Diakonie Dresden Adresse & Kontakt
Diakonie Dresden
Die Diakonie Dresden ist der evangelische Wohlfahrtsverband der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und betreibt Pflege- und Sozialeinrichtungen in Dresden. Sie ist seit dem 19. Jahrhundert in der Stadt tätig und Teil der sozialen Infrastruktur. Die Organisation verbindet diakonisches Ethos mit professioneller Altenpflege und unterstützt bedürftige Menschen sowie deren Angehörige in sozialen Belangen.
Pflege und Betreuungsangebote
Die Diakonie Dresden bietet vollstationäre Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste sowie spezialisierte Angebote für Menschen mit Demenz. Die vollstationären Einrichtungen orientieren sich an individuellen Bewohnerbedürfnissen. Die ambulanten Pflegedienste ermöglichen es älteren Menschen, in ihren eigenen vier Wänden Unterstützung zu erhalten.
- Zielgerichtete Pflege: Pflegepläne werden gemeinsam mit den Angehörigen entwickelt.
- Integrative Angebote: Diakonische Seelsorge und regelmäßige Andachten sind Teil des Programms.
- Kulturelle Teilhabe: Aktivierende Tagesangebote, Kulturveranstaltungen und Ausflüge bereichern den Alltag der Bewohner.
Die Diakonie Dresden arbeitet eng mit evangelischen Kirchengemeinden in der Region zusammen und bietet dadurch zusätzliche soziale und spirituelle Veranstaltungen.
Regulatorische Einordnung
Die Diakonie Dresden ist anerkannter Träger der freien Wohlfahrtspflege und erfüllt die Anforderungen des SGB XI zur Pflegeversicherung. Die Einrichtungen unterliegen regelmäßigen Zertifizierungen und Qualitätsstandards. Die Angebote sind mit den Leistungen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherungen verknüpft und gewährleisten medizinische Versorgung.
Standort Dresden / Sachsen
Dresden ist Landeshauptstadt Sachsens und verfügt über medizinische Infrastruktur wie das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus. Die Pflegeeinrichtungen der Diakonie sind an die städtische Infrastruktur angebunden und erreichbar über das Straßenbahnnetz der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB).
Das Nahverkehrssystem ermöglicht hohe Mobilität für Bewohner, Angehörige und Besucher, um alle Stadtteile zu erreichen.
Besonderheiten und Engagement
Die Diakonie Dresden engagiert sich über klassische Pflegeangebote hinaus durch ehrenamtliche Projekte und Kooperationen mit lokalen Unternehmen und Institutionen. Dies fördert den Austausch zwischen Bewohnern und Stadtgesellschaft.
Die Organisation verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der physische, psychische und geistliche Gesundheit integriert. Die Mitarbeitenden werden regelmäßig geschult und weitergebildet, um fachlich fundierte und respektvolle Pflege zu gewährleisten.
Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Sachsen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Diakonie Dresden
Wo befindet sich Diakonie Dresden?
Diakonie Dresden befindet sich in der Königsbrücker Landstraße 6b, 01109 Dresden, Sachsen. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.
Wie kann ich Diakonie Dresden telefonisch erreichen?
Sie erreichen Diakonie Dresden unter der Rufnummer +4935181160499. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.
Was für Pflegeangebote gibt es bei Diakonie Dresden?
Als stationäres Pflegeheim in Dresden bietet Diakonie Dresden typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Wie hoch sind die Kosten für Diakonie Dresden?
Wie in allen stationären Pflegeeinrichtungen setzt sich der Pflegesatz bei Diakonie Dresden aus mehreren Kostenblöcken zusammen: Pflege- und Betreuungsleistungen, Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten. Die Pflegeversicherung zahlt einen Zuschuss abhängig vom Pflegegrad.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
Pflegeheime in Ihrer Region finden
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.