Eurocor GmbH

Medizintechnik · Bonn

Eurocor GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Bonn, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Eurocor GmbH Adresse & Kontakt

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Adresse

In den Dauen 6a
53117 Bonn

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Eurocor GmbH im Überblick

Die Eurocor GmbH ist ein in Bonn ansässiges Unternehmen, das sich auf innovative Lösungen im Bereich der Medizintechnik spezialisiert hat. Das Hauptaugenmerk liegt auf Koronarinterventionen, einer Schlüsselkomponente in der kardiologischen Medizin. Eurocor hat sich dabei insbesondere auf die Entwicklung und Vermarktung von Koronarstents und ballonbeschichteten Kathetern konzentriert, die in der interventionellen Kardiologie eingesetzt werden. Die Technologie der Drug-Eluting Balloons (DEB) wird als besonders fortschrittlich angesehen, da sie darauf abzielt, die Bildung von Restenosen, also der erneuten Verengung von Blutgefäßen, nach Eingriffen signifikant zu reduzieren. Durch die Kombination von medizinischem Know-how und technologischem Fortschritt hat sich Eurocor in einem wettbewerbsintensiven Markt etabliert.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Eurocor umfasst eine Vielzahl hochentwickelter Produkte, die gezielt für die Behandlung von Herzkrankheiten entwickelt wurden. Zu den Hauptprodukten zählen:

  • Drug-Eluting Balloons (DEB): Diese Ballons sind mit Medikamenten beschichtet, die gezielt an den Ort der Intervention abgegeben werden, um die Neubildung von Gefäßverengungen zu verhindern.
  • Beschichtete Koronarstents: Diese Stents sind mit einer speziellen Bioadhäsivschicht versehen, die die Heilung fördert und Komplikationen nach dem Eingriff minimiert.
  • Zubehör für Herzkatheterbehandlungen: Eurocor bietet auch eine Reihe von unterstützenden Produkten an, die die Durchführung von Kardiologie-Eingriffen sicherer und effektiver machen.

Die Produkte des Unternehmens werden in Herzkatheterlaboren eingesetzt, wo sie eine zentrale Rolle in der Behandlung von Patienten mit verengten Koronararterien spielen. Eurocor vertreibt seine Produkte nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen europäischen Ländern über spezialisierte Fachhändler und direkt an kardiologische Zentren. Diese Vertriebsstrategien stellen sicher, dass die neuesten Technologien den Fachkräften zur Verfügung stehen, die diese dringend benötigen.

Regulatorische Einordnung

In der Medizintechnik unterliegt Eurocor strengen regulatorischen Anforderungen, die sicherstellen, dass alle Produkte den hohen Gesundheitsstandards entsprechen. Die Produkte von Eurocor sind nach den Richtlinien der Medical Device Regulation (MDR) der Europäischen Union zertifiziert. Dies gewährleistet, dass alle Produkte sowohl in der Entwicklung als auch in der Herstellung höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards genügen. Zudem arbeitet Eurocor eng mit Gesundheitsbehörden und Kardiologen zusammen, um kontinuierliche Verbesserungen und Innovationen voranzutreiben.

Standort Bonn / Nordrhein-Westfalen

Bonn, als ehemalige Bundeshauptstadt und ein bedeutendes Zentrum für internationale Organisationen, bietet Eurocor ein dynamisches Geschäftsumfeld. Der Standort zeichnet sich durch eine enge Vernetzung mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Kliniken aus. Besonders hervorzuheben ist das Universitätsklinikum Bonn, das als eines der führenden kardiologischen Zentren in Deutschland gilt und sich als potenzieller Kooperationspartner für klinische Studien und Produktentwicklungen anbietet. Im Kontext der regionalen Medizintechnikindustrie ist Nordrhein-Westfalen das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschlands und stellt somit einen der größten Märkte für interventionelle Kardiologieprodukte dar, was Eurocor zugutekommt.

Die Lage am Rhein zwischen Köln und Koblenz sorgt für eine ausgezeichnete Anbindung, die sowohl geschäftliche als auch Forschungskooperationen begünstigt. Insgesamt ist Bonn mit seiner Kombination aus traditioneller Expertise und modernster Technologie ein idealer Standort für ein innovatives Unternehmen wie Eurocor.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Nordrhein-Westfalen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Eurocor GmbH

Was macht Eurocor GmbH?

Eurocor GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Bonn. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Eurocor GmbH ansässig?

Eurocor GmbH hat seinen Sitz in Bonn. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Eurocor GmbH tätig?

Eurocor GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik