BioCer Entwicklungs-GmbH

Medizintechnik · Bayreuth

BioCer Entwicklungs-GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Bayreuth, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

BioCer Entwicklungs-GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Ludwig-Thoma-Strasse 36c
95447 Bayreuth

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BioCer Entwicklungs-GmbH: Biokeramische Werkstoffe für die Medizintechnik

Die BioCer Entwicklungs-GmbH in Bayreuth entwickelt und produziert bioinspirierte Keramikwerkstoffe und Biomaterialien für die Medizintechnik. Das Unternehmen stellt Kalziumphosphat-Keramiken und andere biokeramische Werkstoffe her, die als Knochenersatzmaterialien in der Orthopädie, Unfallchirurgie und Dentalmedizin eingesetzt werden. BioCer verbindet materialwissenschaftliche Forschung mit der industriellen Herstellung biomedizinischer Implantate. Dabei fließen Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung kontinuierlich in die Weiterentwicklung der Herstellungsprozesse ein.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von BioCer Entwicklungs-GmbH umfasst synthetische Knochenersatzmaterialien auf Hydroxylapatit- und Trikalziumphosphat-Basis, die in verschiedenen Formen angeboten werden: Granulate, Blöcke und formgepresste Implantate. Diese biomimetischen Materialien sind so konzipiert, dass sie die natürlichen Eigenschaften von Knochengewebe möglichst genau nachahmen und so eine zuverlässige Integration in den menschlichen Körper ermöglichen.

Alle Biomaterialien durchlaufen definierte Tests und Qualitätsverfahren vor der Markteinführung. BioCer arbeitet eng mit Kliniken und chirurgischen Fachgesellschaften zusammen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch OEM-Fertigung biokeramischer Komponenten für andere Medizintechnikhersteller an. Diese Partnerschaften resultieren in maßgeschneiderten Lösungen, die spezifischen klinischen Anforderungen gerecht werden.

Die BioCer-Produkte sind als Klasse III Medizinprodukte nach der EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) zertifiziert, was eine umfangreiche Überprüfung und Einhaltung von strengen Richtlinien für Sicherheit und Wirksamkeit erfordert. Diese regulatorische Einordnung gilt für Funktionalität und Patientensicherheit gleichermaßen.

Standort Bayreuth / Bayern

Bayreuth liegt in Oberfranken in Bayern und ist nicht nur durch seine kulturelle Bedeutung bekannt, sondern auch ein wachsendes Zentrum für Medizintechnik und Biomaterialien. Die Universität Bayreuth unterhält Forschungsabteilungen mit einem Schwerpunkt auf Materialwissenschaften und Biomaterialien, aus denen BioCer wissenschaftliche Impulse für die Produktentwicklung bezieht. Die Zusammenarbeit mit der Universität ermöglicht es BioCer, Zugang zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Technologien zu haben, die direkt in die Produktentwicklung einfließen.

Bayern ist ein etablierter Standort für Medizintechnikunternehmen und bietet eine gut ausgebaute Infrastruktur für Unternehmen in diesem Bereich. Die Region profitiert von einer Vielzahl von Veranstaltungen, Konferenzen und Netzwerkplattformen, die den Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie fördern. Diese Kollaboration ist entscheidend, um neue Lösungen zu entwickeln und bestehende Technologien weiter zu verbessern.

Neben der Zusammenarbeit mit akademischen Institutionen ist BioCer auch Mitglied in verschiedenen Berufsverbänden und Fachgesellschaften, die auf die Medizintechnik und Biomaterialien spezialisiert sind. Dies fördert nicht nur die Vernetzung mit anderen Unternehmen, sondern ermöglicht es BioCer auch, sich aktiv an der Gestaltung von Branchenstandards und Innovationen zu beteiligen.

Die BioCer Entwicklungs-GmbH ist sowohl regional als auch überregional in der Medizintechnik-Branche tätig, mit Schwerpunkt auf Forschung, Entwicklung und Herstellung biokeramischer Materialien und Implantate.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu BioCer Entwicklungs-GmbH

Was macht BioCer Entwicklungs-GmbH?

BioCer Entwicklungs-GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Bayreuth. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist BioCer Entwicklungs-GmbH ansässig?

BioCer Entwicklungs-GmbH hat seinen Sitz in Bayreuth. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist BioCer Entwicklungs-GmbH tätig?

BioCer Entwicklungs-GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik