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Labomedic Medizin- und Labortechnik
Labomedic Medizin- und Labortechnik wurde 2005 gegründet und ist im Vertrieb von Medizintechnik und Laborausstattung tätig. Der Hauptsitz liegt in Bonn, Nordrhein-Westfalen, von wo aus das Unternehmen Laborgeräte und Medizintechnikprodukte an medizinische Einrichtungen liefert. Über die Zusammenarbeit mit Herstellern von Laborgeräten und Medizintechnik vertreibt Labomedic Geräte, die den geltenden Standards in der medizinischen Diagnostik entsprechen. Bonn beherbergt mit dem Universitätsklinikum Bonn (UKB) sowie weiteren Forschungseinrichtungen einen Schwerpunkt für diesen Sektor.
Leistungen und Produkte
Labomedic bietet ein Sortiment, das auf die Anforderungen klinischer Labore und medizinischer Einrichtungen abgestimmt ist. Dazu gehören:
- Diagnosetechnische Geräte: Diese Geräte werden zur Durchführung von Blutanalysen, chemischen Untersuchungen und mikrobiologischen Testverfahren eingesetzt. Beispiele sind Analysatoren für die klinische Chemie und Hämatologie, die präzise und schnelle Testergebnisse liefern.
- Laborverbrauchsmaterialien: Zu diesen Materialien zählen Reagenzien, Testkit-Lösungen und Einwegprodukte, die in einer Vielzahl von Tests und Laborabläufen Anwendung finden.
- Spezialisierte Medizintechnik: Hierzu gehören Produkte, die für den Einsatz in Arztpraxen und Kliniken konzipiert sind, wie beispielsweise Ultraschallgeräte, EKG-Systeme oder Instrumente zur Patientendiagnose und -überwachung. Diese Geräte entsprechen den strengen Richtlinien der medizinischen Normung.
- Beratungsdienstleistungen: Labomedic unterstützt Laborverantwortliche bei der Auswahl von Analysesystemen und der Optimierung der Laborausstattung, um Effizienz und Sicherheit zu gewährleisten. Diese Beratungen beinhalten auch Schulungen für das Personal, um den sicheren und effektiven Umgang mit den Geräten zu fördern.
Das Produktangebot von Labomedic richtet sich an Medizin- und Forschungseinrichtungen in der Region.
Standort Bonn / Nordrhein-Westfalen
Bonn, die ehemalige Bundeshauptstadt, ist ein Standort für Gesundheit und Forschung. Mit dem Universitätsklinikum Bonn verfügt die Stadt über eine der großen medizinischen Einrichtungen Deutschlands, deren Fachbereiche und Forschungszentren insbesondere in der Klinischen Chemie und Hämatologie angesiedelt sind. Diese Nähe zwischen Labomedic und dem Universitätsklinikum unterstützt die Arbeit im Bereich Medizintechnik und Labortechnik.
Durch die Lage am Rhein ist Bonn ein Knotenpunkt für Kunden und Partner in der Rheinregion. Die Vernetzung zwischen Wissenschaft, industrieller Produktion und medizinischer Praxis bindet Labomedic in den regionalen Markt für Medizintechnik und Laborausstattung ein. Diese Voraussetzungen ermöglichen es dem Unternehmen, auf die Anforderungen des Marktes zu reagieren.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik NRW | Labore Übersicht
Häufige Fragen zu Labomedic Medizin- und Labortechnik
Was macht Labomedic Medizin- und Labortechnik?
Labomedic Medizin- und Labortechnik ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Bonn. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Labomedic Medizin- und Labortechnik ansässig?
Labomedic Medizin- und Labortechnik hat seinen Sitz in Bonn. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Labomedic Medizin- und Labortechnik tätig?
Labomedic Medizin- und Labortechnik ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.