Eurocor GmbH Adresse & Kontakt
Eurocor GmbH: Profil
Die Eurocor GmbH mit Sitz in Bonn ist in der Medizintechnik tätig. Der Schwerpunkt liegt auf Koronarinterventionen, einem Teilbereich der kardiologischen Medizin. Eurocor entwickelt und vermarktet vor allem Koronarstents und ballonbeschichtete Katheter für die interventionelle Kardiologie. Die Technologie der Drug-Eluting Balloons (DEB) zielt darauf ab, die Bildung von Restenosen, also die erneute Verengung von Blutgefäßen nach Eingriffen, zu reduzieren. Damit kombiniert das Unternehmen medizinisches Fachwissen mit technischer Entwicklung.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von Eurocor ist auf die Behandlung von Herzkrankheiten ausgerichtet. Zu den Hauptprodukten zählen:
- Drug-Eluting Balloons (DEB): Diese Ballons sind mit Medikamenten beschichtet, die am Ort der Intervention abgegeben werden, um die Neubildung von Gefäßverengungen zu verhindern.
- Beschichtete Koronarstents: Diese Stents tragen eine Bioadhäsivschicht, die die Heilung unterstützt und Komplikationen nach dem Eingriff verringert.
- Zubehör für Herzkatheterbehandlungen: Eurocor bietet ergänzende Produkte für die Durchführung kardiologischer Eingriffe an.
Die Produkte kommen in Herzkatheterlaboren bei der Behandlung von Patienten mit verengten Koronararterien zum Einsatz. Eurocor vertreibt sie in Deutschland sowie in weiteren europäischen Ländern über spezialisierte Fachhändler und direkt an kardiologische Zentren. Über diese Vertriebswege erreichen die Produkte die behandelnden Fachkräfte.
Regulatorische Einordnung
In der Medizintechnik unterliegt Eurocor regulatorischen Anforderungen, die die Einhaltung der Gesundheitsstandards sicherstellen. Die Produkte von Eurocor sind nach den Richtlinien der Medical Device Regulation (MDR) der Europäischen Union zertifiziert. Damit gelten für Entwicklung und Herstellung die festgelegten Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Eurocor arbeitet zudem mit Gesundheitsbehörden und Kardiologen zusammen, um Produkte weiterzuentwickeln.
Standort Bonn / Nordrhein-Westfalen
Bonn, ehemalige Bundeshauptstadt und Standort internationaler Organisationen, bietet Eurocor ein geschäftliches Umfeld mit Anbindung an wissenschaftliche Einrichtungen und Kliniken. Zu nennen ist das Universitätsklinikum Bonn, ein kardiologisches Zentrum in Deutschland, das als Kooperationspartner für klinische Studien und Produktentwicklungen infrage kommt. Nordrhein-Westfalen ist das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschlands und damit einer der größten Märkte für interventionelle Kardiologieprodukte, was Eurocor zugutekommt.
Die Lage am Rhein zwischen Köln und Koblenz sorgt für eine gute Anbindung, die geschäftliche wie auch Forschungskooperationen erleichtert. Bonn verbindet damit etablierte Expertise mit technischer Infrastruktur und ist als Standort für Eurocor geeignet.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Nordrhein-Westfalen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Eurocor GmbH
Was macht Eurocor GmbH?
Eurocor GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Bonn. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Eurocor GmbH ansässig?
Eurocor GmbH hat seinen Sitz in Bonn. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Eurocor GmbH tätig?
Eurocor GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.