Karl Hammacher GmbH

Medizintechnik · Solingen

Karl Hammacher GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Solingen, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Karl Hammacher GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Steinendorfer Strasse 27
42699 Solingen

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Karl Hammacher GmbH aus Solingen

Die Karl Hammacher GmbH mit Sitz in Solingen in Nordrhein-Westfalen stellt medizinische Schneidwaren und chirurgische Instrumente her. Zum Sortiment gehören Skalpelle, Pinzetten, Scheren und weitere chirurgische Schneidinstrumente. Solingen wird als „Stadt der Klingen“ bezeichnet und verfügt über eine mehr als 700-jährige Tradition in der Schneidwarenindustrie. Seit der Gründung hat das Unternehmen in Design und Herstellungstechniken investiert, um den Anforderungen des Gesundheitssektors zu entsprechen.

Leistungen und Produkte

Karl Hammacher fertigt chirurgische Instrumente wie Skalpelle, Pinzetten, Klemmen und Scheren aus Edelstahl. Die Produkte werden nach medizinischen Qualitätsstandards hergestellt, wobei Qualitätssicherungsverfahren eingehalten werden, um die Sicherheit der chirurgischen Eingriffe zu gewährleisten. Die Produktpalette richtet sich an Krankenhäuser und Operationszentren sowie an den medizintechnischen Fachhandel und umfasst neben Standardinstrumenten auch maßgeschneiderte Lösungen für spezielle chirurgische Verfahren. Die Solinger Fertigungstradition setzt auf die Klingenherstellung, wobei jedes Instrument in Handarbeit gefertigt wird, um die in der Chirurgie nötige Präzision zu erreichen. Zu den Merkmalen zählen die ergonomische Gestaltung der Griffe sowie die Verwendung rostfreier, biokompatibler Materialien für eine langlebige Anwendung.

Regulatorische Einordnung

Als Hersteller von medizinischen Geräten unterliegt die Karl Hammacher GmbH den Richtlinien der Europäischen Union sowie internationalen Standards wie ISO 13485. Diese Anforderungen sollen sicherstellen, dass die Produkte den Sicherheits- und Leistungsstandards entsprechen. Das Unternehmen kann die erforderlichen Zertifikate und Dokumentationen für die Vermarktung seiner Produkte im europäischen und internationalen Markt vorlegen. Durch regelmäßige Audits und Überprüfungen wird die Konformität der Produktionsprozesse kontrolliert und an technologische Entwicklungen angepasst.

Regionale Bedeutung

Die Karl Hammacher GmbH ist Teil der regionalen Wirtschaft von Solingen. Die Stadt ist für ihr Handwerk und ihre Traditionen bekannt und zieht auch Fachkräfte aus der Medizintechnik an. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Zulieferern und Bildungseinrichtungen wird die Region eingebunden. Darüber hinaus setzt das Unternehmen auf nachhaltige Produktionsmethoden, die den Umweltschutz in der Region unterstützen. Damit trägt die Karl Hammacher GmbH zum Branchenstandort Solingen im nationalen und internationalen Vergleich bei.

Besonderheiten

Ein Merkmal der Karl Hammacher GmbH ist die Verbindung von Tradition und Technik. Die langjährige Erfahrung in der Klingenfertigung wird mit Technologien wie CNC-Bearbeitung und automatisierten Qualitätsprüfungen kombiniert. So bietet das Unternehmen bewährte Produkte an und entwickelt zugleich neue Instrumente für die Anforderungen im medizinischen Bereich. Zudem legt das Unternehmen Wert auf Weiterbildung und Schulung der Mitarbeiter, um die Qualität der Produkte zu sichern.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu Karl Hammacher GmbH

Was macht Karl Hammacher GmbH?

Karl Hammacher GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Solingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Karl Hammacher GmbH ansässig?

Karl Hammacher GmbH hat seinen Sitz in Solingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Karl Hammacher GmbH tätig?

Karl Hammacher GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik