BIOCON VALLEY GMBH Adresse & Kontakt
BIOCON VALLEY GMBH: Biotechnologie und Medizintechnik in Greifswald
Die BIOCON VALLEY GMBH im Landkreis Vorpommern-Greifswald ist auf Biotechnologie und medizintechnische Produkte spezialisiert und in Mecklenburg-Vorpommern ansässig. Das Unternehmen ist Teil des Biocon Valley-Clusters in der Region Greifswald-Stralsund, der sich zu einem wachsenden Biotechnologie- und Medizintechnikstandort in Nordostdeutschland entwickelt hat. BIOCON VALLEY ist auf die Entwicklung und den Vertrieb biobasierter Medizinprodukte und Biomaterialien ausgerichtet. Zu den Schwerpunktbereichen zählen Lösungen für die Wundversorgung, regenerative Medizin sowie implantierbare Medizinprodukte, die auf biotechnologischen Forschungsansätzen und langjähriger Erfahrung in der Branche basieren.
Leistungen und Produkte
Das Leistungsspektrum der BIOCON VALLEY GMBH umfasst biobasierte Medizinprodukte, Biomaterialien und biotechnologische Dienstleistungen für die Gesundheitswirtschaft. Das Unternehmen arbeitet eng mit der Universität Greifswald und dem Universitätsklinikum Greifswald zusammen und entwickelt Produkte an der Schnittstelle von Biotechnologie und Medizintechnik. Alle Produkte sind MDR-konform entwickelt und erfüllen die Anforderungen für den klinischen Einsatz. Zu den angebotenen Produkten gehören speziell entwickelte Hydrogele, die für die Behandlung von chronischen Wunden eingesetzt werden, sowie biokompatible Materialien für orthopädische und dentale Anwendungen. Diese Produkte sind auf Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit im medizinischen Einsatz ausgelegt.
Regulatorische Einordnung
Die BIOCON VALLEY GMBH unterliegt den Richtlinien der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR), die sicherstellt, dass alle Produkte vor der Markteinführung umfassend getestet und bewertet werden. Das Unternehmen hat ein qualifiziertes Qualitätsmanagementsystem implementiert, das alle Aspekte der Produktentwicklung sowie der Herstellung abdeckt. Als Teil des Clusters arbeitet BIOCON VALLEY mit Behörden und Forschungsinstitutionen zusammen, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig neue Produkte zu entwickeln. Diese Zusammenarbeit unterstützt die Einhaltung von Standards und die Entwicklung weiterer biobasierter Produkte für den Gesundheitsmarkt.
Standort Vorpommern-Greifswald / Mecklenburg-Vorpommern
Der Landkreis Vorpommern-Greifswald im Nordosten Deutschlands ist Heimat der Universität Greifswald, die als Hochschulpartner für biotechnologische Entwicklungen dient. Der Biocon Valley-Cluster hat sich als Zentrum für Medizintechnik und Biotechnologie in Nordostdeutschland etabliert und profitiert von Förderprogrammen für strukturschwache Regionen. Die geografische Lage ermöglicht eine Anbindung an nationale und internationale Märkte, was für die Vermarktung der Produkte relevant ist. Die wirtschaftliche Dynamik der Region wird durch den Austausch mit anderen Unternehmen und Start-ups gestützt, die ebenfalls Ansätze im Bereich Medizintechnik verfolgen. Dieser fachliche Austausch schafft ein Umfeld, das die Entwicklung neuer Produkte begünstigt und die Marktposition der BIOCON VALLEY GMBH stützt.
Besonderheiten und Zukunftsperspektiven
Die BIOCON VALLEY GMBH legt neben der Produktentwicklung Wert auf nachhaltige Herstellungsprozesse. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, ökologische Fußabdrücke bei der Produktion von Medizinprodukten zu minimieren, indem es ressourcenschonende Rohstoffe verwendet und umweltfreundliche Technologien implementiert. Diese Ausrichtung soll auch zukünftig Teil der Unternehmensstrategie bleiben. Zudem plant BIOCON VALLEY, die Forschungsaktivitäten auszubauen und die Produktpalette um neuartige biobasierte Produkte zu erweitern, die unter Berücksichtigung individueller Patientenbedürfnisse entwickelt werden. Ansätze in der personalisierten Medizin stehen dabei auf der Agenda.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
```Häufige Fragen zu BIOCON VALLEY GMBH
Was macht BIOCON VALLEY GMBH?
BIOCON VALLEY GMBH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Vorpommern-Greifswald. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist BIOCON VALLEY GMBH ansässig?
BIOCON VALLEY GMBH hat seinen Sitz in Vorpommern-Greifswald. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist BIOCON VALLEY GMBH tätig?
BIOCON VALLEY GMBH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Vorpommern-Greifswald
Medizintechnik in Deutschland
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.