Pflegewohnzentrum Friedrichstadt Adresse & Kontakt
Pflegewohnzentrum Friedrichstadt
Das Pflegewohnzentrum Friedrichstadt in Dresden bietet stationäre Pflege für Personen mit anerkanntem Pflegegrad. Die Betreuung wird in enger Zusammenarbeit mit Fachärzten und Therapeuten geleistet und richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen der Bewohner. Das Angebot umfasst Unterkunft, Verpflegung und umfassende Pflegeleistungen für Menschen, die Unterstützung im Alltag benötigen.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Das Pflegewohnzentrum bietet rund um die Uhr qualifiziertes Pflegepersonal. Das Leistungsspektrum umfasst Grundpflege (Körperpflege, Mobilität), Behandlungspflege mit medizinischen Aspekten sowie begleitende Angebote:
- Aktivierende Pflege: Förderung der Selbstständigkeit der Bewohner.
- Gedächtnisübungen: Durchgeführt in Gruppen oder einzeln zur Stärkung kognitiver Fähigkeiten und sozialer Kontakte.
- Kulturelle Veranstaltungen: Musikabende, Bastelstunden und Vorträge zur sozialen Integration.
- Therapeutische Angebote: Physiotherapie und Ergotherapie zur Unterstützung von Mobilität und Wohlbefinden.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme ist ein anerkannter Pflegegrad (1–5) erforderlich, der durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) festgestellt wird. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt einen leistungsgerechten Anteil der Kosten. Ein Eigenanteil bleibt bestehen für Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und den einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE). Angehörige finanzieren in der Regel die Differenz. Bei unzureichenden Mitteln kann Hilfe zur Pflege beim Sozialamt beantragt werden. Die Mitarbeiter des Pflegeheims unterstützen bei diesen Fragen.
Standort und regionale Bedeutung
Das Pflegewohnzentrum liegt in der Wachsbleichstraße 3-7, 01067 Dresden und ist zentral erreichbar. Die Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten und anderen Facheinrichtungen in der Region ist etabliert und ermöglicht eine koordinierte Betreuung. Das Pflegeheim ist Teil der Dresdner Gemeinschaft und organisiert Veranstaltungen, die die Teilhabe der Bewohner am gesellschaftlichen Leben unterstützen.
Besonderheiten des Pflegewohnzentrums
Die Einrichtung folgt einem Konzept der ganzheitlichen Pflege, das körperliche, emotionale und soziale Aspekte einbezieht. Bewohner werden ermutigt, ihre Interessen in die Gestaltung des Alltags einzubringen. Das Pflegepersonal wird regelmäßig geschult. Der Schwerpunkt liegt auf individueller Betreuung und der Erhaltung der Eigenständigkeit der Bewohner.
Kontakt und Aufnahme
Für Fragen zu Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen ist eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Pflegewohnzentrum möglich. Das Team berät zu Pflegeleistungen, Aufnahmeabläufen, sozialrechtlichen Fragen und finanziellen Aspekten.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Sachsen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Pflegewohnzentrum Friedrichstadt
Wo befindet sich Pflegewohnzentrum Friedrichstadt?
Pflegewohnzentrum Friedrichstadt hat seinen Standort in Wachsbleichstraße 3-7, 01067 Dresden, Sachsen.
Unter welcher Telefonnummer ist Pflegewohnzentrum Friedrichstadt erreichbar?
Sie erreichen Pflegewohnzentrum Friedrichstadt unter der Rufnummer +493516561840. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.
Welche Pflegeleistungen bietet Pflegewohnzentrum Friedrichstadt an?
Pflegewohnzentrum Friedrichstadt bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Dresden vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Wie hoch sind die Kosten für Pflegewohnzentrum Friedrichstadt?
Wie in allen stationären Pflegeeinrichtungen setzt sich der Pflegesatz bei Pflegewohnzentrum Friedrichstadt aus mehreren Kostenblöcken zusammen: Pflege- und Betreuungsleistungen, Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten. Die Pflegeversicherung zahlt einen Zuschuss abhängig vom Pflegegrad.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
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Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.