DANmed/STERIS Deutschland GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

DANmed/STERIS Deutschland GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

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Sattlerstr. 25
78532 Tuttlingen

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DANmed/STERIS Deutschland GmbH im Überblick

DANmed/STERIS Deutschland GmbH ist die deutsche Vertriebsgesellschaft von STERIS plc — einem der weltweit führenden Anbieter von Sterilisations-, Desinfektions- und Infektionspräventionsprodukten. Mit ihrem Sitz in Tuttlingen, dem Zentrum der Medizintechnik in Baden-Württemberg, beliefert STERIS sowohl Krankenhäuser als auch Medizintechnikhersteller mit innovativen Sterilisationslösungen für medizinische Instrumente und Geräte. Die Verbindung zu STERIS plc, das in mehreren Ländern und Regionen präsent ist, ermöglicht es DANmed, von internationalen Standards und neuesten Technologien zu profitieren.

Leistungen und Produkte

STERIS Deutschland bietet eine Vielzahl von Produkten an, die auf die speziellen Anforderungen von Krankenhäusern und Medizintechnikunternehmen zugeschnitten sind. Dazu gehören:

  • Dampfsterilisatoren: Diese Geräte nutzen gesättigten Dampf unter Druck und stellen sicher, dass medizinische Instrumente gründlich sterilisiert werden.
  • EO-Sterilisatoren: Diese Systeme verwenden ethylenoxid (EO), um temperaturempfindliche Produkte zu sterilisieren, was besonders wichtig für komplexe Instrumente und Materialien ist.
  • Chemische Sterilisationsmittel: Produkte wie CIDEX und ACTRIL bieten chemische Lösungen für die Sterilisation und Desinfektion von Instrumenten und Arbeitsflächen.
  • Wasch- und Desinfektionsgeräte: Diese Geräte gewährleisten die gründliche Reinigung und Desinfektion von medizinischen Utensilien und tragen dazu bei, das Risiko nosokomialer Infektionen zu minimieren.
  • Verbrauchsmaterialien: Dazu zählen Produkte wie Desinfektionsmittel, Einwegartikel und Schutzkleidung, die für eine sichere Anwendung im medizinischen Umfeld unerlässlich sind.

Besonders im Tuttlinger Chirurgieinstrumenten-Cluster sind die Sterilisationssysteme von STERIS unverzichtbar für die Produktionsprozesse. Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Herstellern und die Berücksichtigung spezifischer marktlicher Anforderungen setzt STERIS auf maßgeschneiderte Lösungen, die höchsten Sicherheitsstandards gerecht werden.

Regulatorische Einordnung

DANmed/STERIS Deutschland GmbH und ihre Produkte unterliegen den strengen Richtlinien der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie den nationalen Vorschriften des deutschen Gesundheitswesens. Die Einhaltung dieser regulatorischen Anforderungen ist essenziell, um die Sicherheit und Effektivität der angebotenen Produkte zu gewährleisten. Zudem implementiert STERIS kontinuierliche Qualitätsmanagementverfahren und Zertifizierungen, um sicherzustellen, dass alle Produkte den höchsten Ansprüchen entsprechen.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Die Wahl Tuttlingens als Standort für die deutsche Sterilisations-Vertriebsniederlassung ist nicht zufällig. Tuttlingen beherbergt über 400 Medizintechnikunternehmen, was es zu einem bedeutenden Zentrum für Innovation in der Medizintechnik macht. Diese Region hat sich durch ihre hohe Dichte an spezialisierten Herstellern, Forschungseinrichtungen und eine ausgezeichnete Infrastruktur einen Namen gemacht. So benötigt das örtliche Cluster skalierbare Sterilisations- und Dekontaminationslösungen für ihre Produktionslinien und Exportprodukte.

Die enge Kooperation innerhalb dieses Medizintechnik-Clusters ermöglicht es STERIS Deutschland, rasch auf die sich schnell ändernden Bedürfnisse des Marktes zu reagieren. Dies fördert nicht nur Innovationen, sondern unterstützt auch lokale Unternehmen in ihrem Wachstum und ihrer Wettbewerbsfähigkeit auf internationalen Märkten.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu DANmed/STERIS Deutschland GmbH

Was macht DANmed/STERIS Deutschland GmbH?

DANmed/STERIS Deutschland GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist DANmed/STERIS Deutschland GmbH ansässig?

DANmed/STERIS Deutschland GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist DANmed/STERIS Deutschland GmbH tätig?

DANmed/STERIS Deutschland GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 07.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik