Bühler Metallbearbeitung GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Bühler Metallbearbeitung GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Bühler Metallbearbeitung GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Einsteinstraße 29
78549 Tuttlingen

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Bühler Metallbearbeitung GmbH: Lohnfertiger für Medizintechnik

Bühler Metallbearbeitung GmbH aus Tuttlingen in Baden-Württemberg fertigt Präzisionsmetallteile für die Medizintechnik im Lohnauftrag. Das Unternehmen ist seit über 30 Jahren in der Metallbearbeitung tätig und hat sich auf die CNC-Bearbeitung von Edelstahl und Titan spezialisiert. Diese Werkstoffe werden in der Medizintechnik wegen ihrer Korrosionsbeständigkeit und Biokompatibilität eingesetzt und müssen strengen regulatorischen Anforderungen genügen — insbesondere bei chirurgischen Instrumenten und medizinischen Implantaten.

Leistungen und Produkte

Bühler Metallbearbeitung produziert Dreh- und Frästeile, Baugruppen und Sonderkomponenten für medizintechnische Hersteller nach Kundenzeichnung. Die Fertigung umfasst konventionelle und CNC-Bearbeitung, Gewindeschneiden, Fräsen und Schleifen. Der Maschinenpark ist auf hohe Wiederholgenauigkeit und engste Toleranzen ausgelegt. Die Entwicklung der Teile erfolgt in enger Abstimmung mit den Kunden.

  • Drehteile: Herstellung von hochpräzisen Drehteilen für verschiedene Anwendungen in der Medizintechnik.
  • Frästeile: Produktion von komplexen Frästeilen, die in Chirurgiegeräten und diagnostischen Geräten eingesetzt werden.
  • Baugruppen: Montage von kompletten Baugruppen aus verschiedenen Einzelteilen, die für medizintechnische Geräte benötigt werden.
  • Sonderkomponenten: Entwicklung und Fertigung von spezifischen Komponenten nach speziellen Kundenanforderungen.

Alle Herstellungsprozesse sind nach ISO 13485 zertifiziert. Die Einhaltung dieser Norm und der geltenden regulatorischen Vorgaben ist Voraussetzung für die Lieferfähigkeit in der Medizintechnik.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Die Zertifizierung nach ISO 13485 deckt die Anforderungen des Qualitätsmanagements für Medizintechnik ab. Bühler Metallbearbeitung überprüft und verbessert die Produktionsprozesse fortlaufend. Alle Produktionsschritte werden rückverfolgbar dokumentiert, um gegenüber Kunden und nachgelagerten Prüfinstanzen Transparenz sicherzustellen.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen beherbergt über 400 Medizintechnikunternehmen, die rund 40 Prozent der weltweiten Chirurgischen Instrumentenproduktion ausmachen. Für Bühler Metallbearbeitung ergeben sich daraus kurze Wege zu Kunden und Zulieferern sowie Zugang zu einem dichten Netz aus Forschungseinrichtungen und Fachbetrieben, was Produktionsprozesse und Lieferzeiten direkt beeinflusst.

Besonderheiten und Marktstellung

Bühler Metallbearbeitung setzt neben konventionellen Verfahren auch additive Fertigung und Robotik ein, um auf individuelle Kundenanforderungen reagieren zu können. Schulungsprogramme für die Mitarbeiter stellen sicher, dass aktuelle Entwicklungen und Technologien in der Medizintechnik in die Fertigung einfließen.

Die Kombination aus hoher Fertigungspräzision, erheblichem Know-how im Bereich der Medizintechnik und einem starken Standort in Tuttlingen stärkt die Marktposition der Bühler Metallbearbeitung GmbH und macht sie zu einem gefragten Partner für viele namhafte Medizintechnik-Hersteller.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu Bühler Metallbearbeitung GmbH

Was macht Bühler Metallbearbeitung GmbH?

Bühler Metallbearbeitung GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Bühler Metallbearbeitung GmbH ansässig?

Bühler Metallbearbeitung GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Bühler Metallbearbeitung GmbH tätig?

Bühler Metallbearbeitung GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik