegegrad unterschiedliche Anteile der Kosten. Je nach Pflegegrad kann die Finanzierung wie folgt aussehen:

  • Pflegegrad 1: Geringe Unterstützung, hauptsächlich Eigenverantwortung.
  • Pflegegrad 2: Teilweise Übernahme der Pflegekosten.
  • Pflegegrad 3 bis 5: Höhere finanzielle Unterstützung sowie zusätzliche Leistungen.

Der verbleibende Eigenanteil, der Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) umfasst, ist von den Bewohnern selbst oder ihren Angehörigen zu tragen. Bei finanziellen Engpässen besteht die Möglichkeit, beim zuständigen Sozialamt Hilfe zur Pflege zu beantragen.

Standort und regionale Bedeutung

Das Augustenstift befindet sich zentral in der Schäferstraße 17, 19053 Schwerin, und ist somit gut in die lokale Gemeinschaft integriert. Schwerin ist die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern und bietet eine Vielzahl von kulturellen und sozialen Angeboten, die das Leben der dort lebenden Senioren bereichern. Die Nähe zu verschiedenen medizinischen Einrichtungen und Therapeuten stellt sicher, dass auch im Falle einer Erkrankung schnell gehandelt werden kann. Das Augustenstift hat sich als wichtiger Bestandteil der örtlichen Versorgungslandschaft etabliert und nutzt Netzwerke innerhalb der Region, um den Bewohnern die bestmögliche Betreuung und Unterstützung zu bieten.

Besonderheiten des Augustenstifts

Eine der besonderen Merkmale des Augustenstifts ist das umfangreiche Engagement im Bereich der Sozialarbeit und Nachbarschaftsprojekte. Es werden regelmäßig Veranstaltungen organisiert, die nicht nur die Bewohner, sondern auch Angehörige und Besucher einbeziehen. Neben traditionellen Feierlichkeiten wie Weihnachtsfeiern und Sommerfesten werden regelmäßig Kunst- und Handwerkskurse angeboten, die den kreativen Austausch fördern. Darüber hinaus haben die Bewohner die Möglichkeit, sich aktiv in die Gestaltung ihrer täglichen Abläufe einzubringen, sodass sie ein Gefühl von Eigenverantwortung und Mitbestimmung erleben.

Kontakt und Aufnahme

Für Anfragen zu Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen wenden Sie sich direkt an das Augustenstift. Das Team ist telefonisch unter +49 385 558640 erreichbar und beantwortet alle Fragen rund um einen Einzug.

Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Mecklenburg-Vorpommern oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Augustenstift

Welche Adresse hat Augustenstift?

Augustenstift befindet sich in der Schäferstraße 17, 19053 Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.

Wie kann ich Augustenstift telefonisch erreichen?

Die Telefonnummer von Augustenstift lautet +49 385 558640. Für Fragen zu Pflegeplätzen und Terminen wenden Sie sich direkt an das Team.

Welche Pflegeleistungen bietet Augustenstift an?

Als stationäres Pflegeheim in Schwerin bietet Augustenstift typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Welche Kosten entstehen bei einem Einzug in Augustenstift?

Die Kosten für einen Pflegeplatz in Augustenstift setzen sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten zusammen. Die Pflegeversicherung trägt einen festen Leistungsbetrag je nach Pflegegrad. Für genaue Kostenangaben kontaktieren Sie Augustenstift direkt.

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Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.

Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?

In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?

Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.

Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?

Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.

Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?

Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime