GLASER GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

GLASER GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

GLASER GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Gänsäcker 46
78532 Tuttlingen

```html

GLASER GmbH: Profil

Die GLASER GmbH mit Sitz in Tuttlingen in Baden-Württemberg fertigt und vertreibt chirurgische Instrumente sowie medizintechnische Komponenten. Das Unternehmen ist im Medizintechnikcluster der Region tätig. Mit über 30 Jahren Erfahrung beliefert GLASER Kliniken, chirurgische Praxen und Medizintechnikfachhändler im In- und Ausland. Im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit stehen produktspezifische Anforderungen der Abnehmer und der Vertrieb auf nationalen wie internationalen Märkten.

Leistungen und Produkte

GLASER stellt chirurgische Instrumente für verschiedene Fachrichtungen her, darunter Orthopädie, Gynäkologie, Urologie und Allgemeinchirurgie. Das Produktportfolio umfasst unter anderem:

  • Chirurgische Zangen und Scheren: Instrumente für den wiederholten operativen Einsatz.
  • Michl- und Klammerschalen: Diese werden in operativen Eingriffen zur Sicherung und Stabilisierung von Gewebe verwendet.
  • Medizintechnische Komponenten: Dazu gehören unter anderem Implantate und spezielle Halterungen.

Die Produkte unterliegen regelmäßigen Kontrollen, um Sicherheit und Wirksamkeit in klinischen Anwendungen zu gewährleisten. Zudem sind die Produkte von GLASER gemäß den Richtlinien der Europäischen Union und internationaler Normen zugelassen, was deren regulatorische Einordnung betrifft.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen gilt als Zentrum der deutschen Medizintechnik und beherbergt über 400 Medizintechnikunternehmen, die zusammen ein dichtes Netzwerk bilden. Die Region ist auf die Entwicklung und Produktion von chirurgischen Instrumenten ausgerichtet. GLASER GmbH ist in dieses Produktionsnetzwerk eingebunden, das mehr als 70 Prozent aller chirurgischen Instrumente weltweit herstellt.

Die Stadt Tuttlingen fördert den Austausch zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen in der Medizintechnik. Über Kooperationen mit Bildungseinrichtungen und anderen Unternehmen ist GLASER GmbH an diesem Wissenstransfer beteiligt. Das unterstützt den Standard der Produkte und die Anpassung an veränderte Marktbedürfnisse.

Besonderheiten von GLASER GmbH

Ein Schwerpunkt der GLASER GmbH liegt auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der Produktion. Das Unternehmen setzt auf umweltfreundliche Materialien und Fertigungsprozesse, die den ökologischen Fußabdruck verringern sollen. Das trägt zur Schonung natürlicher Ressourcen bei.

Ein weiteres Merkmal von GLASER ist die Weiterbildung der Mitarbeiter sowie Investitionen in Maschinen und Softwarelösungen. Die Mitarbeiter werden regelmäßig geschult, um auf dem aktuellen Stand der Technik zu bleiben und die Produktqualität zu sichern.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Lohnhersteller

```

Häufige Fragen zu GLASER GmbH

Was macht GLASER GmbH?

GLASER GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist GLASER GmbH ansässig?

GLASER GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist GLASER GmbH tätig?

GLASER GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Profil unvollständig ☎ Telefon 🌐 Website

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik