Phlebopharm GmbH

Medizintechnik · Recklinghausen

Phlebopharm GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Phlebopharm GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Zechenstrasse 29
45699 Recklinghausen

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Phlebopharm GmbH im Überblick

Die Phlebopharm GmbH aus Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen ist ein renommierter Händler und Distributor von venenheilkundlichen Produkten sowie Medizinprodukten, die speziell für die Phlebologie entwickelt wurden. Mit dem Ziel, die Venengesundheit zu fördern, vertreibt das Unternehmen hochwertige Produkte wie Kompressionsstrümpfe, Schaumsklerosierungsmittel-Zubehör und phlebologische Diagnostikhilfen. Diese Produkte werden gezielt an Venenkliniken und niedergelassenen Phlebologen verteilt, wobei der Fokus auf Qualität und Innovation liegt. Phlebopharm hat sich als vertrauenswürdiger Partner im Gesundheitssektor etabliert und erfüllt die höchsten Standards der Medizintechnik. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen aktiv in der Weiterbildung von Fachkräften und bietet Schulungen zu neuen Behandlungsmethoden und Produkten an.

Leistungen und Produkte

Phlebopharm bietet eine breite Palette von medizinischen Produkten, die für die Diagnose und Therapie von Venenerkrankungen unerlässlich sind. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • Kompressionsverbände: Speziell für die Behandlung von venösen Erkrankungen entwickelt, um die Blutzirkulation zu fördern.
  • Medizinische Kompressionsstrümpfe: Diese Strümpfe sind in verschiedenen Druckstärken und Ausführungen erhältlich und werden zur Linderung von Schwellungen und zur Vorbeugung von Thrombosen eingesetzt.
  • Bandagen für die Entstauungstherapie: Effektiv zur Unterstützung der Rückführung des venösen Blutes nach einer Operation oder bei chronischen venenbedingten Beschwerden.
  • Diagnosezubehör: Hochwertige Geräte und Hilfsmittel für die Duplexsonographie und Phlebographie, die Fachärzten helfen, präzise Diagnosen zu stellen.

Das Unternehmen ist auf die phlebologische Fachversorgung in der Metropolregion Ruhr spezialisiert und bietet maßgeschneiderte Lösungen für die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Kliniken und Praxen an. Zudem wird Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten gelegt, um bestmögliche Ergebnisse für die Patienten zu erzielen.

Regulatorische Einordnung

In Deutschland unterliegt die Phlebopharm GmbH strengen regulatorischen Anforderungen der Medizintechnik, die durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und die Europäische Medizinprodukteverordnung (MDR) festgelegt werden. Alle Produkte, die durch Phlebopharm vertrieben werden, sind nach den geltenden Richtlinien zertifiziert und gewährleisten ein hohes Maß an Sicherheit und Effektivität. Das Unternehmen führt regelmäßige Qualitätskontrollen durch, um die hohe Produktqualität sicherzustellen und die Normen für Sicherheit und Leistungsfähigkeit einzuhalten.

Regionale Bedeutung

Recklinghausen liegt im nördlichen Ruhrgebiet, einer der am dichtesten besiedelten Gebiete Deutschlands, und ist ein bedeutender Standort für medizinische Einrichtungen. Das Vest-Klinikum Recklinghausen sowie mehrere spezialisierte Venenzentren im Ruhrgebiet bilden den primären Markt für phlebologische Produkte und Kompressionsversorgung in dieser Region. Phlebopharm hat sich in diesem Umfeld fest etabliert und arbeitet eng mit zahlreichen Kliniken zusammen, um eine umfassende Versorgung der Patienten mit venösen Erkrankungen sicherzustellen. Die Nähe zur Medizinforschung und zu renommierten Fachleuten ermöglicht es Phlebopharm, innovative Produkte schnell auf den Markt zu bringen und sich kontinuierlich zu verbessern.

Besonderheiten

Ein hervorstechendes Merkmal der Phlebopharm GmbH ist ihr Engagement für nachhaltige Geschäftspraktiken. Das Unternehmen setzt auf ressourcenschonende Produktionsmethoden und versucht, umweltfreundliche Materialien in die Produktlinien zu integrieren. Darüber hinaus investiert Phlebopharm in die Forschung und Entwicklung, um modernste Technologien zu implementieren, die die Behandlungsergebnisse für Patienten weiter verbessern können. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Weiterbildung von Mediziner*innen, für die regelmäßig Schulungen und Workshops zur Vertiefung des Fachwissens angeboten werden.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu Phlebopharm GmbH

Was macht Phlebopharm GmbH?

Phlebopharm GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Recklinghausen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Phlebopharm GmbH ansässig?

Phlebopharm GmbH hat seinen Sitz in Recklinghausen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Phlebopharm GmbH tätig?

Phlebopharm GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?

Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie Phlebopharm GmbH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.

Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.

Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?

Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.

Profil unvollständig

Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik