MPV MEDICAL GmbH

Medizintechnik · München

MPV MEDICAL GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

MPV MEDICAL GmbH Adresse & Kontakt

Website

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag: 08.00 – 17:00 Uhr

Freitag: 08:00 – 15:00 Uhr

Adresse

Parsdorfer Weg 6
85551 München

MPV MEDICAL GmbH: Vertrieb chirurgischer Verbrauchsmaterialien

Die MPV MEDICAL GmbH ist ein Vertriebsunternehmen der Medizintechnik mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen liefert chirurgische Verbrauchsmaterialien und Produkte für die minimalinvasive Medizintechnik. Über Kooperationen mit Herstellern der Branche bringt MPV MEDICAL deren Technologien und Entwicklungen aus dem Bereich der Chirurgie auf den deutschen Markt.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von MPV MEDICAL GmbH umfasst verschiedene chirurgische Produkte. Dazu zählen:

  • Laparoskopisches Zubehör: Instrumente wie Greifer, Scheren und Adapter für minimalinvasive Eingriffe.
  • Endoskopisches Zubehör: Endoskopie-Sets und Reinigungsinstrumente für diagnostische und therapeutische Eingriffe.
  • Chirurgische Implantate: Individuell angepasste Implantate für verschiedene chirurgische Anwendungen.
  • Nahtmaterial: Ein Sortiment an Nahtmaterialien für unterschiedliche Anwendungen.
  • Trokar-Systeme: Verschiedene Typen von Trokar-Systemen für minimalinvasive Eingriffe.

Über Forschung und Entwicklung wird das Sortiment regelmäßig aktualisiert, damit es den aktuellen technologischen Standards entspricht.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

MPV MEDICAL GmbH erfüllt die relevanten regulatorischen Anforderungen der Medizintechnik. Die Produkte sind gemäß der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) zertifiziert und unterliegen damit den vorgeschriebenen Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Die Einhaltung dieser Normen wird regelmäßig durch interne und externe Audits überprüft.

Regionale Bedeutung und wirtschaftlicher Einfluss

Der Standort München ist für die MPV MEDICAL GmbH von Bedeutung. Die Stadt ist ein medizinisches Zentrum in Deutschland sowie ein Standort für Forschung und Entwicklung in der Medizintechnik. Die Nähe zu Krankenhäusern wie dem LMU Klinikum und dem Klinikum rechts der Isar ermöglicht die Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften und die Ausrichtung an deren Bedarf. Diese regionale Vernetzung unterstützt die Produktentwicklung und die medizinische Versorgung in der Region.

Besonderheiten und Innovationskraft

MPV MEDICAL GmbH beobachtet internationale Trends und Entwicklungen im Bereich chirurgischer Techniken und Technologien, um auf Veränderungen reagieren zu können. Die Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Fachmessen und Kongressen teil, um aktuelle Forschungsergebnisse und Produkte kennenzulernen und vorzustellen. Daraus ergibt sich ein laufender Wissensaustausch, der in die Produkte und Dienstleistungen einfließt.

Die MPV MEDICAL GmbH ist im Bereich der Medizintechnik tätig. Mit einem breiten Produktangebot in einem wachsenden Markt, der Einhaltung regulatorischer Vorgaben und einer regionalen Verflechtung ist das Unternehmen darauf ausgerichtet, weiterhin Lösungen für Anforderungen in der Chirurgie anzubieten.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern

Häufige Fragen zu MPV MEDICAL GmbH

Was macht MPV MEDICAL GmbH?

MPV MEDICAL GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist MPV MEDICAL GmbH ansässig?

MPV MEDICAL GmbH hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist MPV MEDICAL GmbH tätig?

MPV MEDICAL GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik