Ganshorn Medizin Electronic GmbH Adresse & Kontakt
Ganshorn Medizin Electronic GmbH
Die Ganshorn Medizin Electronic GmbH ist ein auf Lungenfunktionsdiagnostik spezialisierter Hersteller aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld in Bayern. Das Unternehmen entwickelt und produziert Spirometer, Bodyplethysmographen und Software für die pneumologische Diagnostik, die in Arztpraxen, Lungenfachzentren und Kliniken eingesetzt werden. Ganshorn zählt zu den deutschen Anbietern in der Lungenfunktionsmesstechnik und richtet sich mit seinen Produkten an medizinische Fachkräfte.
Leistungen und Produkte
Das Produktprogramm umfasst stationäre und mobile Spirometer, Bodyplethysmographen zur Totalkapazitätsmessung sowie Analysesoftware, die Patientendaten verwaltet und nach internationalen Leitlinien auswertet. Diese Produkte unterstützen die Diagnose von chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD), Asthma und restriktiven Lungenerkrankungen. Die Geräte werden an aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und technische Standards angepasst.
Die Software der Ganshorn Geräte verfügt über eine Benutzeroberfläche, die das medizinische Personal bei der Bedienung unterstützt. Die Geräte liefern Datenanalysen, die Ärzten als Grundlage für Diagnose und Therapieplanung dienen.
Ergänzend bietet Ganshorn Serviceleistungen wie Kalibrierung und Schulungen für medizinisches Fachpersonal an. Diese Leistungen sollen die Funktionsfähigkeit der Geräte erhalten und das Personal über Anwendungsmöglichkeiten informieren.
Regulatorische Einordnung
Die Ganshorn Medizin Electronic GmbH verfügt über die für Herstellung und Vertrieb medizinischer Produkte erforderlichen Zulassungen und Zertifikate. Das Unternehmen arbeitet nach den Richtlinien der Europäischen Union für Medizinprodukte (MDR) und betreibt ein Qualitätsmanagementsystem, das den Anforderungen der ISO 13485 entspricht. Diese Regelungen sollen sicherstellen, dass die Produkte sicher sind und den Anforderungen der klinischen Praxis entsprechen.
Standort Rhön-Grabfeld / Bayern
Der Landkreis Rhön-Grabfeld liegt in Nordbayern an der Grenze zu Thüringen und Hessen. In Bad Neustadt an der Saale, der Kreisstadt, befindet sich das Rhön-Klinikum, eines der größten deutschen Herzzentren. Diese Nähe trägt zu einer Medizintechnikpräsenz in der Region bei und verbindet Forschung, Entwicklung und Anwendung medizinischer Produkte. Die Lage zwischen Würzburg und Fulda bietet eine Anbindung an den süd- und mitteldeutschen Markt, über die Ganshorn regionale und überregionale Kunden erreicht.
Besonderheiten der Ganshorn Medizin Electronic GmbH
Ganshorn legt einen Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit mit seinen Kunden und bietet Lösungen an, die sich an den Anforderungen der Anwender orientieren. Rückmeldungen aus der Praxis fließen in den Entwicklungsprozess ein und prägen die Ausrichtung der Produkte.
Darüber hinaus investiert Ganshorn in Forschung und Entwicklung, um neue Technologien einzubinden. Dazu gehören digitale Lösungen zur Datenverarbeitung und -analyse, die Effizienz und Genauigkeit der diagnostischen Verfahren unterstützen sollen. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, die Patientenversorgung über seine Medizintechnik und Diagnosewerkzeuge weiterzuentwickeln.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Bayern oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Ganshorn Medizin Electronic GmbH
Was macht Ganshorn Medizin Electronic GmbH?
Ganshorn Medizin Electronic GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rhön-Grabfeld. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Ganshorn Medizin Electronic GmbH ansässig?
Ganshorn Medizin Electronic GmbH hat seinen Sitz in Rhön-Grabfeld. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Ganshorn Medizin Electronic GmbH tätig?
Ganshorn Medizin Electronic GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik in Deutschland
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.