Das Seniorenpflegeheim "Albert Schweitzer" im Überblick
Das Seniorenpflegeheim "Albert Schweitzer" in Dresden gehört zu den stationären Pflegeeinrichtungen in Sachsen. Ziel ist es, Bewohnerinnen und Bewohnern eine würdevolle, individuelle und fachgerechte Pflege sowie ein angenehmes Wohnumfeld zu bieten. Die Einrichtung ist so gestaltet, dass die Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren im Mittelpunkt stehen. Neben der Betreuung in einem umfassend gestalteten Radius von Stadt, Natur und Kultur, fördert das Heim die Teilhabe am sozialen Leben durch verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Zu den Kernleistungen gehören vollstationäre Dauerpflege, Kurzzeitpflege und in der Regel auch Angebote der Verhinderungspflege. Die ambulanten Leistungen werden durch professionelles Fachpersonal erbracht, das sich kontinuierlich fort- und weiterbildet, um den neuesten Pflege- und Betreuungsstandards gerecht zu werden. Besonderer Wert wird auf die medizinische Grundversorgung gelegt, die durch die Zusammenarbeit mit Fachärzten gesichert ist. Die Bewohnerinnen und Bewohner können eine Vielzahl an sozialen Aktivitäten und Freizeitangeboten erwarten, darunter:
- Kreative Beschäftigungsangebote wie Basteln und Malen
- Gemeinsame Ausflüge in die Umgebung von Dresden
- Gesellige Abende mit Programmen wie Bingo, Quiz und Musikabenden
- Individuelle Therapien, wie Ergotherapie und Physiotherapie
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme in ein Pflegeheim wird in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) vorausgesetzt. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt je nach Pflegegrad einen erheblichen Anteil der Kosten. Der verbleibende Eigenanteil – bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) – ist von den Bewohnern selbst oder ihren Angehörigen zu tragen. Bei Bedarf kann ergänzend Hilfe zur Pflege beim zuständigen Sozialamt beantragt werden. Die Kostenstruktur ist transparent und wird im Vorfeld ausführlich erklärt, um finanzielle Planungen zu erleichtern.
Standort und Erreichbarkeit
Die Einrichtung ist unter der Adresse Radeberger Straße 4, 01465 Dresden (Sachsen) zu finden. Das Seniorenpflegeheim "Albert Schweitzer" liegt verkehrsgünstig und ist sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Für Besuchszeiten, die aktuellen freien Kapazitäten und einen Rundgang vereinbaren Sie am besten einen Termin direkt mit dem Team vor Ort, um einen umfassenden Eindruck von der Einrichtung und ihrem Angebot zu erhalten.
Die Bedeutung für die Region
Das Seniorenpflegeheim "Albert Schweitzer" spielt eine wichtige Rolle in der regionalen Altenpflege in Dresden. Als Teil eines Netzwerks von Pflegeeinrichtungen trägt es zur Verbesserung der Lebensqualität von Senioren in der Umgebung bei. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Ärzten, Therapeuten und sozialen Institutionen sorgt für ein umfangreiches Unterstützungsnetzwerk. Auch kulturelle Partnerschaften mit Hochschulen und Vereinen fördern die Integration der Senioren in die Gesellschaft und bieten intergenerationalen Austausch. Veranstaltungen wie traditionelle Feste und Kunstausstellungen schaffen eine Brücke zwischen den Generationen und stärken das Gemeinschaftsgefühl.
Besonderheiten der Einrichtung
Besonders hebt sich das Seniorenpflegeheim durch seine integrative Mentalität ab. Hier finden auch Bürgerinnen und Bürger mit Demenz eine qualifizierte und fürsorgliche Betreuung in speziell eingerichteten Wohngruppen. Modern ausgestattete Aufenthaltsräume und Freizeitmöglichkeiten tragen dazu bei, eine familiäre Atmosphäre zu schaffen. Außerdem gibt es regelmäßige Schulungen für das Personal in Bezug auf Demenzversorgung, um die speziellen Bedürfnisse dieser Bewohnergruppe optimal zu bedienen. Das Pflegeheim engagiert sich zudem in der Förderung des Ehrenamts: Freiwillige sind herzlich eingeladen, sich aktiv in das Leben der Bewohner einzubringen und so soziale Kontakte zu fördern.
Kontakt und Aufnahme
Kontaktieren Sie das Seniorenpflegeheim "Albert Schweitzer" direkt für persönliche Beratung: Das Team ist unter +49 35201 7430 erreichbar und hilft Ihnen bei Fragen zu freien Plätzen, Pflegegraden und dem Aufnahmeverfahren. Eine individuelle und persönliche Betreuung wird hier großgeschrieben, sodass Familien auf eine vertrauensvolle und informative Zusammenarbeit zählen können.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Sachsen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Seniorenpflegeheim "Albert Schweitzer"
Wo befindet sich Seniorenpflegeheim "Albert Schweitzer"?
Seniorenpflegeheim "Albert Schweitzer" befindet sich in der Radeberger Straße 4, 01465 Dresden, Sachsen. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.
Wie kann ich Seniorenpflegeheim "Albert Schweitzer" telefonisch erreichen?
Sie erreichen Seniorenpflegeheim "Albert Schweitzer" unter der Rufnummer +49 35201 7430. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.
Welche Pflegeleistungen bietet Seniorenpflegeheim "Albert Schweitzer" an?
Seniorenpflegeheim "Albert Schweitzer" bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Dresden vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Welche Pflegegrade werden in Seniorenpflegeheim "Albert Schweitzer" betreut?
Für einen Einzug in Seniorenpflegeheim "Albert Schweitzer" oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
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Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.