A.R.C. Laser GmbH Adresse & Kontakt
A.R.C. Laser GmbH: Medizinische Lasersysteme aus Nürnberg
A.R.C. Laser GmbH mit Sitz in Nürnberg, Bayern, entwickelt und produziert ophthalmologische Lasersysteme für die Augenheilkunde. Das Unternehmen wurde 2003 gegründet und hat sich auf Geräte zur Behandlung von Glaukom, Retina-Erkrankungen sowie für refraktive Eingriffe spezialisiert.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von A.R.C. Laser umfasst Lasersysteme für den ophthalmologischen Einsatz. Zu den Hauptprodukten zählen:
- YAG-Laser: Diese Laser werden häufig zur Kapsulotomie nach Kataraktoperationen eingesetzt und sind für ihre Effizienz und Minimierung von Nebenwirkungen bekannt.
- Diodenlaser: Ideal für die Laserkoagulation bei Netzhauterkrankungen und anderen ophthalmologischen Indikationen, bieten diese Systeme eine hohe Energiedichte und Präzision.
- Fotodynamische Therapiesysteme: Diese Systeme werden zur Behandlung von altersbedingten Makuladegenerationen und anderen schwer behandelbaren Augenkrankheiten eingesetzt.
- Laser für die okuloplastische Chirurgie: Diese Geräte sind speziell für chirurgische Eingriffe im Bereich der Augenchirurgie entwickelt worden und ermöglichen präzise und schonende Eingriffe.
Alle Produkte von A.R.C. Laser sind weltweit in ophthalmologischen Praxen und Kliniken im Einsatz und erfüllen die Anforderungen der Europäischen CE-Zertifizierung sowie der MDR (Medical Device Regulation).
Regulatorische Einordnung
A.R.C. Laser agiert innerhalb eines stark regulierten Umfelds. Die Produkte unterliegen den Richtlinien der MDR, die die Sicherheit und Wirksamkeit medizinischer Geräte in der EU garantieren sollen. Das Unternehmen verfolgt Qualitätsmanagementstandards und implementiert kontinuierliche Verbesserungsprozesse.
Darüber hinaus ist A.R.C. Laser in internationalen Märkten tätig, einschließlich Nordamerika, Asien und dem Nahen Osten, was eine Anpassung an verschiedene regulatorische Anforderungen und Normen erfordert.
Standort Nürnberg / Bayern
Nürnberg hat sich neben seiner historischen Bedeutung zu einem Standort für Medizintechnik und Photonik entwickelt. Die Metropolregion beherbergt zahlreiche Unternehmen und Institutionen in der Technologieentwicklung. Die Nähe zu Siemens Healthineers in Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg begünstigt den Wissensaustausch und die Forschung im Bereich der Medizintechnik.
Der Standort verfügt über Fachkräfte aus dem Bereich Medizintechnik und Photonik. Die lokale Infrastruktur bietet Bedingungen für Forschung und Entwicklung, von denen A.R.C. Laser als ansässiges Unternehmen profitiert.
Besonderheiten und Innovationen
A.R.C. Laser investiert regelmäßig in Forschung und Entwicklung, um die Produktentwicklung an aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse anzupassen. Ein Beispiel ist die Entwicklung von Hybrid-Lasern, die verschiedene Funktionen kombinieren, um Behandlungsergebnisse zu verbessern.
Zusätzlich bietet A.R.C. Laser Weiterbildungsmaßnahmen für Fachärzte und medizinisches Personal an. Workshops, Schulungen und Online-Seminare gehören zu den Maßnahmen, die das Unternehmen anbietet, um sicherzustellen, dass die Anwender stets auf dem neuesten Stand der Technik sind und die besten Behandlungsergebnisse erzielen können.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern | Labore
Häufige Fragen zu A.R.C. Laser GmbH
Was macht A.R.C. Laser GmbH?
A.R.C. Laser GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Nürnberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist A.R.C. Laser GmbH ansässig?
A.R.C. Laser GmbH hat seinen Sitz in Nürnberg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist A.R.C. Laser GmbH tätig?
A.R.C. Laser GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Nürnberg
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.