Delbramed GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Delbramed GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Delbramed GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Alemannenstraße 20
78665 Tuttlingen

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Delbramed GmbH

Die Delbramed GmbH stellt chirurgische Instrumente und medizintechnische Produkte her und sitzt in Tuttlingen, einem traditionsreichen Standort der Medizintechnik. Das Unternehmen produziert Operationsinstrumente für verschiedene chirurgische Fachdisziplinen wie Allgemeinchirurgie, Gynäkologie, Orthopädie und Gefäßchirurgie. Das Team aus Ingenieuren und Fachleuten der Chirurgie stellt ein Portfolio bereit, das auf Kliniken und Ärzte ausgerichtet ist.

Leistungen und Produkte

Das Produktsortiment der Delbramed GmbH umfasst chirurgische Instrumente und Produkte für verschiedene medizinische Anwendungen. Zu den Hauptkategorien zählen:

  • Chirurgische Grundbestecke: Standardisierte Sets, die alle notwendigen Werkzeuge für spezifische Eingriffe enthalten.
  • Klemmen und Pinzetten: Instrumente für die präzise Handhabung und Kontrolle während der Chirurgie.
  • Nadelhalter: Instrumente für eine sichere und effektive Nahtführung.
  • Spezialinstrumente: Individuell angepasste Werkzeuge für spezifische chirurgische Techniken oder Anforderungen.

Die Produkte der Delbramed GmbH werden nach den Normen der ISO 13485 gefertigt und erfüllen die Anforderungen der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR). Diese regulatorischen Standards betreffen Sicherheit und Qualität der Instrumente.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen ist ein zentraler Standort für die Herstellung von Chirurgieinstrumenten. Mit mehr als 400 Unternehmen in dieser Branche trägt die Stadt zur weltweiten Versorgung mit chirurgischen Instrumenten bei. Der Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb dieses Clusters ermöglichen es der Delbramed GmbH, Verarbeitungsstandards und neue Technologien in ihre Produkte einzubinden, was dem Unternehmen auf dem internationalen Markt nützt.

Regionale Bedeutung und Industrienetzwerk

Die Delbramed GmbH ist Teil eines dichten Netzwerks von Medizintechnikunternehmen in Tuttlingen. In diesem Umfeld arbeiten die Unternehmen an der Entwicklung neuer Technologien, lernen voneinander, gehen Kooperationen ein und treiben Verbesserungen in der Medizintechnik voran. Tuttlingen bietet zudem Infrastruktur und Zugang zu Fachkräften, die das Wachstum der Branche stützen.

Besonderheiten der Delbramed GmbH

Die Delbramed GmbH arbeitet mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen und investiert in die Entwicklung neuer Produkte und Lösungen, die den Anforderungen der Medizintechnik entsprechen. Darüber hinaus beteiligt sich Delbramed an der Ausbildung von Nachwuchskräften in der Medizintechnik.

Ein weiterer Aspekt der Unternehmensstrategie ist Nachhaltigkeit. In der Produktion wird Edelstahl verwendet, der langlebig und recyclingfähig ist. Außerdem will Delbramed die Umweltbelastung der Herstellungsprozesse senken und die Energieeffizienz erhöhen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg

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Häufige Fragen zu Delbramed GmbH

Was macht Delbramed GmbH?

Delbramed GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Delbramed GmbH ansässig?

Delbramed GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Delbramed GmbH tätig?

Delbramed GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik