R. Cegla GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Westerwaldkreis

R. Cegla GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

R. Cegla GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

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Horresser Berg 1
56410 Westerwaldkreis

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R. Cegla GmbH & Co. KG im Überblick

R. Cegla GmbH & Co. KG ist ein Hersteller von atemtherapeutischen Medizinprodukten aus dem Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen genießt internationale Anerkennung und hat sich auf die Entwicklung innovativer Produkte spezialisiert, die Menschen mit Atemwegserkrankungen unterstützen. Besonders bekannt ist das Unternehmen als Entwickler des RC-Cornet, eines Hilfsmittels zur Atemwegsphysiotherapie, das Patienten mit Erkrankungen wie COPD, Mukoviszidose und chronischer Bronchitis hilft. Die Expertise des Unternehmens in der Atemtherapie basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung und intensiver Forschung, was es ermöglicht, Produkte anzubieten, die sowohl effiziente Therapie als auch Patientenkomfort bieten.

Leistungen und Produkte

Das Kernprodukt RC-Cornet ist ein Oszillations-Physiotherapiegerät, das durch Druckoszillation in den Atemwegen Schleim verflüssigt und den Auswurf erleichtert. Mit seiner einfachen Handhabung sorgt es für eine steigernde Lebensqualität der Anwender. Ergänzt wird das Angebot durch eine Vielzahl weiterer Produkte, darunter:

  • Inhalationssysteme: Diese Geräte sind speziell entwickelt, um Medikamente effizient in die Atemwege zu transportieren, sodass die Arzneimittelwirkung maximiert wird.
  • Atemtherapie-Zubehör: Dazu gehören verschiedene Hilfsmittel, die zur Verbesserung der Atemtechniken beitragen und eine effektive Therapie unterstützen.
  • Schulungsmaterialien: Um Patienten und Fachkräfte über die richtige Nutzung ihrer Produkte aufzuklären, stellt Cegla umfangreiche Schulungsmaterialien zur Verfügung, die detaillierte Anleitungen und Informationen bieten.

Cegla-Produkte sind mittlerweile in über 30 Ländern erhältlich und werden weltweit in der Pneumologie, Intensivmedizin sowie in der häuslichen Atemtherapie geschätzt. Die internationale Ausrichtung des Unternehmens trägt dazu bei, dass innovative Lösungen schnell und wirksam global verbreitet werden können.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Die Produkte von R. Cegla unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen und sind nach der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) klassifiziert. Dies gewährleistet, dass alle Produkte, die auf den Markt kommen, höchste Sicherheits- und Qualitätsstandards erfüllen. Das Unternehmen führt kontinuierliche Qualitätssicherungsmaßnahmen durch, um sicherzustellen, dass die Produkte der neuesten Technologie entsprechen und die Bedürfnisse der Patienten erfüllen. Diese Qualität ist nicht nur für den inländischen, sondern auch für den internationalen Markt von großer Bedeutung.

Standort Westerwaldkreis / Rheinland-Pfalz

Der Westerwaldkreis liegt im nördlichen Rheinland-Pfalz zwischen Koblenz und dem Siegerland und bietet eine reizvolle, naturnahe Umgebung. R. Cegla ist stolz darauf, als ein international renommiertes Unternehmen aus dieser ländlichen Region hervorgegangen zu sein. Der Standort ermöglicht es dem Unternehmen, sowohl von den natürlichen Ressourcen als auch von einem Netzwerk aus Fach- und Weiterbildungseinrichtungen zu profitieren. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Universitäten und Forschungsinstituten unterstützt die Innovationskraft des Unternehmens erheblich.

Besonderheiten und regionale Bedeutung

Die R. Cegla GmbH & Co. KG ist nicht nur ein Vorreiter in der Entwicklung von Medizintechnik im Bereich der Atemtherapie, sondern spielt auch eine wichtige Rolle in der regionalen Wirtschaft des Westerwaldkreises. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Ausbildung junger Fachkräfte trägt das Unternehmen zur wirtschaftlichen Stabilität der Region bei. Darüber hinaus engagiert sich Cegla für verschiedene soziale und gesundheitliche Projekte vor Ort, um das Bewusstsein für Atemwegserkrankungen zu schärfen und die Bedeutung der Atemtherapie in der Gesellschaft zu fördern.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Rheinland-Pfalz | Sanitätshäuser

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Häufige Fragen zu R. Cegla GmbH & Co. KG

Was macht R. Cegla GmbH & Co. KG?

R. Cegla GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Westerwaldkreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist R. Cegla GmbH & Co. KG ansässig?

R. Cegla GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Westerwaldkreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist R. Cegla GmbH & Co. KG tätig?

R. Cegla GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik