Freyer & Siegel Elektronik GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Oberhavel

Freyer & Siegel Elektronik GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Oberhavel, Brandenburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Freyer & Siegel Elektronik GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Neuendorfstrasse 18a
16761 Oberhavel

Freyer & Siegel Elektronik GmbH & Co. KG im Überblick

Freyer & Siegel Elektronik GmbH & Co. KG hat sich als Hersteller von elektronischen Mess- und Steuergeräten für die Medizintechnik einen Namen gemacht. Gegründet im Landkreis Oberhavel in Brandenburg, ist das Unternehmen stolz darauf, seinen Kunden maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Das Team vereint umfassende Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Elektronikbaugruppen, die speziell auf die Bedürfnisse der klinischen Diagnostik und Medizingerätetechnik ausgerichtet sind. Das Engagement für Innovation und Qualität spiegelt sich in den modernen Herstellungsverfahren wider, die sowohl Fortschritt als auch Sicherheit gewährleisten.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Freyer & Siegel umfasst eine Vielzahl von elektronischen Baugruppen, Steuereinheiten und Messsystemen, die in verschiedenen medizintechnischen Anwendungen eingesetzt werden. Von der Entwicklung bis zur Produktion erfolgt die Fertigung gemäß ISO 13485, die speziell für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik etabliert wurde. Dies garantiert, dass die Geräte höchsten Anforderungen genügen und in kritischen medizinischen Umgebungen eingesetzt werden können.

Besonderen Wert legt Freyer & Siegel auf die Entwicklungsdienstleistungen, die für die Entwicklung kundenspezifischer Elektronik in Medizinprodukten angeboten werden. Hierbei wird nicht nur die Produktfunktionalität, sondern auch eine EMV-gerechte Auslegung berücksichtigt. Zudem unterstützt das Unternehmen seine Kunden umfassend in der CE-Zulassungsprozedur, was für Hersteller von Medizinprodukten von essenzieller Bedeutung ist. Jedes Produkt durchläuft rigide Testverfahren, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Die Medizintechnik unterliegt strengen regulatorischen Anforderungen, und Freyer & Siegel Elektronik hält sich gemäß den Vorschriften der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR). Alle Produkte müssen den Richtlinien entsprechen, die eine hohe Patientensicherheit und Produktqualität garantieren. Das Unternehmen sorgt dafür, dass alle elektrischen Komponenten nicht nur funktional, sondern auch sicher für den Einsatz im medizinischen Bereich sind, was durch eine lückenlose Dokumentation und Qualitätsprüfungen sichergestellt wird.

Standort Oberhavel / Brandenburg

Der Landkreis Oberhavel, in dem Freyer & Siegel ansässig ist, bietet eine hervorragende Lage im Norden Brandenburgs und eine direkte Nachbarschaft zur Metropole Berlin. Diese strategische Lage ermöglicht es dem Unternehmen, enge Kooperationen mit führenden Forschungseinrichtungen, Kliniken und anderen Medizintechnikunternehmen in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg zu pflegen. Zu den bedeutendsten Instituten gehört die Charité, eine der ältesten und größten Universitätskliniken Europas, die ein ideales Umfeld für den Austausch über neueste medizinische Technologien bietet.

Die Region Brandenburg hat zudem durch verschiedene Initiativen zur Förderung der Medizintechnik an Bedeutung gewonnen. Hierzu zählen sowohl Förderprogramme für Innovationen als auch Netzwerkarbeit, die den Austausch von Wissen und Erfahrung zwischen Unternehmen und Institutionen unterstützen. Dies bietet Freyer & Siegel die Möglichkeit, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und innovative Technologien zu integrieren.

Besonderheiten und zukunftsorientierte Ausrichtung

Freyer & Siegel ist nicht nur auf die perfekte Umsetzung bestehender Produktanforderungen fokussiert, sondern auch auf die Entwicklung zukunftsweisender Technologien. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um neue Lösungen zu erarbeiten, die den ständig wachsenden Anforderungen der Medizintechnikbranche gerecht werden. Gleichzeitig wird großer Wert auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung gelegt, was sich in den Herstellungsprozessen und der Auswahl ökologischer Materialien niederschlägt.

Die Vision von Freyer & Siegel geht über die reine Produktentwicklung hinaus. Das Unternehmen möchte ein Teil des globalen Wandels in der Medizintechnik sein, indem es aktiv an der Digitalisierung und Vernetzung von medizinischen Geräten mitwirkt. Die Integration von Smart-Technologien und Internet-of-Things-Lösungen in die Produktpalette bietet nicht nur einen Mehrwert für die Kunden, sondern trägt auch zur Verbesserung der Patientenversorgung bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Berlin | Lohnhersteller

Häufige Fragen zu Freyer & Siegel Elektronik GmbH & Co. KG

Was macht Freyer & Siegel Elektronik GmbH & Co. KG?

Freyer & Siegel Elektronik GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Oberhavel. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Freyer & Siegel Elektronik GmbH & Co. KG ansässig?

Freyer & Siegel Elektronik GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Oberhavel. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Freyer & Siegel Elektronik GmbH & Co. KG tätig?

Freyer & Siegel Elektronik GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik