Cuno Stamm GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Cuno Stamm GmbH & Co. KG
Die Cuno Stamm GmbH & Co. KG mit Sitz in Solingen, Nordrhein-Westfalen, ist in der Präzisionsfertigung und Metallverarbeitung tätig. Das Unternehmen fertigt Stanzteile und Präzisionskomponenten und beliefert vor allem die Medizintechnik sowie die Elektroindustrie. Der Fokus liegt auf maßgenauer Fertigung und definierter Materialqualität.
Leistungen und Produkte
Das Leistungsportfolio umfasst mehrere Fertigungsverfahren, darunter Feinstanzen und Folgeverbundstanzen. Diese Verfahren erlauben die Herstellung komplexer Teile bei geringem Materialabfall. Zusätzlich bietet das Unternehmen Rollformen an und stellt damit Metallkomponenten mit speziellen Geometrien und Profilen her, die für bestimmte Anwendungen in der Medizintechnik benötigt werden. Viele der gefertigten Bauteile dienen als Komponenten für chirurgische Instrumente, Implantate und Diagnostikgeräte.
In der Medizintechnik fertigt Cuno Stamm unter anderem folgende Produkte:
- Medizinische Kontakte: für die elektrische Verbindung in Geräten wie Monitoren und Diagnosetechnik.
- Federn: Einsatz in verschiedenen medizinischen Anwendungen, etwa für Mechanismen in chirurgischen Instrumenten.
- Klemmen: zur Befestigung von Komponenten in medizintechnischen Geräten.
- Sonderbauteile: individuelle Anfertigungen für Implantate oder chirurgische Werkzeuge.
Diese Produkte bestehen häufig aus Materialien wie Edelstahl und Titan, die wegen ihrer Biokompatibilität und Festigkeit in der Medizintechnik gefragt sind. Daneben fertigt das Unternehmen Teile aus weiteren Sonderlegierungen entsprechend den Kundenanforderungen.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte der Cuno Stamm GmbH & Co. KG unterliegen den regulatorischen Anforderungen der Medizintechnikbranche. Dazu zählen die Vorgaben der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie Qualitätsmanagementsysteme nach ISO 13485. Diese Standards sollen sicherstellen, dass die Produkte für den Einsatz in medizinischen Anwendungen geeignet und sicher sind. Die Einhaltung dieser Vorschriften ist in einem sensiblen Bereich wie der Medizin Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern.
Regionale Bedeutung und Besonderheiten
Der Standort Solingen ist für die Cuno Stamm GmbH & Co. KG von Bedeutung. Die Stadt ist für ihre „Klingenstadt“-Tradition bekannt und zugleich ein Zentrum für die Herstellung von Präzisionsprodukten. Die Vernetzung mit anderen Unternehmen und Dienstleistern der Medizintechnikbranche in der Region erleichtert den Austausch von Wissen. Cuno Stamm profitiert von diesem Netzwerk aus Zulieferern, Entwicklern und wissenschaftlichen Institutionen.
Ein weiteres Merkmal des Unternehmens ist die Tätigkeit in Forschung und Entwicklung. Durch Investitionen in neue Technologien und Prozesse kann Cuno Stamm Lösungen für die Medizintechnik anbieten. Das ist relevant, da der technologische Fortschritt in der Medizintechnik laufend neue Anforderungen an Herstellungsverfahren und Materialien stellt.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik NRW | Lohnhersteller
Häufige Fragen zu Cuno Stamm GmbH & Co. KG
Was macht Cuno Stamm GmbH & Co. KG?
Cuno Stamm GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Solingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Cuno Stamm GmbH & Co. KG ansässig?
Cuno Stamm GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Solingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Cuno Stamm GmbH & Co. KG tätig?
Cuno Stamm GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Solingen
Medizintechnik in Deutschland
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.